SPD-Vorsitz

Scholz-Kandidatur löst wenig Begeisterung aus

Blamable Werte für Olaf Scholz (SPD): Nur jeder dritte SPD-Anhänger will den Bundesfinanzminister als Vorsitzenden

An der SPD-Basis stößt die Kandidatur von Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz für den Parteivorsitz auf breite Ablehnung.

Das Meinungsforschungsinstitut »Civey« fragte für ›Spiegel Online‹ die Wähler unabhängig von der jeweiligen Parteipräferenz: »Sollte Olaf Scholz Ihrer Meinung nach SPD-Parteivorsitzender werden?«

Das Ergebnis ist für den »Scholzomaten« niederschmetternd: Kaum mehr als 22 Prozent aller befragten Wähler antworteten auf die Frage mit »ja, auf jeden Fall« oder »eher ja«. Mehr als die Hälfte will Scholz dagegen »auf keinen Fall« oder »eher nicht« als SPD-Chef.

Auch an der eigenen Basis fiel das Resultat ernüchternd aus: Nur rund 33 Prozent der SPD-Anhänger befürworten ihn als Parteichef (»ja, auf jeden Fall« und »eher ja«). Aber selbst hier lehnt die Hälfte seine Kandidatur ab.

Insgesamt sehen nur etwa 23 Prozent der Befragten in der Kandidatur einen Nutzen für die SPD, aber mehr als 45 Prozent glauben, dass die Bewerbung der Partei »eher schaden« oder »eindeutig schaden« wird. (lol)

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