»Rassismus«:

Kostgänger Christian Wulff schwafelt mit

Für Ex-Bundespräsident Christian Wulff ist Deutschland noch nicht bunt genug

Huch, den Schwätzer gibt’s ja auch noch! Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat zur sogenannten Rassismus-Debatte seinen Senf dazugegeben. Deutschland müsse sich »ehrlich machen« und »einsehen, welche gravierenden Defizite weiterhin bestehen und wie Menschen in unserer Gesellschaft immer noch ausgegrenzt werden«, salbaderte der von den Steuerzahlern bestens versorgte Kostgänger, der für nur 598 Tage im Amt, also nicht einmal zwei Jahre, zeitlebens eine Apanage (»Ehrensold«) von rund 250.000 Euro jährlich erhält. Die Summe hält Wulff trotz privatwirtschaftlicher Einkünfte für »angemessen«, wie er unlängst via ›n-tv‹ verlauten ließ.

Der Herr Altbundespräsident wünscht sich nunmehr, »dass jede und jeder Einzelne überall immer wieder verdeutlicht, dass es nicht nur normal, sondern ein echter Gewinn ist, dass in unserem Land Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religion und Orientierung gut auf dem Boden unseres Grundgesetzes zusammenleben«.

Eines zumindest muss man dem Mann lassen: Er ist sich treu geblieben! Unmittelbar nach seiner Vereidigung als Bundespräsident vor 10 Jahren hatte Wulff Deutschland als »bunte Republik« bezeichnet. Dann setzte er noch einen drauf mit dem gleichermaßen unvergesslichen wie unsäglichen Satz: »Der Islam gehört zu Deutschland!«

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