Umwelt-Terror

Gefährlicher Eingriff in Bahnverkehr: »Klimaaktivisten« blockieren VW-Autozug

Das VW-Werk in Wolfsburg (Archivbild) gerät in den Focus von Öko-Kriminellen

Eine größere Gruppe von sogenannten »Umweltaktivisten« aus dem gesamten Bundesgebiet hat mit dem Ziel, die Auslieferung von Fahrzeugen zu verhindern, die Gleise vor dem VW-Werk in Wolfsburg am Dienstag blockiert. »Aktivisten« hatten sich an Gleisen festgekettet, andere seilten sich über der Mittellandkanalbrücke ab. Im Eingangsbereich der Autostadt ging der Protest derweil weiter – sogar über Nacht.

Das Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg wurde am Dienstag fast komplett von sogenannten, von Mainstream-Medien verharmlosend als »Umweltaktivisten« bezeichneten Personen blockiert. Mehr als 700.000 Neuwagen werden im Wolfsburger Werk im Jahr produziert, 80 Prozent davon über eine einzelne Bahntrasse ausgeliefert.

Mehrere Aktivisten, wie die wortführende Gruppierung »Aktion Autofrei«, wollten nach Angaben eines Teilnehmers die Produktion beim Autobauer Volkswagen verzögern und die Auslieferung der Fahrzeuge verhindern. Deshalb sei der Zug zwischen dem VW-Werk und dem Bahnhof in Fallersleben angehalten worden. Mehrere Teilnehmer hätten sich an den Gleisen befestigt. Die Aktion richte sich gegen die Automobilindustrie, die nach Ansicht der Akteure maßgeblich verantwortlich für die Klimakrise sei. Nach eigenen Angaben kletterten einige Demonstranten auch an die Decke der Eingangshalle der Autostadt in Wolfsburg und hängten dort Protestbanner auf und kletterten auf den von der Decke hängenden Globus.

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Nach etwa fünf Stunden Blockade begann die Polizei am Dienstagnachmittag mit der Räumung. Nach Polizeiangaben waren 120 Beamte im Einsatz. Sie werfen den Blockierenden einen »gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr« vor.

Die »Aktivisten« besetzten den Globus über Nacht und teilten mit, bis zum Mittag durchhalten zu wollen. Dann solle die Aktion laut einem Pressestatement beendet werden. Unterstützt wurde die Besetzung durch Wolfsburger »Fridays For Future«-Schüler, die Decken und Essen für die sogenannten Demonstranten besorgten.

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