Steuerzahler finanziert weltweit Homoparaden und Genderprojekte

Die deutsche Bundesregierung hat zur weltweiten Förderung von sogenannten LGBTI-Projekten (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexual, Transgender, Intersexual) in den vergangenen zehn Jahren mehr als fünf Millionen Euro bereitgestellt. Mit weiteren 2,2 Millionen Euro Steuergeld wurden 2017 entsprechende Projekte finanziell unterfüttert.

Mit dem Geld des Steuerzahlers wurden unter anderem mehrere Homosexuellenumzüge – sogenannte »Pride-Paraden« zum Beispiel in Lettland, Serbien und Spanien, aber auch ein Projekt in Nicaragua für »gendersensible Männerarbeit« und eines in Kolumbien für »Gendergerechtigkeit im Kontext des Friedensprozesses« gefördert. Darüber berichtet die Junge Freiheit (JF) und bezieht sich auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Drucksache 19/10277). Deutsche Botschafter, Diplomaten und andere Vertreter der Bundesregierung werden zudem vom Auswärtigen Amt dazu ermutigt an betreffenden Paraden teilzunehmen, heißt es in der Antwort weiter. So besuchte der Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, Michael Roth (SPD), 2018 Homosexuellenumzüge in Rumänien, Serbien, der Ukraine und in Ungarn.

Aus der angefügten Liste im Antwortschreiben der Bundesregierung wird ersichtlich, welche Projekte die Bundesregierung mit dem Steuergeld des Bürgers im Themenbereich LGBTI für förderungswürdig hält. Mit dem Hinweis, dass die Budgetanteile für spezifische Aktivitäten zu LGBTI im Rahmen dieser Projekte nicht gesondert statistisch erfasst werden ist zu lesen, dass beispielhaft in Indien ein Projekt zur »Fortbildung und Vernetzung zu Gender- und Friedensperspektiven« gefördert wurde. In Albanien wurde Steuergeld für »mehr Gendergerechtigkeit« investiert und in Bangladesch erhielt sowohl die Erstellung »genderbewußter Aktionspläne zur Anpassung an den Klimawandel« Steuergelder aus Deutschland als auch die »Förderung von gendersensiblen Gemeinderäten der Dalits (Panchayets)«.

Aber auch für Projekte, die sich mit der Kritik an Genderprojekten beschäftigen, muss der Steuerzahler tief in die Tasche greifen. Unter dem Projektnamen »KRisE der GeschlechterVERhältnisSE? Anti-Feminismus als Krisenphänomen mit gesellschaftsspaltendem Potenzial« (REVERSE) fördert die Bundesregierung mit einer Summe von knapp einer Million Euro ein Projekt, das die Kritik an der Genderkritik analysiert. Das ergab ebenfalls eine Kleinen Anfrage der AfD (19/8220).

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