»Säuberungen« in den USA:

Jetzt soll auch die »Südstaaten-Flagge« verbannt werden

Man fasst sich nur noch an den Kopf: Die historische und populäre »Südstaaten-Flagge« wird zum nächsten Opfer der in den USA ausgebrochenen Rassenhysterie

Der rational nicht mehr nachvollziehbare Spuk um den zum Märtyrer hochstilisierten afroamerikanischen Kriminellen George Floyd wird immer bizarrer: In der neu entbrannten Debatte um Rassismus und Sklaverei haben sich beide Kammern des Parlaments im US-Bundesstaat Mississippi mit großer Mehrheit für eine Änderung der Landesflagge ausgesprochen. Die seit 1894 gültige historische Fahne, auch »Südstaaten-Flagge« genannt, erinnert an die Konföderierten. Die neue Flagge soll das Motto »Wir vertrauen auf Gott« enthalten und am 3. November – parallel zur Präsidentenwahl – den Wählern zur Abstimmung vorgelegt werden.

Der TV-Sender ›WLBT 3‹ in der Landeshauptstadt Jackson berichtete, die Flagge über dem Parlament von Mississippi sei nur Minuten nach der Abstimmung eingeholt worden – trotz patriotischer Demonstranten, die vor dem Gebäude für den Erhalt der beliebten Kultfahne warben. Irre: Der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, bezeichnete die Abstimmungen in Mississippi als einen »Sieg der Moral«.

Unterdessen gehen die linken »Säuberungen« in den USA weiter: Die Demokraten im Orange County (Kalifornien) wollen allen Ernstes einen nach der Western-Legende John Wayne benannten Flughafen umbenennen. Grund seien Interviewäußerungen, in denen der 1979 verstorbene Hollywoodstar gesagt hatte, dass er an die Überlegenheit der Weißen (»white supremacy«) glaube und Schwarze »noch der Erziehung« bedürfen würden.

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