Triumphator der Woche:

Donald Trump

»Die Vereinigten Staaten von Amerika werden ›Antifa‹ als terroristische Organisation einstufen.« Mit dieser klaren Ansage schreibt Donald Trump Geschichte – wieder einmal. Bereits letzten Sommer hatte der US-Präsident diesen Schritt angekündigt. Jetzt bekräftigt er, dass es ihm ernst damit ist.

Trumps Erklärung ist eine doppelte Kampfansage: Gegen organisierte linksextreme Gewalttäter, die den Tod eines schwarzen Tatverdächtigen und einschlägig vorbestraften Kriminellen durch überzogene Polizeigewalt zum Anlass nehmen, um in zahlreichen US-Städten eine Orgie der Gewalt zu entfesseln und den Bürgerkrieg zu proben. Und gegen das einäugige linksliberale Establishment, das für linke und Minderheiten-Gewalt immer eine scheinheilige Rechtfertigung parat hat: Sie meinen es ja nur gut, und sie sind doch die Unterdrückten.

Für linke Establishment-Medien, verwöhnte Hollywood-Prominente und ihre deutschen Nachplapperer sind nicht die Gewalttäter die Rechtsbrecher, sondern die Staatsgewalt, die ihnen Einhalt gebieten will. Trump lässt sich von dieser Propaganda nicht beeindrucken, er weist die ihm zugedachte Sündenbock-Rolle kompromisslos zurück und rückt die Dinge zurecht.

Seine Rede, mit der er den Einsatz des Militärs ankündigt, sollten die linken Gouverneure in den von den Ausschreitungen heimgesuchten Bundesstaaten sich weiter weigern, Ordnung und Kontrolle wiederherzustellen, ist ein beeindruckendes Dokument. In den Mainstream-Medien diesseits und jenseits des Atlantiks waren nur verzerrende Fetzen davon zu lesen.

Liest man das Dokument im Ganzen, wird klar: Trump sagt, was ein Präsident in einer solchen Situation sagen muss. Er verurteilt den brutalen Tod von George Floyd und verspricht eine angemessene rechtsstaatliche Antwort darauf. Er verteidigt den friedlichen Protest, aber er nennt auch diejenigen beim Namen, die die berechtigte Empörung missbrauchen: »In den letzten Tagen wurde unsere Nation von professionellen Anarchisten, gewalttätigen Mobs, Brandstiftern, Plünderern, Kriminellen, Randalierern, der ›Antifa‹ und anderen gepackt.« Und er solidarisiert sich mit den Opfern, vor denen der Mainstream die Augen verschließt: Brutal zusammengeschlagene, schwer verletzte oder gar getötete Wachleute, Ladenbesitzer, Polizisten, Beamte, aber auch unbeteiligte Bürger, deren Existenzen vernichtet werden und die sich nicht mehr ins Freie trauen.

Journalisten und Politiker in aller Welt machen sich über Trump lustig, der demonstrativ eine von Randalierern angegriffene Kirche besucht und die staatlichen Machtmittel einsetzen will, um Gewalttätern Einhalt zu gebieten. Sie denunzieren ihn deswegen als »Spalter« und erklären ihn schon für so gut wie abgewählt.

Sie könnten sich, wieder mal, gewaltig täuschen. Denn am Ende werden Wahlen nicht von selbstgerechten Moralaposteln in klimatisierten Redaktionsetagen und feudalen Millionärsvillen entschieden und auch nicht von »Aktivisten«, die weiße Passanten nötigen, auf der Straße niederzuknien und sich für ihre angeblichen »Privilegien« zu »entschuldigen«.

Sondern von den ganz normalen, friedliebenden, rechtschaffenen Bürgern, denen Trump zuruft: »Als Ihr Präsident werde ich dafür kämpfen, dass Sie in Sicherheit sind. Ich werde kämpfen, um Sie zu beschützen. Ich bin Ihr Präsident für Recht und Ordnung und ein Verbündeter aller friedlichen Demonstranten.«

Dafür werden Politiker gewählt. Und deshalb ist Donald Trump unser Triumphator der Woche.

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