Sarrazin-Rauswurf:

Genossen halten stramm Kurs Richtung 5 Prozent

Die Berliner SPD-Landesschiedskommission hat entschieden: Thilo Sarrazin kann wegen seiner Thesen zum Islam aus der Partei ausgeschlossen werden. Das wurde am Donnerstagabend aus Berliner Parteikreisen bestätigt.

Sarrazin-Rauswurf: Der Sinkflug der einst großen SPD geht weiter

Endgültig rechtskräftig ist die Entscheidung damit allerdings immer noch nicht. Sarrazins Anwälte kündigten an, der Bestseller-Autor werde das SPD-Bundesschiedsgericht anrufen. Das hätte dann das letzte Wort. »Ich will die SPD vor sich selbst schützen. Wenn die Partei Gesinnung vor Wirklichkeit stellt, wird sie nicht nur erfolglos sein, sondern auch Deutschland schaden«, sagte der Berliner Ex-Finanzsenator der »Bild«-Zeitung.

Die SPD wirft Sarrazin vor, mit seinen Thesen zu Masseneinwanderung und Islam (»Feindliche Übernahme«) die Partei zu »schädigen«.

Offenbar ist jedenfalls: Die SPD tut alles, um auf dem Weg zur einstelligen Sektiererpartei zügig voranzukommen!

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