Steuerzahler, Stromkunden und Verbraucher zahlen die Zeche

Wird der Energiewende-Irrsinn teurer als die Wiedervereinigung?

von Aloys Krause

Schon jetzt zeichnet sich ab: Der Energiewende-Irrsinn könnte teurer werden als die deutsche Wiedervereinigung. Auf die Steuerzahler, Stromkunden und Verbraucher kommen aberwitzige Billionen-Kosten zu!

Windpark in Ostfriesland: Die Energiewende ist undurchdacht, kostspielig und ineffektiv

Die vermeintliche Klimawende der Bundesregierung produziert vor allem eines: negative Schlagzeilen! Jetzt bemerkenswerterweise immer mehr auch in den Mainstream-Medien. Textproben:

►  »Streit um CO2-Steuer – wer zahlt für den Klimaschutz?« ►  »Rettet das Klima – Wer zahlt den Preis?« ►  »Murks in Germany« ►  »Grüner Blackout« ►  »Altmaiers Strompreisdesaster«.

Selbst das der Bundesregierung stets wohlgesonnene Nachrichten-/Migrationsportal ›t-online.de‹ bilanzierte gestern: »Statt immer neue Maßnahmen gegen die Erderwärmung zu diskutieren, wäre es gut, die bestehenden auf ihre Wirksamkeit zu prüfen – und Prioritäten zu setzen.«

Fast täglich schießen in der sogenannten Klimadebatte neue chaotische Vorschläge wie Pilze aus dem Boden:

► Bahnfahren teurer machen;  ► CO2 »bepreisen«; ► Wälder aufforsten; ►Dächer begrünen; ► Ölheizungen abwracken …

Das Chaosprinzip

In der sogenannten Klimapolitik regiert einzig das Chaosprinzip: Keiner schaut mehr durch angesichts Tausender »Klimaschutz«-Initiativen, Fördergesetze, Verbotsparagrafen. Und »Mutti« blickt stumm um den ganzen (Kabinetts-)Tisch herum. Eine wirkliche Strategie, die allein schon (und vor allem!) zur Schonung der begrenzten fossilen Ressourcen geboten wäre, ist nirgendwo erkennbar.

BDI rechnet mit bis zu 2,3 Billionen Euro

Aktuell sind in Deutschland bis zum Jahr 2050 »Klimaschutzausgaben« von mehr als 500 Milliarden Euro geplant. Damit lassen sich, wenn überhaupt, nur rund 60 Prozent weniger »Klimagase« einsparen als 1990, rechnet eine Studie im Auftrag des »Bundesverbandes der Deutschen Industrie« (BDI) vor. Das Ergebnis dieser in der sogenannten Klimadebatte in Vergessenheit geratenen Expertise:

Wollte man tatsächlich wie angepeilt 80 Prozent weniger Klimagase oder sogar noch ehrgeizigere Ziele erreichen, müsste viel mehr Geld investiert werden. Die BDI-Studie geht davon aus, dass für das 80-Prozent-Ziel bis zu 2,3 Billionen Euro hochgerechnet auf die kommenden 30 Jahre notwendig wären. Und selbst das sei noch konservativ geschätzt, mahnen die Experten. Denn die Autoren der BDI-Studie haben bei ihrer Projektion unterstellt, dass der »Klimaschutz« effizient organisiert und koordiniert werde. Davon kann längst keine Rede mehr sein. Vielmehr ist schon jetzt absehbar, dass der Klima-Irrsinn der Bundesregierung in einem Billionen-Desaster enden wird.

Ernüchternde Zwischenbilanz

Dazu muss man sich vergegenwärtigen: Die Kosten der Wiedervereinigung betragen rund zwei Billionen Euro – oder anders ausgedrückt 2.000 Milliarden Euro. Während die Einheit Deutschlands volkswirtschaftlich eine langfristige Zukunftsinvestition war und noch immer ist, entpuppt sich der Merkel-Murks der sogenannten Energiewende immer mehr als ein Windei – im wortwörtlichen Sinne des Wortes.

Die Zwischenbilanz der Energiewende ist jedenfalls ernüchternd/erschütternd:

► Die Deutschen zahlen die höchsten Strompreise in Europa; ► die CO2-Einsparung beträgt bislang null Komma null; ► die Konflikte mit dem Naturschutz eskalieren; ► Gefahren für die Versorgungssicherheit (Stichwort: Blackout) räumen selbst regierungsamtliche Papiere ein. Hinzu kommt eine► unverminderte Importabhängigkeit Deutschlands bei Erdöl/Erdgas.

FAZIT: Die Energiewende ist schon jetzt krachend gescheitert! Diese Erkenntnis spricht sich langsam auch in den Redaktionsstuben der Mainstream-Medien herum. Guten Morgen, liebe Kollegen – auch schon aufgewacht?

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