Schon mehr als 300.000 Mitglieder bei »Fridays gegen Altersarmut«:

DAS SIND JETZT IHRE DEMONSTRANTEN, FRAU MERKEL!

Rund 230 »Mahnwachen« in ganz Deutschland und eine ›Facebook‹-Gruppe mit bereits mehr als 300.000 Mitgliedern: »Fridays gegen Altersarmut« (»FgA«) gibt ab jetzt bundesweit den neuen Demo-Ton an!

Wer mit offenen Augen durch die Straßen einer deutschen Großstadt läuft, dem können die allgegenwärtigen Symptome der grassierenden Altersarmut kaum entgehen:

Ärmlich gekleidete Senioren durchsuchen Mülltonnen und Papierkörbe nach Essbarem und Pfandflaschen;

Es sind dieselben Menschen, die mit Mantel und Pullover in kalten Wohnungen sitzen, weil sie die Heizung nicht bezahlen können;

Es sind dieselben Menschen, die im Dunkeln sitzen, im Winter den Kühlschrank ausschalten und Lebensmittel auf der Fensterbank lagern, um Strom zu sparen.

Immer mehr Rentner begehen Selbstmord

In Porta Westfalica (NRW) nahm sich unlängst eine 70 Jahre alte Frau das Leben, als die Möbelpacker zur Zwangsräumung ihrer Wohnung anrückten. Immer mehr verarmte ältere Menschen begehen in dem Land, in dem wir »gut und gerne leben« (CDU), aus Verzweiflung Selbstmord. Die statistischen Zahlen allein für das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen belegen nach AfD-Informationen, dass auf ältere Menschen (70 Jahre und älter) bereits ein Drittel aller Suizide entfallen.

Tja, Frau Merkel – DAS sind jetzt Ihre Demonstranten! Erstmals gehen seit dem 24. Januar 2020 in Deutschland massenweise ältere Menschen auf die Straße. Schauplatz der größten Erstkundgebung: der Marienplatz im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt München.

Wer steht hinter »Fridays gegen Altersarmut«?

Auf ›Facebook‹ finden sich mittlerweile vier Gruppen, die unter dem Label »Fridays gegen Altersarmut« ihre Zielgruppe auf jene ausweiten wollen, die unter sozialer Ungerechtigkeit besonders stark zu leiden haben. Als Gründer und Kopf der »FgA«-Bewegung gilt Heinrich »Heinz« Madsen (55). Er hatte vor 15 Jahren Schlagzeilen gemacht, weil er mehrere Behörden verklagt hatte. Damals ging es um von ihm verrichtete Ein-Euro-Jobs, die er für rechtlich nicht zulässig hielt. Madsen unterlag allerdings in letzter Instanz vor dem Bundesarbeitsgericht. Seitdem ist Madsen, wie er sagt, gegen »soziale Ungleichheit«. Aktuell sieht er sich im »Kampf gegen Altersarmut«.

Das nächste Ziel: Großdemo in Berlin

Bis Juni 2020 will die neue ›Facebook‹-Gruppe 500.000 Mitglieder zählen, was genug Aufwind bringen würde, um eine Großdemo in Berlin anzugehen. Fast müßig, zu erwähnen, dass die unliebsame Bewegung aus Sicht der Mainstream-Medien natürlich »von rechts unterwandert ist«.

2,38 Mio. Deutsche gelten als armutsgefährdet

Der Widerstand von »Fridays gegen Altersarmut« richtet sich ganz persönlich gegen Angela Merkel (CDU) und die unsoziale Politik der von ihr geführten Bundesregierungen. Hintergrund:

Insgesamt 2,38 Millionen Menschen sind nach Angaben des »Paritätischen Gesamtverbandes« in Deutschland durch Altersarmut gefährdet. Die Zahl der Rentner und Pensionäre, die als armutsgefährdet gelten, ist in der unseligen Amtszeit der Bundeskanzlerin deutlich angestiegen.

Während 2010 noch 14 Prozent der Rentner und Pensionäre von Armut bedroht waren, stieg ihr Anteil im Jahr 2017 auf 18,7 Prozent. Damit ist in keiner der von Armut betroffenen Bevölkerungsgruppen der Zuwachs so groß wie bei den Ruheständlern. Seit 2010 beträgt er mehr als 33 Prozent oder in absoluten Zahlen: 803.000 Menschen – mehr als Frankfurt am Main Einwohner hat!

Älter und arm in Deutschland: Die von Bundeskanzlerin Angela Merkel vergessenen Mitbürger machen durch die Bewegung »Fridays gegen Altersarmut« auf sich aufmerksam

Altersarmut wird zunehmen

Als »arm« gilt laut Statistischem Bundesamt, wer als Alleinstehender über ein Einkommen von maximal 13.628 Euro im Jahr verfügt. Diese Entwicklung wird sich nach Ansicht von Wirtschaftsexperten in den nächsten Jahren weiter verschärfen.

»Altersarmut wird in den nächsten 10 bis 15 Jahren noch mal sehr, sehr deutlich zunehmen, weil wir immer mehr Menschen haben, die zu geringen Löhnen arbeiten oder in Teilzeit oder unterbrochene Erwerbsbiografien haben«, so der Leiter des »Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung«, Marcel Fratzscher. So sieht also Merkels Jobwunder aus!

Eines ist allerdings sicher: Merkels Rente (Pension)! Zum Ende dieser Legislaturperiode kann sich die Masseneinwanderungskanzlerin mit satten 10.500 Euro monatlich auf ihre Datsche in der Uckermark zurückziehen. Dafür müsste ein Durchschnittsarbeitnehmer etwa 300 Jahre arbeiten! (oys)

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