Triumphator der Woche:

Xavier Naidoo

Der Mannheimer Sänger Xavier Naidoo ist einer der bekanntesten Künstler Deutschlands. Er hat seinen eigenen Kopf, sagt, was er denkt, und lässt sich nicht den Mund verbieten. Das allein ist schon schlimm für die Haltungsprotze und Gesinnungselastiker, die sich den deutschen Kulturbetrieb unter den Nagel gerissen haben. Noch schlimmer: Er liebt dieses Land und seine Leute.

Angeeckt ist Xavier Naidoo schon öfter. Vor ein paar Jahren redete er öffentlich mit Leuten, über die politisch Korrekte als sogenannte »Reichsbürger« die Nase rümpfen. Wie so viele in diesem Land hat er das quälende Gefühl, dass einiges schief läuft im Staate Deutschland. Auf der Suche nach Erklärungen gerät er bisweilen auf eigenartige Ideen und sieht finstere Mächte am Werk.

Darüber kann man diskutieren, anderer Meinung sein und ihm widersprechen. Aber sein Recht auf Meinungsfreiheit, zu sagen, was er denkt, lässt er sich nicht nehmen. Das ist gut so. Die linksgrüne Gutmenschenblase möchte ihn deswegen mundtot machen und als Künstler kaltstellen. Bisher haben sie es nicht geschafft.

Jetzt glauben sie, sie hätten wieder einen Hebel gefunden, um ihn zum Verstummen zu bringen. Vor zwei Jahren, als die alltägliche deutschenfeindliche Gewalt von Migranten vorwiegend aus dem afrikanischen und orientalischen Raum noch nicht so penetrant unter den Teppich gekehrt wurde, hat er einen Videoclip gemacht über das allgegenwärtige Messern, die Vergewaltigungen, die Prügelattacken und die Morde.

Auf diesen Clip ist jetzt ein politkorrekter Gesinnungsschnüffler gestoßen und hat prompt einen Skandal draus gemacht. Kostprobe? »Ihr seid verloren. Ihr macht nicht mal den Mund für euch auf. So nehmen Tragödien ihren Lauf. Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden, sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden. Und ihr steht seelenruhig nebendran, schaut euch das Schauspiel an, das keiner beenden kann. Weit und breit ist hier kein Mann, der dieses Land noch retten kann. Hauptsache, es ist politisch korrekt, auch wenn ihr daran verreckt« – das ist deutlich.

Und weiter heißt es in Xavier Naidoos Sprechgesang: »Ich hab’ fast alle Menschen lieb. Aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt. Dann muss ich harte Worte wählen, denn keiner darf meine Leute quälen. Wenn doch, der kriegt’s mit mir zu tun. Lass uns das beenden, und zwar nun. Ihr seid verloren.« Und an die Adresse der Willkommensjubler: »Doch in Wahrheit seid Ihr einfach nur peinlich und deutschlandfeindlich, denn Ihr seid leer.«

Klar, dass die so angesprochenen Heuchler und Opportunisten da aufheulen und nach Berufsverbot schreien. Der Fernsehsender ›RTL‹ hat dem Druck auch gleich nachgegeben und Xavier Naidoo aus der Jury seiner Show »Deutschland sucht den Superstar« (DSDS) geworfen. Die linken Moralapostel rechnen auch gleich hämisch vor, dass ja gar nicht jeden Tag ein Mord durch Migranten an Deutschen geschehe – als ob das das Problem aus der Welt schaffte. Aber Hauptsache, die linke Schwarz-Weiß-Welt mit guten Einwanderern und bösen Deutschen ist wieder in Ordnung.

Tatsächlich hat sich die linke Blase nur selbst entlarvt. Was Xavier Naidoo da singt, würden viele Deutsche, gerade solche »mit Migrationshintergrund«, sofort unterschreiben. Als der erfolgreiche Popkünstler 2001 nach dem brutalen Mord an einem Afrikaner ein hartes Lied gegen rechtsextreme Gewalt machte, jubelten sie ihm alle zu. Aber weil Xavier Naidoo, ein Mann mit südafrikanischen, indischen und irischen Vorfahren und dunkler Hautfarbe, auch Migrantengewalt verurteilt, denunzieren sie ihn als »Nazi« und »Rassist«, und der Mainstream-Rapper »Smudo« von den »Fantastischen Vier« freut sich über seinen Rauswurf bei »DSDS«.

Xavier Naidoo scheint das nicht zu beeindrucken. Er hat schon Millionen Platten in aller Welt verkauft und wird das weiter tun. ›RTL‹ braucht seinen Namen und sein Gesicht für den »Superstar«-Fernsehzirkus, aber Naidoo braucht ›RTL‹ nicht. Er muss sich nicht verbiegen, und er tut es auch nicht. Das macht ihn zu unserem Triumphator der Woche.

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