Von A wie Altmaier bis Z wie Ziemiak

Das große Abc der größten Politnervensägen

Sie gehen einem auf den Wecker schon frühmorgens im ›Deutschlandfunk‹. Sie nerven tagsüber auf ›Twitter‹ und abends bei Illner, Maischberger & Co. Das große Abc der größten Politnervensägen. Der maximale Nervfaktor beträgt sechs Sägen. Wer sich übergangen fühlt – beim nächsten Mal klappt’s ganz bestimmt!

 

A

Peter Altmaier (60, CDU) scheinen seine Pfunde zu Kopf zu steigen: Ein »Ludwig Erhard des 21. Jahrhunderts« wollte Angela Merkels serviler »Hofklops« bei Amtsantritt vor knapp einem Jahr werden. Die Wirtschaft und die CDU/CSU wären inzwischen froh, wenn er sich aus der Wirtschaft möglichst heraushalten würde. Es gibt wohl kaum einen anderen Politiker, der so viel dummes Zeug redet, wenn der Tag lang ist. Und der so an Thema und Fragen vorbeilabert. Maximaler Nervfaktor:

 

B

Dorothee Bär (40, CSU), Digital-Staatsministerin im Kanzleramt. Manchmal muss man sich Politik ein bisschen so vorstellen wie die Gebrüder Grimm im Märchen das Schneewittchen: »Spieglein, Spieglein, an der Wand, wer ist die Dümmste von uns im ganzen Land?« Denn das CSU-»Schneewittchen« mit dem ebenholzschwarzen Haar übertrifft sich an Dämlichkeit immer wieder selbst! Jeder Schulklasse will sie das Programmieren beibringen. Unsereins wäre schon froh, wenn es bei Politikern mit dem Denken vor dem Sprechen klappen würde. Nervfaktor:

C

Sawsan Chebli (40), Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund im Range einer Staatssekretärin: Die twittersüchtige SPD-Vorzeige-Muslima mit den schmachtenden Rehaugen sorgte zuletzt mit einem unsäglichen, den Holocaust relativierenden Tweet für Empörung. Unvergessen ihre »Rolex-Affäre« im Oktober 2018, als im Internet ein Foto kursierte, welches das IT-Glamourgirl der einstigen Arbeiterpartei SPD mit einem 7.300 Euro teuren Chronometer am Handgelenk zeigte. Nervfaktor:

D

Alexander Dobrindt (48). Der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag erinnert mit seiner Nerd-Brille an Woody Allens Stadtneurotiker. Erst war er dünn, dann dick – jetzt ist er wieder dünn. Diplomsoziologe ist sein höchster Bildungsabschluss. In der CSU hieß es zu Zeiten von »FJS« einmal: »Wenn schon Diplom, dann Diplombrauer!« Mit sonorer Stimme haut der CSU-Stadtneurotiker voll in die Wolken, zuletzt mit seinem Geschwafel von einer »konservativen Revolution«. Auf die folgte – nichts! Nervfaktor:

E

Klaus Ernst (64, Linke) ist – man fasst sich an den Kopf – Vorsitzender des wichtigen Bundestags-Wirtschaftsausschusses. Dafür gibt es eine einfache Erklärung: »Die wirtschaftspolitischen Kompetenzen der Linken werden oft unterschätzt.« Manchmal kommt der Linke sogar als Politpoet daher, sieht sich in einer »furchtbaren Scheinwelt« aus Sitzungen, TV-Talkshows, Reden, Interviews – verloren in der eigenen Wichtigkeit. Dann platzt es aus ihm heraus: »Ganz ehrlich, ich bin im Arsch.« Er kriegt einen Dummschwätzerbonus. Nervfaktor:

F

Michel Friedman alias »Paolo Pinkel« (62, CDU) war bis zu seiner Koksaffäre 2003 Vize beim Zentralrat der Juden in Deutschland. Aktuell fragt der »Honorarprofessor für Immobilien- und Medienrecht« einmal wöchentlich auf »Welt«-TV viel dummes Zeug, wenn der Abend lang ist, zum Beispiel: »Ist die AfD ausländerfeindlich?« Oder der Phrasendrescher, der sich »Publizist« nennt, greift zur Feder: »In der AfD sind nicht wenige geistige Brandstifter. Wenn der Begriff geistig wegfällt, bleibt die Brandstiftung.« Wenn man bei Friedman alias Pinkel den Begriff »Publizist« weglässt, bleibt »Hetzer«. Nervfaktor: 

 

