Säuberungswelle in der CDU:

Junge Union legt WerteUnion-Chef Parteiaustritt nahe

Linksruck in der CDU: Nun steht WerteUnion-Chef Alexander Mitsch am Pranger

Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, hat sich von der sogenannten WerteUnion distanziert und deren Chef Alexander Mitsch wegen dessen Spende an die AfD den Parteiaustritt nahegelegt. »Konservative haben immer einen Platz innerhalb der Union. Die Frage ist, ob es dafür eine andere Gruppierung, eine Flügelgruppe wie die WerteUnion, braucht«, sagte Kuban am Donnerstag auf ›RTL‹.

Ihn persönlich hätten die Berichte über Spenden von Mitsch an die AfD »sehr erschrocken«. Wer Mitsch jetzt noch in irgendeiner Weise unterstütze, mache sich »gemein mit der AfD«.

Nach ›ARD‹-Informationen (»Monitor«) hatte Mitsch im Dezember 2016 den Betrag von 100 Euro an die AfD gespendet. Auf Anfrage des Magazins räumte er darüber hinaus noch eine weitere Spende in Höhe von 20 Euro ein. Auch sagte Mitsch, er hätte zwischenzeitlich erwogen, in die AfD einzutreten.

Was nicht ist, kann ja noch werden! Denn die richtige Säuberungswelle in der Union scheint erst noch bevorzustehen:

Der CDU/CSU-Fraktionschef im Deutschen Bundestag, Ralph Brinkhaus (CDU), ging ebenfalls auf Distanz zur sogenannten WerteUnion. Er schätze zwar auch die konservativeren Parteifreunde, »aber es ist notwendig, dass es eine ganz klare Abgrenzung nach Rechts gibt«, sagte Brinkhaus der ›Saarbrücker Zeitung‹ .Diese Abgrenzung sehe er bei Teilen der WerteUnion nicht. Der Unions-Fraktionschef machte klar: »Wer diese Abgrenzung nach Rechts nicht vornimmt, ist bei uns nicht richtig.« Das sei nicht nur ein politische Frage, »sondern auch eine Frage der Haltung«.

Wie wär’s mit einer Umbenennung der CDU in CHU?

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