US-Politologin:

»Massenmigration wird als Waffe eingesetzt«

Eine »Waffe« im globalen Machtkampf? Migranten an der Grenze zwischen Mexiko und den USA

Abwegig, irre oder im Kern doch nicht so falsch? Die US-Politologin Kelly Greenhill vertritt die Ansicht, dass die großen Migrantenströme bewusst verursacht werden, um sie als »unkonventionelle Waffen« gegen die Zielländer einzusetzen. Dabei betrachtet sie die »Flüchtlinge« als Figuren auf einem globalen Schachbrett.

Die US-Politologin Kelly Greenhill von der (linken) »Harvard«-Universität versucht in ihrer Studie »Weapons of Mass Migration« nachzuweisen, dass Massenflucht und Massenmigration aus geopolitischen Gründen als »unkonventionelle Waffen« gegen die Aufnahmeländer der »Flüchtlinge« genutzt werden. Über Greenhills Theorien berichteten die ›Washington Post‹ und die ›New York Times‹.

Greenhill beschreibt in ihrer Studie, warum insbesondere Demokratien anfällig für solche aus ihrer Sicht destruktive Methoden der Kriegsführung und Destabilisierung seien. Dabei sieht sie »Flüchtlinge« nicht als Täter, sondern als »Opfer«.

Greenhill spricht von »Zwangsmigrationen«, die angeblich durch »Manipulationen ausgelöst« würden. Diese absichtlich erzeugten grenzüberschreitenden Bevölkerungsbewegungen dienten dazu, politische oder wirtschaftliche Zugeständnisse von den Zielstaaten zu erringen. Folgt man dieser These, dann könnte man in diesem Licht auch den UN-(seligen-)Migrationspakt sehen.

Massenmigration kann nach den Theorien der US-Politologin durch drei Gruppen verursacht werden:

► Zum einen gebe es »übergeordnete Erzeuger der Umstände« (gemeint sind wohl namentlich nicht genannte Regierungen, die Red.), welche die Massenmigration herbeiführen. Diese würden erst dann Ruhe geben, wenn sie dem Zielland politische Konzessionen abgenötigt hätten.

► Ferner gebe es nicht näher beschriebene »Agent Provocateurs«, die selbst keine Bevölkerungswanderungen auslösen, aber diese Wanderungen durch »Aktionen« verstärken könnten.

► Die letzte Gruppe schließlich bestehe aus »reinen Opportunisten«, die versuchten, Profit aus der Massenmigration zu ziehen. Ganz offensichtlich denkt die Autorin hierbei an die Schleusermafia und die sie unterstützenden NGOs.

Doch es müsse nicht immer dazu kommen, dass der Initiator der Migration dem Zielland seinen Willen aufzwinge. Manchmal verliere er die Kontrolle über die Kanalisierung der Migrationsströme. Große Menschengruppen, die sich außerhalb ihrer Herkunftsländer befinden, seien nämlich in der Lage, autonom zu handeln und in andere geografische Richtungen abzudrehen.

Die US-Politologin zitiert in ihrer Studie einen namentlich nicht genannten »Beobachter« aus dem Deutschland der 1980er-Jahre. »Da die Westdeutschen wütend sind und damit beginnen, unhöfliche Dinge über all diese ›Scheinasylanten‹ zu sagen, ist es möglich, Deutschland als ›rassistisch‹ zu brandmarken. Damit ist es möglich, Deutschland in die Enge zu treiben und dem Land Konzessionen abzuverlangen. Und genau das ist die eigentliche Absicht.«

Wer wollte der Autorin zumindest in diesem einen Punkt widersprechen? (lol)

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