Steine auf Autos:

Matteo Salvini zeigt das wahre Gesicht der Invasoren

Es geht wieder los – Europa, wir kommen!

Europa, wir kommen: Nach dem Lockern der Corona-Maßnahmen machen sich immer mehr Migranten auf den Weg

Fast schon im Stundentakt landen die Sturmboote aus Tunesien an Italiens Küsten. Laut Innenministerium in Rom hat sich die Gesamtzahl der Ankünfte von Migranten im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Hauptziele der Invasoren sind die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa und die Südküste Siziliens.

Es hat sich inzwischen allerdings einiges geändert: Die Migranten kommen nicht mehr in Gummibooten aus chinesischer Produktion, denen unterwegs die Luft ausgeht. Aus Tunesien legen von kriminellen Schleusern organisierte Fischerboote ab. Diese fallen zunächst kaum auf zwischen all den anderen Schiffen, die auf dem Mittelmeer schippern. Sie können deshalb von Flugzeugen der italienischen Küstenwache nicht immer identifiziert werden.

Wer da so alles an Italiens Stränden anreist, veranschaulicht ein aktuelles Video, das Lega-Chef und Ex-Innenminister Matteo Salvini auf ›Facebook‹ gepostet hat. Offenbar übt da schon eine Fachkraft für seine Bewerbung als Verkehrspolizist.

Unterdessen machen sich auch auf dem Balkan verstärkt Migranten auf den Weg, die wegen Corona monatelang festsaßen. Die neue Migrationsroute geht über einen nicht ganz ungefährlichen Gebirgspass im Nordwesten von Bosnien und Herzegowina. Die Invasoren versuchen so ins benachbarte Kroatien und somit in die Europäische Union (EU) zu gelangen. Kroatien hat deshalb damit begonnen, den Wald auf dem Berg Plješevica zu roden. Er ist Teil einer langen und weitgehend durchlässigen Grenze zu Bosnien. Dies soll es der Grenzpolizei erleichtern, Migranten aufzugreifen und an der illegalen Einreise in kroatisches Hoheitsgebiet zu hindern.

Migranten, die auf der Route gefilmt wurden, erklären jedoch, dass sie sich von kroatischen Polizisten und deren Aktionen nicht abschrecken oder aufhalten lassen – denn: »Jeder von uns hat Familie in Europa.«

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