Und wieder ereifert sich der politisch-mediale Komplex:

Was wir über die tödlichen Schüsse von Hanau wissen und was nicht

11 Tote im hessischen Hanau. Der Täter Tobias R. (43), ein offensichtlich irrer Einzelgänger, erschoss nach seinem Amoklauf in einer Shisha-Bar und einem Kiosk seine 72 Jahre alte Mutter und sich selbst. Von der Polizei bislang ausdrücklich nicht bestätigte Gerüchte über einen rechtsradikalen Hintergrund saugten Altparteien und Mainstream wie immer gierig auf. Die Faktenlage.

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Bluttat in Hanau: Insgesamt gibt es bislang elf Tote, darunter eine schwangere Frau. Weitere Menschen wurden bei der Schießerei in einer Shisha-Bar und einem Kiosk schwer verletzt.

Der Attentäter Tobias R. hatte zuvor wirre Videos im Internet veröffentlicht. Der Generalbundesanwalt hat wegen der »besonderen Bedeutung des Falles« sofort die Ermittlungen übernommen – dies, obwohl die Motivlage laut Polizei zunächst noch unklar war. Kanzlerin Angela Merkel (CDU), die bei Bluttaten von Migranten schweigt wie ein Grab, preschte vor: »Rassismus ist ein Gift, der Hass ist ein Gift. «Der Generalbundesanwalt bestätigte, obwohl die Ermittlungen noch ganz am Anfang stehen, eine »zutiefst rassistische Gesinnung«.

Was wir über die Tat wissen und was nicht:

Tobias R. hat bereits am 6. November eine vermeintliche Strafanzeige an die Bundesanwaltschaft formuliert, die in weiten Teilen mit einem späteren Schreiben übereinstimmt. Das 19-seitige Dokument liegt mehreren Medien (u. a. ›t-online‹, ›SWR‹) vor.

Der Irre von Hanau wandte sich mit diesem Schreiben am 13. Dezember per E-Mail an den Leiter eines obskuren »Instituts« in Österreich, das sich mit sog. Fernwahrnehmung beschäftigt. R. wollte Hilfe, weil er sich beobachtet und bespitzelt gefühlt habe. Selbst der Leiter dieses »Instituts« sagt: »Wenn man die E-Mail liest, weiß man: Er hat nicht alle Tassen im Schrank.«

Wie die ›Welt‹ meldet, soll Tobias R. als Sportschütze im legalen Besitz von drei Pistolen gewesen sein – darunter auch eine vom Kaliber neun Millimeter.

Unter den Toten sind nach Angaben der türkischen Botschaft in Berlin fünf Türken.

Wenige Tage vor der Tat hat der Irre von Hanau ein Video bei ›YouTube‹ veröffentlicht. In diesem Video spricht der 43-Jährige in fließendem Englisch von einer »persönlichen Botschaft an alle Amerikaner«. Der Clip wurde offensichtlich in einer Privatwohnung aufgenommen.

Darin sagt Tobias R., in den USA würden unterirdische Militäreinrichtungen existieren, in denen Kinder misshandelt und getötet würden. Dort würde auch »dem Teufel gehuldigt«. Amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände »jetzt kämpfen«. Ein Hinweis auf seine bevorstehende Gewalttat in Deutschland ist dem Video nicht zu entnehmen.

Laut Angaben des hessischen Innenministers Peter Beuth (CDU) war R. zuvor weder dem hessischen Verfassungsschutz noch der Polizei bekannt. Nach ersten Erkenntnissen war er Sportschütze und legal im Besitz von Waffen. Hinweise auf mögliche Mittäter gibt es bislang nicht.

Von den Mainstream-Medien gierig aufgesogene Gerüchte über einen angeblich rechtsradikalen Hintergrund des Täters bestätigte die Polizei nicht. Zu einem entsprechenden Bericht der ›Bild‹ schrieben die Beamten auf ›Twitter‹: »Bitte halten Sie sich mit derartigen Äußerungen zurück.«

FAZIT: Wie zuvor schon im Mordfall Walter Lübcke und beim Amoklauf von Halle wird die Tat eines offensichtlich durchgeknallten Psychopathen politisch instrumentalisiert, um subkutan Stimmung gegen die AfD zu machen. Die AfD-Führung, darunter auch Thüringens AfD-Chef Björn Höcke, hat die Bluttat von Hanau aufs Schärfste verurteilt und den Opfern sowie den Hinterbliebenen ihr Mitgefühl ausgesprochen.

Der AfD-Fraktionschef im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, sprach von der Tat eines verwirrten Einzelgängers und wies alle Versuche, die Tat politisch zu instrumentalisieren, entschieden zurück:

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