G

Katrin Göring-Eckardt (52) ist ein Fall für sich. Wenn Dummheit wehtun würde, müsste die Grünen-Fraktionsvorsitzende den ganzen Tag schreien und der Bundestag Ohropax tragen. Etwa, wenn die Protestantin wieder einmal »den Boden für den Rassismus« bereitet sieht. Manchmal scheint es, als habe die abgebrochene Theologie-Studentin beim Abendmahl zu tief ins Glas geschaut. Im Hitze-Sommer 2018 twitterte sie: »Dieses Wetter kommt eben nicht irgendwie zufällig oder vom Himmel.« Herr, lass Hirn regnen! Nervfaktor:

H

Robert Habeck (49), Co-Bundesvorsitzender der Grünen. Niemand verkörpert den Typus »Politiker als Emotionalienhändler mit Schlafzimmerblick« besser als er. Keine Plattitüde, die bei ihm nicht zu Gold wird, bei der die Damen der Hamburger Bourgeoisie nicht schmachten. »Was ist sein Geheimnis?«, fragte unlängst das Relotius-Magazin ›Spiegel‹. Ganz einfach: Habeck hat keins! Er ist eine durch und durch ehrliche Haut. Der Chef-Grüne macht kein Hehl daraus, dass ihn 280 Zeichen auf ›Twitter‹ schlichtweg überfordern; dass die Bundespolitik ein paar Nummern zu groß für ihn ist. Am wohlsten fühlt sich der Traumschwiegersohn altgrüner Schabracken noch immer im hohen Norden, bei den Kühen am Deich. Nervfaktor:

I

Maybrit Illner (54), ›ZDF‹-Moderatorin, erlernte den Journalistenberuf noch an der SED-Kaderschmiede in Leipzig (»Rote Kloster«). So richtig prickelnd war es noch nie, was sie in ihrer Donnerstagsrunde so auftischt: Wohlfühlkonsenssoße mit den üblichen Verdächtigen, gerne mit Figuren aus der zweiten Reihe. Seit der Bundestagswahl 2017 kennt das Gähnen keine Obergrenze mehr. Die Sendung ist zum Dauerwerbespot für Schwarze, Rote und Grüne geworden. Nervfaktor:

 

J

Ulla Jelpke (67), innenpolitische Sprecherin der Linkspartei im Bundestag, erweist sich regelmäßig als Fürsprecherin für Islamisten und gewalttätige Migranten. Bei den schweren Krawallen im Dezember 2018 im Ankerzentrum Bamberg rief die Sozialistin Jelpke zur »Solidarität« mit den Merkelgästen auf. Ankerzentren stünden für »Abschottung und Isolation«. Das Vorhaben der Bundesregierung, ausgereisten IS-Kämpfern die deutsche Staatsangehörigkeit abzuerkennen, hält die Linke für »verfassungswidrig«. Nervfaktor:

K

Johannes Kahrs (55), Beauftragter der SPD-Bundestagsfraktion für die Belange von Schwulen und Lesben und seit September »verheiratet«, sorgte im Herbst für einen parlamentarischen Eklat. In der Debatte über die angeblichen »Hetzjagden« von Chemnitz verunglimpfte der SPD-Hinterbänkler die AfD als »Rechtsradikale«: »Hass macht hässlich. Schauen Sie doch in den Spiegel.« Nun ist das mit der Schönheit Ansichtssache. Das wird auch Kahrs feststellen, wenn er in den Spiegel schaut. Nervfaktor:

L

Karl Lauterbach (55, SPD) wollte eigentlich Gesundheitsminister werden. Daraus wurde nichts. Der Fliegenträger doziert gerne ausgiebig über das Gesundheitssystem, vorzugsweise morgens im ›Deutschlandfunk‹ (DLF). Wortkarg gibt sich Lauterbach allerdings, wenn er nach seinen Nebeneinkünften gefragt wird. Anfang des Jahres meldete er sich einmal wieder auf ›Twitter‹: »Mit den Ärztefunktionären von KV (Krankenversicherung, die Red.) und Ärztekammer mit Spahn beim traditionellen Neujahrsempfang im KaDeWe … Hummer wird serviert.« Tja, das Hinterbänklerleben ist anstrengend. Nervfaktor:

M

Heiko Maas (52, SPD) ist eine Gefahr im »Maasanzug« (manchmal auch in prolliger Lederjacke). Unter ihm als Justizminister kam Deutschland zügig voran auf dem Weg zum Überwachungsstaat. Bei seinen Leistungen als Außenminister – Stichwort Migrationspakt – ist eine Sache bisher zu kurz gekommen: eine Würdigung seiner Verdienste um die Generation »Playstation« und »Shopping Queen«. Zu einer SPD-Sitzung erschien das »Maasmännlein« aufgebrezelt mit glänzender schwarzer Lederjacke und Sneakers. Wollte er etwa bei Dieter Bohlen vorsingen? Maximaler Nervfaktor:

