Umfrage:

Union verliert in der Wählergunst – AfD gewinnt hinzu – SPD stürzt weiter ab

Die Werte der ehemaligen Volksparteien kennen nur noch eine Richtung: nach unten. Zusammen kommen die GroKo-Partner noch nicht einmal auf 40 Prozent

Die Debatte um eine mögliche Zusammenarbeit mit den Linken, schadet der Union: Sie verliert in der Wählergunst weiter. Nur die Linken, Grüne und AfD legen zu. Die SPD fällt weiter und erreicht mit ihrem neuen »Führungsduo« den schlechtesten Wert seit Monaten.

CDU/CSU haben einer Umfrage zufolge in der Wählergunst eingebüßt. Laut aktuellem Insa-Meinungstrend für die ›Bild‹-Zeitung verlieren CDU/CSU zwei Prozentpunkte auf 27 Prozent. Die Sozialdemokraten erreichen mit 12,5 Prozent unter ihrem neuen Führungsduo einen weiteren Tiefstwert und geben wie Bündnis 90/Die Grünen (21 Prozent) einen halben Punkt ab. Die Linke (neun Prozent) und die FDP (9,5 Prozent) gewinnen je einen halben Punkt hinzu. Die AfD mit 15 Prozent verbessert sich um einen Punkt.

Insa-Chef Hermann Binkert: »Die Debatte über eine Zusammenarbeit zwischen der Linken und der CDU schadet vor allem der Union. Bei vielen CDU-affinen Wählern gibt es eine große Skepsis gegenüber der Linken.«

Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD kommt zusammen auf 39,5 Prozent. Auch Grün-Rot-Rot verfehlt mit 42,5 Prozent eine parlamentarische Mehrheit. Schwarz-Grün mit zusammen 48 Prozent und eine »Deutschland-Koalition« aus CDU/CSU, SPD und FDP mit zusammen 49 Prozent erreichen hauchdünne parlamentarische Mehrheiten.

Für den Meinungstrend wurden vom 10. bis zum 13. Januar 2020 insgesamt 2.040 Wahlberechtigte befragt.

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