Bei Kunst gibt es bekanntlich viele Geschmäcker. Aber das geht nun wirklich zu weit: Drei umstrittene Schrott-Busse wurden zunächst in Dresden vor der Frauenkirche aufgestellt – und jetzt stehen sie auch noch vor unserem nationalen Wahrzeichen, dem Brandenburger Tor!

Das Ganze kommt von dem syrisch-deutschen Künstler Manaf Halbouni und soll ein „Mahnmal gegen Krieg und Terror“ sein. Die Busse repräsentieren eine Straßenbarrikade, die im syrischen Aleppo stand. Es kam jedoch raus: Das war im Straßenkampf und dahinter steckte die Rebellengruppe „Ahrar al-Sham“! Und Ahrar al-Sham steht für Islamismus, Salafismus und Dschihad, ist also mit unserer freien demokratischen Grundordnung in keiner Weise vereinbar.

Als die „Kunstinstallation“ in Dresden ausgerechnet zum Gedenken der Opfer der Dresdner Bombennacht am 13. Februar aufgestellt wurde, gab es in Dresden zu Recht massive Proteste, doch die Stadtverwaltung kümmerte das nicht. Sie zog ihr Ding durch und offenbarte dadurch ihr mangelndes Taktgefühl für die eigene deutsche Geschichte und ihre Ignoranz den empörten Bürgern gegenüber.

Natürlich kann jedermann Kunst in seinen eigenen vier Wänden zeigen oder in Museen ausstellen lassen. Aber im öffentlichen Raum? Die Verwaltung ist gefragt, genauer hinzuschauen und lieber mal auf so einen Hingucker zu verzichten. Das ist in Dresden und Berlin leider nicht geschehen. Stattdessen ärgern wir uns nun darüber, dass 50.000 Euro Steuergeld für 16 Tage Bus-Skulptur in Berlin verbraten werden.

Ausgerechnet in der Weihnachtszeit stehen die Busse jetzt im Herzen der Hauptstadt. Statt an eigene Werte und Traditionen werden wir mit solcher Kunst wieder mal an den Islam erinnert. Und wir sollen uns auf diese Weise wohl an Krieg und Terror gewöhnen. Das wollen wir aber nicht. Deutschland ist nicht Syrien, der Islam gehört nicht zu Deutschland, und Terrorgruppen dürfen durch derartige „Kunst“ nicht aufgewertet werden.
Deshalb meine ich: Dieser Schrott gehört schnellstmöglich entsorgt!


Dr. Malte Kaufmann

ist Unternehmer und war von 2002 bis 2016 Mitglied der CDU. Im September kandidierte er für die AfD im Wahlkreis Heidelberg/Weinheim.

QUELLEBild: imago
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