Siegesgöttin der Woche:

Marion Maréchal

Diese junge Frau geht vor nichts und niemandem in die Knie. Schon gar nicht auf Geheiß von irgendwelchen linksextremen Agitatoren, die westlichen Gesellschaften eine Kollektivschuld an angeblichem »strukturellem Rassismus« einreden wollen.

Marion Maréchal spricht furchtlos aus, was viele Franzosen – und nicht nur diese – denken: »Ich muss mich nicht dafür entschuldigen, weiß oder französisch zu sein […] Ich muss mich nicht für den Tod eines Straftäters entschuldigen […] und wie viele Franzosen weigere ich mich, das Knie auf den Boden zu setzen«, weist sie das Erkennungszeichen der linksradikalen US-amerikanischen »BlackLivesMatter«-Bewegung zurück, das weltweit von militanten linken »Antirassisten« übernommen wird.

Diesen Leuten »werde ich mein Land nicht überlassen«, sagt sie dem linken Wahn in einem Video auf ihrer ›Facebook‹-Seite stolz den Kampf an. Schon die Erscheinung der 30-jährigen Juristin ist eine Provokation für die von Selbsthass und Nationalneurosen zerfressene Linke: hochgewachsen, blond und gut aussehend, kämpferisch und selbstbewusst.

Marion Maréchal ist nicht irgendwer: Ihr Großvater ist Jean-Marie Le Pen, Gründer und langjähriger Vorsitzender des Front National (FN), der sie mit 18 Jahren beitrat. 2012 gewann sie das Direktmandat zur Nationalversammlung in Carpentras gegen die Kandidaten der Sozialisten und der seit Jahrzehnten dominierenden Konservativen.

Vor drei Jahren, nach der Niederlage ihrer Tante Marine Le Pen – Chefin der inzwischen in »Rassemblement National« umbenannten FN – bei den Präsidentschaftswahlen, zog sie sich aus der aktiven Parteipolitik zurück. Ein politischer Mensch ist sie trotzdem geblieben.

Sie stellt sich vor ihre Landsleute, die von der radikalen Linken mit Hass und Verachtung überzogen und von aggressiven Einwanderern terrorisiert werden, während die etablierte Politik sich feige wegduckt: »Ich muss mich nicht entschuldigen, weil ich niemanden kolonisiert habe […] ich habe niemanden versklavt, genauso wenig wie diese ganze politischen Gruppen und Aktivisten niemals kolonisiert oder versklavt wurden.«

Für die primitiven Bilderstürmer diesseits und jenseits des Atlantiks hat sie nur Verachtung übrig: »Sie verdrecken die Erinnerung an unsere Vorfahren, spucken auf unsere Geschichte und zerstören unsere Statuen.«

Und ihre Stimme wird gehört. Zigtausende haben ihre ›Facebook‹-Rede schon kommentiert und geteilt. Denn sie spricht aus, was der normale Franzose und jeder normale westliche Mensch trotz aller Propaganda denkt. Marion Maréchal ist unsere Siegesgöttin der Woche.

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