Schwarzer Pyrrhussieg

Die spitze Feder aus Sachsen

Deutschland hat ein Polit-Beben mit Ansage erlebt! In Sachsen, dem Kernland des patriotischen Widerstandes, erzielte die AfD ihr bisher bestes Landtagswahlergebnis. Bis auf sie mussten alle größeren Parteien reichlich Federn lassen. Allen voran die CDU unter Ministerpräsident Michael Kretschmer: Seine Partei erreichte 2014 noch 39,4 Prozent, jetzt sind es vergleichsweise magere 32 Prozent. Damit befindet sich die Partei der Masseneinwanderungskanzlerin Angela Merkel weiterhin mitten in der Abwärtsspirale. Entgegen ersten Unkenrufen wird Kretschmer nun zwar nicht in der Versenkung verschwinden. Doch inhaltlich wird sich die in Sachsen noch mühsamst konservativ gebende CDU in einer Regierungskoalition weiter entzaubern müssen – sei es aufgrund einer weiter nach links rückenden SPD oder aber einem sich im Klima- und Migrationswahn aufplusternden grünen Koalitionspartner.

Gerät Kretschmer in den grünen Sog?

Der Wahlsieg könnte sich so für die CDU als echter Pyrrhussieg erweisen. Die vollmundigen Versprechen Kretschmers, die Sachsen zu einen und sich in echter Bürgernähe zu üben, werden sich dauerhaft nicht einhalten lassen. Denn der farblose, von der AfD bereits um sein Bundestagsdirektmandat gebrachte sächsische Ministerpräsident wird auch weiterhin vor der straffen Knute der Bundes-CDU kuschen! Da hat es die SPD in Brandenburg, die beinahe in letzter Minute die AfD noch überholen konnte, fast noch einfacher. Aber auch sie müsste zukünftig über den eigenen Schatten der multikulturellen Ideologie springen, will sie nicht weiter Land beim Wähler verlieren.

Die AfD sollte nun sowohl in Sachsen als auch in Brandenburg harte Oppositionspolitik betreiben – und die einstigen Volksparteien weiter entzaubern.

AfD muss auf außerparlamentarische Opposition setzen

Nachdem die Landtagswahlen geschlagen sind, kann davon ausgegangen werden, dass die Altparteien erneut gegen den Bürgerwillen eiserne, linksdrehende Pflöcke einschlagen wollen. Die AfD muss dagegen eine patriotische Zivilgesellschaft in ihren Kernländern unterstützen. Eine prozentuale Bedeutung im Landtag wäre realpolitisch sonst ziemlich bedeutungslos. Denn brave Partei- und Parlamentsarbeit allein wird die skrupellosen Deutschland-Abschaffer von CDU bis Linke sicher nicht aufhalten. Eine wahrhaftige Verankerung im Volk kann erst über patriotische Vereine, Medien, Bürgerbewegungen und Kulturorganisationen geschaffen werden. Hier kann sich vor allem Sachsen erneut als deutsches Hoffnungsland beweisen!

Johannes Schüller

ist Journalist und Publizist.

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