Verfassungsschutz alarmiert:

»Klimakiller« im Visier: Linke Attacken auf Kreuzfahrtschiffe, Flughäfen und SUVs befürchtet

Die Klima-Bewegung radikalisiert sich immer mehr: Der Verfassungsschutz befürchtet linksextreme Anschläge (Archivbild)

Der Verfassungsschutz zeigt sich hoch alarmiert: Linksextremisten könnten unter dem Deckmantel der »Klima-Proteste« deutschlandweit neue Anschläge verüben. Mögliche Ziele gewaltsamer Aktionen sind PS-starke Autos, Luxusschiffe, Flughäfen und große Tierhaltungsbetriebe. Das eigentliche Ziel der vermeintlichen Klimaschützer: der Sturz des Kapitalismus.

Der Verfassungsschutz warnt vor einer Welle von Gewalttaten, die Linksextremisten unter dem Deckmantel von »Klima-Protesten« deutschlandweit verüben könnten. »Neben den Protesten gegen den Braunkohleabbau und für den Erhalt des Hambacher Forstes rangieren vor allem hochpreisige und hubraumstarke Kraftfahrzeuge verstärkt im Fokus von gewaltorientierten Linksextremisten«, heißt es in einer Analyse des Bundesamts für Verfassungsschutz. Das Bundesamt zeigt sich zudem besorgt, dass auch Kreuzfahrtschiffe und Flughäfen zunehmend ins Visier radikaler »Umweltschützer« geraten.

Laut dem Verfassungsschutz war die mehrstündige Verhinderung der Abfahrt eines Kreuzfahrtschiffes aus Kiel durch Linksextremisten sowie der Protest am 10. November am Berliner Flughafen Tegel gegen die »klimaschädliche Flugindustrie« nur die Vorboten einer Entwicklung, die sich möglicherweise bald im gesamten Bundesgebiet ausweitet.

Als absolutes Feindbild linker Aktivisten gelten die sogenannten Sport Utility Vehicles (SUVs). Diese Fahrzeuge wurden in letzter Zeit immer häufiger Ziel von Zerstörungsaktionen. So etwa beim Anschlag auf dem Gelände eines Porsche-Zentrums in Köln, wo Mitte Juni 2019 vier hochwertige Autos ausbrannten. Ende August 2019 zerstörten linke Gewalttäter 46 Oberklasse-Autos eines Jaguar-Händlers in Kronberg (Hessen) und verursachten dabei einen Millionenschaden. Auf der linksextremistischen Internetplattform Indymedia erschien kurz nach den Anschlägen ein Bekennerschreiben. Darin wird der Anschlag auf die »zerstörerische Technologie« in den Kontext des Klima- und Umweltschutzes gerückt. Es sei an der Zeit, »sichtbare Fakten zu schaffen« und »einfach mal anzufangen, diese Dreckschleudern zu entsorgen«. Man habe versucht, »so viele Luxuskarren wie möglich kaputt zu schlagen«.

Nach dem Anschlag auf das Porsche-Zentrum in Köln hieß es auf der gleichen Internetplattform: »Wir fordern Euch auf, möglichst viele SUVs (Selten Unsinnige Vehikel) kaputt zu machen.« Gesinnungsgenossen werden zu Zerstörungen aller Art angestachelt: »Lack zerkratzen, Scheiben einschlagen, Reifen abstechen, besprühen, Bauschaum in den Auspuff oder einfach anzünden.« Angeblicher Hintergrund der Gewaltaktionen: »Wir wollen uns mit dieser konkreten Maßnahme friedlich für die Begrenzung der klimaschädlichen CO2-Emissionen einsetzen.«

Linksextremisten propagieren, dass stetiges wirtschaftliches Wachstum und Kapitalismus mit den Anliegen des Klimaschutzes nicht vereinbar seien. Um eine Klimakatastrophe zu verhindern, sei deshalb – wie auch von der ehemaligen Kapitänin Carola Rakete gefordert – ein »Systemwechsel« nötig.

Dabei verstehen sie unter Systemwechsel keinen Politikwechsel oder die Investition in innovative Technologien, so der Verfassungsschutz. »Vielmehr geht es um den Sturz des kapitalistischen Gesellschaftssystems und eine politische Neuordnung im Sinne ihrer jeweils vertretenen Ideologie.« Im Rahmen ihrer antikapitalistischen Proteste gegen »Klimakiller« aller Art könnten Linksextremisten künftig weitere Feindbilder wie Flughäfen oder Großbetriebe der Massentierhaltung verstärkt in den Blick nehmen – möglicherweise auch durch gewaltsame Aktionen, so die Befürchtung der Verfassungsschutzbehörde.

Der aktuelle Aufruf des linksextremistischen »Aktionstreffens Klimagerechtigkeit Stuttgart« zeigt, dass die Sorge mehr als berechtigt ist. Im Internet ruft die Gruppe Gleichgesinnte in ganz Deutschland zu Protesten beim globalen Klimastreik am 29. November 2019 auf. Im Mobilisierungstext heißt es unzweideutig: »Wir brauchen keinen Neustart der Regierung oder der Politik in diesem System. Was wir brauchen, ist ein anderes System!«

Link zu ›Facebook

Drucken