Shutdown-Irrsinn:

Verbraucherschützer warnt vor Welle von Privatinsolvenzen

Steigen nun auch die Zahlen der Privatinsolvenzen? Die Pleitegeier warten schon

Deutschlands oberster Verbraucherschützer, Klaus Müller, befürchtet, dass die Corona-Krise viele Verbraucher in die Privatinsolvenz treiben wird. »Wenn die Krise länger dauert als ein oder zwei Monate, wird das so kommen. Dann werden breite Teile der Bevölkerung in finanzielle Not geraten«, sagte der Chef des »Verbraucherzentrale Bundesverbands« (VZBV) dem Berliner ›Tagesspiegel‹.

Das Insolvenzrecht sei aber nicht darauf vorbereitet, dass Menschen infolge einer Pandemie und nicht wegen einer persönlichen Krise in die Pleite rutschen, so der VZBV-Chef weiter. Menschen, die eine Privatinsolvenz durchlaufen, müssten derzeit eine jahrelange Wohlverhaltensperiode einhalten, mit strengen Rückzahlungsmodalitäten und Verhaltensvorgaben. »Die Menschen müssen die Chance bekommen, schnell wieder auf die Füße zu kommen«, mahnte der oberste deutsche Verbraucherschützer.

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