Schon nach 13 Ladevorgängen:

E-Auto-Batterien verlieren dramatisch an Speicherkapazität

Bei dem Schnellladetest der Universität von Kalifornien verloren die Batterien bereits nach kürzester Zeit Speicherkapazität

Kommerzielle Schnellladestationen für Elektroautos setzen die Batterien hohen Temperaturen und einem hohen elektrischen Widerstand aus. Dadurch werden sie beschädigt und ihre Speicherkapazität geht schnell verloren. Das fanden Ingenieure der Universität von Kalifornien in Riverside heraus. Sie veröffentlichten ihre Untersuchungsergebnisse im US-Fachmagazin ›Energy Storage‹.

Bei ihrem Experiment testeten die Wissenschaftler mehrere Lithium-Ionen-Batterien vom Typ Panasonic NCR 18650B. Diese werden auch in Elektroautos des US-Herstellers Tesla verbaut. Die Batterien wurden im Experiment mit Schnellladegeräten aufgeladen, wie sie entlang von Autobahnen zum Einsatz kommen.

Bereits nach den ersten 13 Ladezyklen mit der Schnellladetechnik ging die Kapazität der Batterien deutlich zurück. Nach 40 Ladezyklen hatten die Batterien nur noch rund 60 Prozent ihrer anfänglichen Speicherkapazität. Und nach etwa 60 Ladezyklen brachen die Batteriegehäuse auf, wodurch die Elektroden und der Elektrolyt Sauerstoff ausgesetzt waren, mithin das Risiko eines Brandes oder einer Explosion bestand.

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