Deutschland im Ausnahmezustand! Seit einer Woche heißt es für die schätzungsweise fünf Millionen Muslime hierzulande: Kein Essen, kein Trinken, keinen Tabak, keinen Sex – zumindest von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nicht. Bis zum 14. Juni dauert das diesjährige Islam-Spektakel »Ramadan«.

Bei dieser Fastenorgie hungert und dürstet Mann/Frau sich durch den (oft) heißen Tag, um sich am Abend bis spät in die Nacht der Völlerei hinzugeben.

Dieser Irrsinn mit regelmäßigen Gewaltausbrüchen erhielt im vergangenen Jahr sogar seine höchststaatlichen Weihen: »Es ist schön zu sehen, dass der »Ramadan« in Deutschland inzwischen zu einem selbstverständlichen Teil unseres gemeinsamen Lebens geworden ist«, ließ der ungläubige Bundespräsidenten-Darsteller Frank-Walter Steinmeier die »Gläubigen« grüßen.

In diesem Jahr wünscht CSU-Heimatminister Horst Seehofer (»Der Islam gehört nicht zu Deutschland«) den in Deutschland lebenden Muslimen »eine gesegnete Zeit«: »Wenn wir uns leiten lassen von dem Wunsch nach einem respektvollen, friedlichen Zusammenleben und der Identifikation mit unserem (!) Land, wird uns (!) Zusammenhalt und eine gute Zukunft gelingen.«

Die Polizei wäre indessen froh, wenn der »Ramadan« dort geblieben wäre, wo er hingehört: in den Orient!

So warnt das Berliner Landeskriminalamt (LKA) in einem internen Rundschreiben vor einer »gewissen Reizbarkeit« und »Aufgebrachtheit« von Muslimen während dieses sogenannten Fastenmonats. Und natürlich auch vor einem »erhöhten Konfliktpotenzial« in Flüchtlingsunterkünften.

Vorsorglich gab das LKA »Verhaltenstipps« für die Polizei heraus, in denen es u.a. heißt: Beim dreitägigen Fest des Fastenbrechens könne es zu Ansammlungen im Bereich von Moscheen und Kulturvereinen kommen. »Das wirkt sich sicherlich auf die Parkplatzsituation aus.« Auf gut Deutsch: Die Beamten sollen Parkverstöße besser nicht ahnden!

16 Stunden täglich »fasten« zwischen fünf Uhr morgens und neun Uhr abends – das verpflichtet nach einer sich verfestigenden Rechtsprechung auch Arbeitgeber zur Rücksichtnahme. »Der Chef kann das Fasten nicht verbieten«, sagt die Frankfurter Arbeitsrechtlerin Asma Hussain (Fachgebiet: »Diskriminierung und Mobbing«). Denn: »Der Arbeitnehmer hat ein Recht auf freie Religionsausübung.«

Grundsätzlich sieht das inzwischen auch das Bundesarbeitsgericht so.

Langsamere und/oder fehlerhafte Leistungen sind demnach zumindest in einem gewissen Umfang hinzunehmen.

Nicht zu vergessen: Laut Deutschem Lehrerverband nehmen viele muslimische Schüler den »Ramadan« sehr ernst. Dies könne an Schulen mit einem hohen Migrantenanteil »zu Problemen im Schulalltag« führen. (oys)

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