Robert Habeck kämpft nicht mehr gegen Atomkraft – er kämpft gegen Deutschland

Der Rattenfänger aus der linksgrünen Komfortzone

Vor zwei Jahren tourte Robert Habeck (49) noch als schleswig-holsteinischer Landwirtschaftsminister durch norddeutsche Kuhställe. Heute ist der Grünen-Co-Chef der beliebteste Politiker Deutschlands (»ZDF-Politbarometer«). In Wirklichkeit ist er vor allem der gefährlichste Politiker Deutschlands – ein linksideologischer Rattenfänger, wie es ihn seit Joschka Fischer nicht mehr gab!

»Es gibt kein Volk«: Der Grünen Co-Vorsitzende Robert Habeck trägt seine Verachtung für die eigene Nation offen zur Schau

»DEM DEUTSCHEN VOLKE«, lautet die 16 Meter breite Inschrift auf dem Architrav über dem Westportal des Reichstagsgebäudes in Berlin. 1916 wurden die 60 Zentimeter hohen, aus eingeschmolzenen Kanonen gefertigten Buchstaben angebracht.

Ginge es nach dem Co-Vorsitzenden der Grünen, müsste der Giebel des Reichstages umgemeißelt werden. Denn nach dem Verständnis eines Robert Habeck gibt es kein Volk.

In einem im April 2018 auf dem Debatten-Kanal ›Informr‹ veröffentlichten Interview war Habeck nach seiner Assoziation zum Begriff »Volksverräter« gefragt worden. Seine Antwort: »Ist ein Nazibegriff. Es gibt kein Volk, und es gibt deswegen auch keinen Verrat am Volk. Sondern das ist ein böser Satz, um Menschen auszugrenzen und zu stigmatisieren.«

Drei Sätze, die eigentlich schon alles über den »beliebtesten Politiker« Deutschlands sagen: Der Mann, der Enteignungen »für denkbar« hält, ist nicht nur ein roter Wolf im grünen Schafspelz; er ist zugleich ein den Nationalstaat ablehnender Deutschenhasser.

Traumschwiegersohn aller altgrünen Schabracken

Zusammen mit Annalena Baerbock ist Robert Habeck seit Januar 2018 Co-Vorsitzender der Grünen. Auf den ersten Blick wirkt das neue Grünen-Duo beinahe bürgerlich – jedenfalls im Vergleich zum dogmatisch-linken, verbiestert-rechthaberischen Typus des klassischen Öko-Jakobiners vom Schlage eines Jürgen Trittin oder Hans-Christian Ströbele.

Auf den ersten Blick beinahe bürgerlich, in Wirklichkeit beinharte Ideologen: Annalena Baerbock und Robert Habeck nach ihrer Wahl zu Bundesvorsitzenden der Grünen

Mit verschmitztem Dauergrinsen und treuherzigem Dackelblick avancierte Habeck, der sich selbst »Schriftsteller und Philosoph« nennt, schnell zum Traumschwiegersohn aller altgrünen Großstadt-Schabracken. Gekonnt (zugegeben) inszeniert der gebürtige Lübecker Apothekersohn eine lässige Jovialität, die schnell darüber hinwegtäuschen kann, dass es dieser tiefrote Rattenfänger aus der Komfortzone von Ökotopia nicht weniger faustdick hinter den Ohren hat als die bekennenden Antideutschen aus den Reihen der Ökosozialisten und Ökostalinisten.

Habecks politische Überzeugungen sind in Wirklichkeit nicht weniger ideologisch geprägt als jene der Deutschland-Verächter und Deutschland-Abschaffer à la Claudia Roth. Davon legen seine zahlreichen Äußerungen in Büchern und Interviews beredtes Zeugnis ab.

Vaterlandsliebe findet Habeck »zum Kotzen«

»Patriotismus – Ein linkes Plädoyer« heißt ein 2010 von Habeck veröffentlichtes Buch. Es liefert reichlich Kostproben für die Gesinnung von »Deutschlands beliebtestem Politiker«. Und die hat mit Patriotismus, wie er gemeinhin verstanden wird, nicht ansatzweise etwas zu tun.

Völker, hört die Signale: Unter linkem Patriotismus versteht Habeck »eine Erzählung, die auf Veränderung setzt, auf Gerechtigkeit und Internationalität«.

Es ist nach Habecks Lesart ein Patriotismus ohne Vaterland, gleichsam eine komplett entkernte Begriffshülle, die der grüne Pseudo-Intellektuelle nach Gutdünken mit neuen Inhalten füllt. Denn von den »alten« Inhalten ist Habeck geradezu angewidert. Zitat: »Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.«

Ströbele ruft Habeck zum »Kanzlerkandidaten« aus

Die CDU träumt indes noch immer von einem schwarz-grünen Bündnis. Wohin die Reise in Wirklichkeit gehen soll, zeigt die Entwicklung in Bremen, bei der Habeck – so viel wird man unterstellen dürfen – hinter den Kulissen die Fäden gezogen hat. In Wahrheit driften die Grünen immer mehr nach links. Grün-Rot-Rot wird, sollte der für Deutschland verhängnisvolle Höhenflug von Habeck & Co. anhalten, damit auch im Bund zu einer bedrohlich in den Bereich des Möglichen rückenden Perspektive. Mit Katja Kipping (Linke) womöglich als Vizekanzlerin. Jedenfalls hat der Berliner alt-grüne Ströbele seinen Vorsitzenden Habeck indirekt bereits zum »Kanzlerkandidaten« ausgerufen. »Wenn die Umfragen so bleiben, dann müssten die Grünen einen Kanzlerkandidaten aufstellen«, sagte der frühere RAF-Verteidiger dem ›Redaktionsnetzwerk Deutschland‹. Im aktuellen »ARD-Deutschlandtrend« schaffen es die Grünen (26 Prozent) erstmals in einer bundesweiten Umfrage vor CDU und CSU (25 Prozent).

Alt-Sponti Hans-Christian Ströbele (Grüne) will einen grünen Kanzlerkandidaten

Zum Schmunzeln? Überhaupt nicht! Denn es geht nicht um die politische Karriere eines Holsteiner Apothekersohns, den Tschernobyl nach eigener Aussage in die Politik verschlagen hat. Es geht um Deutschland! Warum? Weil Habeck längst nicht mehr gegen Atomkraft kämpft – er kämpft gegen Deutschland! (oys)

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