Skandalös!

Bundesregierung »feiert« das Mullah-Regime

Staatsminister Niels Annen (SPD) nahm im Auftrag der Bundesregierung an den Feiern zur Mullah-Revolution teil

Staatsminister Niels Annen (45, SPD), ein ehemaliger Langzeitstudent aus Hamburg, ist im Auswärtigen Amt (AA) u. a. für den Iran zuständig. Vor genau 40 Jahren übernahmen die Islamisten um den selbsternannten Revolutionsführer Ayatollah Khomeini die Macht in Teheran. Es folgten Massenhinrichtungen, Folter und willkürliche Verhaftungen sowie die Unterstützung für Terrornetzwerke im Ausland und Stellvertreterkriege in Syrien, im Irak und im Jemen. Der Deutschland-Kurier berichtete.

Um den Jahrestag ihrer Machtübernahme zu feiern, lud die iranische Botschaft in Berlin zum offiziellen Empfang. Religiöse Würdenträger und internationale Gäste lauschten erst den Hymnen Irans und Deutschlands, bevor Geschäftsträger Ali Akbar Dabiran zur Rede ansetzte und die »glorreiche« Revolution anpries, zu deren erklärten Zielen die Auslöschung Israels von der Landkarte gehört.

Im Publikum: AA-Staatsminister Annen, begleitet von seinem zuständigen Referatsleiter. Doch warum schickte die Bundesregierung einen Vertreter zur Revolutionsfeier eines Terrorregimes in dessen Botschaft? Die ›Bild‹-Zeitung fragte im AA nach und erhielt folgende Antwort: Man wolle »Dialogkanäle offenhalten.«

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