Staatsmedien

Maaßen denkt laut über die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nach

»Wir haben zu viele, sie sind zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch. Sie sind überflüssig«: Vernichtendes Urteil des Ex-Verfassungsschutz-Chefs Hans-Georg Maaßen (CDU) über die Öffentlich-Rechtlichen

Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen (CDU), hat auf ›Twitter‹ laut über die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nachgedacht. Dieser sei »zu fett, zu borniert und zu parteiisch«.

Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen (CDU), hat auf ›Twitter‹ unverhohlen seine Ansichten zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk mitgeteilt. Auf dem Kurznachrichtendienst schrieb der CDU-Politiker in der Nacht zum Dienstag, dass über eine Reform oder eine Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks nachgedacht werden sollte.

»Wir haben zu viele, sie sind zu teuer, zu fett, zu borniert und zu parteiisch. Sie sind überflüssig«, twittert Maaßen und vertritt zudem die Auffassung, dass ein Euro im Monat pro Haushalt für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausreiche. Derzeit liegt der Rundfunkbeitrag bei 17,50 Euro im Monat pro Haushalt.

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Wie der Deutschland Kurier berichtete, hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk »Ausgewogenheitsprobleme« in der Nachrichtenvermittlung. Das ergab eine Studie des Reuters Institute, die feststellte, dass ›ARD‹ und ›ZDF‹ mit ihrem Programmangebot mehrheitlich Menschen bedienen, die sich links der politischen Mitte verorten.

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