Rezession:

Deutschland zieht ganz Europa nach unten

Der drastische Auftragsrückgang in der deutschen Industrie und die allgemeine wirtschaftliche Verunsicherung der deutschen Wirtschaft durch die sogenannte Energiewende ziehen die gesamte EU-Wirtschaft in Mitleidenschaft. Analysten sprechen von einer »Industrial Horror Show«.

Die Energiewende als Jobkiller: Der Stuttgarter Autobauer Daimler will in den kommenden Jahren weltweit bis zu 15.000 Stellen streichen

Der Abschwung in der deutschen Industrie hat sich verstärkt, nachdem die Aufträge im verarbeitenden Gewerbe (v. a. Maschinenbau) im Dezember zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen waren. Die Entwicklung widersprach somit allen Zweckprognosen über eine angebliche wirtschaftliche Erholung. Vielmehr war 2019 das schlechteste Auftragsjahr seit über einem Jahrzehnt!

Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, gingen die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe im Dezember um 2,1 Prozent gegenüber Vormonat zurück. Von der Nachrichtenagentur »Reuters« befragte Ökonomen hatten ein Plus von 0,6 Prozent erwartet.

Daimler will noch einmal 5.000 Stellen einsparen

Der harte Sparkurs beim Stuttgarter Autobauer Daimler fällt wohl schärfer aus als zunächst angekündigt. Laut Medienberichten will Vorstandschef Ola Källenius deutlich mehr Personalkosten einsparen als die rund 1,4 Milliarden Euro, die er im November bei der Präsentation seiner Strategie für die kommenden Jahre genannt hatte. Wie das Düsseldorfer ›Handelsblatt‹ berichtete, sollen jetzt weltweit bis zu 15.000 Stellen wegfallen. Bisher war von »nur« 10.000 Jobs die Rede gewesen.

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