UN-Flüchtlingswerk rechnet Opferzahlen hoch

Die UNHCR – das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen – erklärte zum Beginn der Woche, dass die Todesrate der Migranten, die über das Mittelmeer versuchen Europa zu erreichen, drastisch gestiegen sei. Diese Zahlen scheinen jedoch durch die UN-Behörde hochgerechnet worden zu sein.

Der „Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen“ (UNHCR) zeigte sich Anfang der Woche hoch alarmiert. Laut der UNHCR-Studie „Desperate Journeys“ sei eine Überfahrt über das Mittelmeer für Migranten deutlich gefährlicher geworden. Die Todesrate sei insbesondere zwischen Libyen und den EU-Ländern Malta und Italien fast auf das Dreifache angestiegen. Während 2017 ein Migrant für alle 38 Ankömmlinge auf See ums Leben kam, war es im vergangenen Jahr ein Toter für alle 14 Ankömmlinge, so die Aussage der UN-Behörde, die von Mainstreammedien weitgehend unhinterfragt übernommen wurde.
UNHCR-Chef Filippo Grandi erklärt die angeblich massiv gestiegene Todesrate zudem mit den Einschränkung der Such- und Rettungsmissionen, und zielte hier mutmaßlich auf die Weigerung der italienischen Regierung, sogenannte NGO-Seenotretter in italienische Häfen anlegen zu lassen.
Fakt scheint jedoch zu sein, dass die von Grandi präsentierten Zahlen nicht der Realität entsprechen, sondern eher der Außenwirkung der UNHCR geschuldet sein dürften. Die Quote, die von der UN-Behörde benannt wurde, steigt laut Bild-Zeitung nicht wegen der angeblich fehlenden Retter an, sondern deshalb, weil die Zahl der angekommenen Flüchtlinge in der gleichen Zeit deutlich stärker sank als die Zahl der Toten: nämlich von 172.301 auf 139.300.
Dass die UN-Behörde den Tod von Menschen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren scheint, wird unter anderem von Christoph de Vries, Innenexperte der CDU, massiv kritisiert. Das Rechenkonstrukt des Flüchtlingskommissars lege den Verdacht nahe, dass mit den Todeszahlen Schiffbrüchiger Politik gemacht werden soll, so der CDU-Politiker gegenüber der Bildzeitung.

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