Ukraine-Connection im Visier der US-Ermittler

Trump: »Sie wollten die Regierung der Vereinigten Staaten stürzen«

»Das war wirklich ein Putschversuch.« US-Präsident Donald Trump zur angeblichen Russland-Verschwörung

Donald Trump nannte die neuen Spuren bezüglich der ukrainischen Wurzeln der angeblichen Russland-Verschwörung am Donnerstag auf ›Fox News‹ »sehr interessant« und erhofft weitere Aufklärung des »größten Skandals der US-Geschichte«.

›Fox‹-Moderator Sean Hannity fragte Trump im Telefoninterview gestern nach den Recherchen von ›The Hill‹-Reporter John Solomon zur Ukraine-Connection (der Deutschland Kurier berichtete). Die ›Fox‹-Reporter Catherine Herridge und Sarah Carter berichteten heute, dass die FBI-Agenten Peter Strzok und Lisa Page sich sogar nach der Amtseinführung von Donald Trump verschworen hatten, den neuen Präsidenten mittels Quellen im Weißen Haus zu sabotieren.

»Sie wollten diese Regierung unterwandern«, sagte Trump zu Hannity. »Das war wirklich ein Putschversuch. Sie haben uns ausspioniert.«

Trump nannte die Spuren in die Ukraine »sehr interessant« und erhofft sich weitere Aufklärung durch den Generalbundesanwalt (US-Justizminister) William Barr: »Ich habe vor Kurzem mit dem neugewählten Präsidenten der Ukraine [Wladimir Selenski] gesprochen und ihm gratuliert, er hat ja ganz überraschend mit 75% der Stimmen gewonnen, da wird noch einiges passieren.«

»Die Ukraine bietet den Vereinigten Staaten Informationen [zur Russland-Affäre, Anm. d. R.] an. Sie sagen, dass Menschen in der Ukraine sich mit der Kampagne von Hillary Clinton verschworen hatten, um die Wahl zu beeinflussen. Sind das Infos, die die USA sehen müssen, vor allem angesichts der Angriffe auf Sie?«, fragte Sean Hannity den Präsidenten. Trump verwies auf den Generalbundesanwalt Barr, den er »sehr tough und klug« nannte. »Er wird das sicher verfolgen. Diese Spuren in die Ukraine gibt es schon länger. Wir werden sehen, was dabei herauskommt. Aber Bill Barr ist ein geradliniger Kerl, das kann ich ihnen sagen.«

Zur Frage, ob nun auch gegen Hillary Clinton ermittelt werde, sagte Trump, er wollte nach der Wahl eigentlich zur Tagesordnung übergehen und nach vorne blicken, aber nun, nach zwei Jahren einer völlig haltlosen Hexenjagd auf ihn selbst und alle seine Mitstreiter, müsse man eventuell nochmal nachhaken. »Die Top-Leute beim FBI waren schmutzige Cops. Die normalen FBI-Agenten sind die besten auf der Welt. Aber ihre Chefs, [James] Comey, [Andrew] McCabe, [Peter] Strzok und [Lisa] Page, das war ein versuchter Coup, sie wollten die Regierung der Vereinigten Staaten stürzen. Die Wähler haben sich dafür entschieden, Amerika wieder großartig zu machen, und diese Leute wollten das verhindern. Das ist eine Schande. Das ist viel größer als Watergate, vielleicht der größte politische Skandal aller Zeiten in diesem Land.«

Trump deutete an, dass vielleicht Hillary Clinton und Barack Obama involviert gewesen sein könnten: »Wenn [CIA-Chef John] Brennan und [der Nationale Geheimdienstchef James] Clapper Bescheid wussten, ist es schwer vorstellbar, dass die oben drüber nicht Bescheid gewusst haben. Das werden wir jetzt sehr genau ansehen … Da sind eine Menge Leute jetzt sehr nervös.« Trump kündigte an, alle relevanten Dokumente zu veröffentlichen, die bisher der Geheimhaltung unterliegen.

PS:

Barack Obama besuchte überraschenderweise im April Angela Merkel, die für ihre großzügige Asylpolitik bekannt ist. Die Regierung von Angela Merkel hatte im Vorfeld der US-Wahl 2016 die umstrittene Clinton-Stiftung mit mindestens 4,7 Millionen Euro Steuergelder unterstützt, wie Bloggerin Vera Lengsfeld 2016 enthüllte.

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