Siegesgöttin der Woche:

Joanne K. Rowling

Über 400 Millionen Bücher hat sie weltweit verkauft – da hören die Leute hin, auch wenn sie nicht über »Harry Potter« spricht. Mit der Lobby für Transgender und sonstige skurrile Spielarten des Sexuellen hat es sich Bestsellerautorin Joanne K. Rowling jetzt allerdings verscherzt.

Über einen Artikel, in dem von »Menschen, die menstruieren« die Rede ist, twitterte sie sarkastisch: »Ich bin sicher, es gab früher ein Wort für diese Leute. Hilf mir mal jemand. Wumben? Wimpund? Woomud?« – so als würde ihr das Wort für »Frauen«, nämlich »women«, nicht einfallen.

»Trans-feindlich«, krähte es da prompt. Weil Männer, die sich zu »Trans-Frauen« erklären, ja nach Lesart linker Geschlechterideologen ebenfalls »Frauen« sein sollen, und wer etwas anderes sagt, »untergräbt ihre Würde«. So zum Beispiel brav auswendig gelernt und aufgesagt von Daniel Radcliffe, der in den Erfolgsverfilmungen von Rowlings Büchern den Zauberschüler Harry Potter spielt. Film-Partnerin Emma Watson schleimte sich auf der gleichen Spur bei der Translobby an.

Das ist zwar nicht anständig, aber nachvollziehbar: Schauspieler, die mit Rowlings Stoffen zu Stars geworden sind, wollen ihren Platz in der Hollywood-Filterblase behalten und fallen lieber der Urheberin ihres Erfolgs in den Rücken. So weit, so vorhersehbar.

Joanne K. Rowling hat ihre Bemerkung übrigens nicht aus einer Laune heraus gemacht. Sie sorgt sich um Frauenrechte, wenn der Begriff »Frau« durch weltfremde Ideologen beliebig aufgeweicht wird. Wer ein Leben gelebt und nicht bloß linke Flausen im Kopf hat, der kann eben etwas weiter denken als bis zur nächsten Phrasentankstelle.

Prominente, die sich einfach mal hinstellen und die Wahrheit aussprechen, dass der Kaiser keine Kleider hat, gibt es leider viel zu wenige. Joanne K. Rowling ist eine davon – und deshalb ist sie unser Triumphator der Woche.

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