»Tesla«-Werk:

Alles nur ein großer Bluff?

Hier, im brandenburgischen Grünheide soll bald eine »Tesla«-Großfabrik stehen: Doch eine ganze Reihe von Ungereimtheiten erwecken Zweifel an der Aufrichtigkeit der US-amerikanischen E-Auto-Bauer

Das geplante »Tesla«-Werk bei Berlin ist offenbar ein einziger Bluff, mit dem sich der Autobauer »Fiat Chrysler« ein Klima-Alibi verschaffen will. Indizien deuten darauf hin.

Der Elektro-Autobauer »Tesla« hat die Finanzierung seiner geplanten Großfabrik im brandenburgischen Grünheide vor den Toren Berlins offenbar auf Umwegen über ein nur allzu durchsichtiges Geschäft abgesichert. Der internationale Autobauer »Fiat Chrysler Automobiles« (FCA) soll das neue Werk, um das es derzeit einen regelrechten Medienhype gibt, indirekt finanzieren. Das berichtet die angesehene Wirtschaftsagentur »Bloomberg«.

Hintergrund könnte sein: Beide Unternehmen sollen sich Anfang 2019 darauf verständigt haben, dass »FCA« die E-Autos, die in Europa zu »Tesla« gehören, zu seiner Flotte zählen darf. Dadurch könnte »Fiat Chrysler« mit seinem Angebot an Sprit schluckenden SUVs die durchschnittlichen Kohlendioxid-Emissionen (CO2) seiner Fahrzeuge reduzieren und Strafzahlungen in Milliardenhöhe an die EU umgehen.

»Bloomberg« geht davon aus, dass »Fiat Chrysler« dafür bis 2023 an »Tesla« 1,8 Milliarden Euro zahlt – u. a. um die neue Fabrik in Brandenburg zu bauen.

Von wegen neue Jobs für Einheimische

Offensichtlich haben sich die Altparteien von »Tesla« auch noch in anderer Hinsicht an der Nase herumführen lassen! Der amerikanische Autobauer kassiert für den Bau seiner selbst so genannten »Giga-Factory« zusätzlich 300 Millionen Euro von den deutschen Steuerzahlern, zahlt nur ein Drittel des tatsächlichen Grundstückswertes und sucht vor allem Mitarbeiter, die fließend Polnisch sprechen. Klingelt da was?

Die polnische Grenze ist nicht einmal 60 Kilometer entfernt. Geplant ist offenbar: Billige polnische Arbeitskräfte kommen dann mit Benzin- und Dieselautos nach Deutschland, um in Brandenburg Elektroautos zu bauen, die hier niemand braucht. Und die dazu noch mit Strom aus polnischer Kohle fahren – wenn sie nicht gerade brennen.

Wo bitte geht’s nach Absurdistan? Folgen Sie auf der Autobahn der Ausschilderung Berlin-Brandenburg! (oys)

Drucken