N

Andrea Nahles (48), SPD-Vorsitzende, gründete einen »Parlamentskreis Pferd« und erzählt auch gerne einen vom Pferd: »Es wird wieder aufwärts gehen, Genossen!« Wenn Nahles die Berliner Parteizentrale betritt, schreitet sie eine Ahnengalerie ab: Willy Brandt, Hans-Jochen Vogel, Gerhard Schröder … Die Bilder zeugen von längst vergangenen Zeiten. Dann mag ihr dämmern, dass die Schuhe der SPD-Vorsitzenden ein paar Nummern zu groß für sie waren – intellektuell, niveaumäßig (»ab morgen kriegen Sie in die Fresse!«). Nervfaktor:

O (Ö)

Aydan Özoğuz (51, SPD), Migrations-Staatsministerin im Bundeskanzleramt. Zum Pflichtpensum von Politikern des Merkelsystems gehört es, dass jeder islamische Terrorakt schamlos für den Kampf gegen die AfD instrumentalisiert wird. Nach dem Anschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt (fünf Tote) twitterte die Genossin mit türkischen Wurzeln: »Es ist so schrecklich, was in Straßburg geschieht.« Und kam schnell zu ihrem eigentlichen Anliegen: Es sei »so unglaublich, dass die AfD sich an dem Leid der Menschen weidet«. Nervfaktor:

P

Petra Pau (55, Linke), man möchte ko…, ist Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Das Altparteienkartell hatte kein Problem damit, eine Kommunistin in das Präsidium zu wählen, eine Agitatorin, die vor ein paar Jahren noch vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. Eine Frau, die 1983 aus voller Überzeugung in die SED, die Vorgängerpartei der Linken, eingetreten war. Zur Erinnerung: Der letzte Mauertote starb am 4. Februar 1989. Es ist ein Treppenwitz im Reichstag, dass ausgerechnet Genossin Pau der AfD den Rechtsanspruch auf einen Bundestagsvize nicht zugestehen will. Nervfaktor:

R

Claudia Roth (63, Grüne), Bundestagsvizepräsidentin, ist ohnehin eine der größten Herausforderungen für den Augapfel. Die schrille Heulsirene lässt keine TV-Gelegenheit aus – auch keine Oldie-Hitparade auf ›RTL‹. Da ist die frühere Managerin der »Anarcho«-Kapelle »Ton, Steine, Scherben« (»Macht kaputt, was euch kaputt macht«) sozusagen vom Fach. Nervfaktor:

S

Ralf Stegner (59), SPD-Vize, heißt mit Spitznamen »Pöbel-Ralle«. Eine Niederlage nach der anderen hat der Wählerschreck mit dem Zitronengesicht in Schleswig-Holstein kassiert (Landtagswahl, Kommunalwahlen). Der Politklabautermann aus dem hohen Norden hat noch viel vor: Rot-Rot-Grün (Polit-Code: »R2G«). Er wolle »mit aller Kraft und mit meinen Möglichkeiten dazu beitragen, dass es wieder bergauf geht«. Nervfaktor:

T

Jürgen Trittin (64), grüner Ex-»Sponti«, gehört sozusagen zum Altparteieninventar. Was war das neulich schön auf ›WDR 3‹, als sich ein Themenabend mit dem »Sound der 68er« befasste – von den Beatles über Jimi Hendrix bis Janis Joplin. Auf die Kommentare von Politzombie Trittin hätte man allerdings gerne verzichtet. Eigentlich war der 64 Jahre alte Ex-Grünen-Chef auch schon so gut wie tot – politisch. Bis zu den Jamaika-Sondierungen. Seither schnarrt seine Geisterstimme wieder auf allen Kanälen. Nervfaktor (Altersbonus):

U

Alexander Ulrich (47) ist Geschäftsführer der Linksfraktion im Bundestag und deren Obmann im Wirtschaftsausschuss. Der Mann vertritt durchaus vernünftige Ansichten, zum Beispiel wenn er sagt: »Von den warmen Worten zum sozialen Europa können sich die Menschen nichts kaufen.« Bekanntlich findet auch ein blindes Huhn manchmal ein Korn. Dieser linke Salon-Sozialist nervt nicht deshalb, weil er mit seinen europakritischen Ansichten Eulen nach Athen trägt, sondern weil er einfach mit einer zuweilen richtigen Meinung in der falschen Partei ist:

V

Ursula von der Leyen (60, CDU), Bundesverteidigungsministerin, ist so etwas wie der Mensch gewordene Haarspray. Seit nunmehr fünf Jahren ist Merkels Kammerzofe auf einem politischen Selbstverwirklichungstrip zu Lasten der Bundeswehr. Nur ein Drittel der neuen Panzer, Kampfjets und Hubschrauber sind einsatzbereit – die Flugbereitschaft so gut wie gar nicht mehr. Aber dafür müssen Bundeswehrangehörige – marsch, marsch! – zum Islamunterricht antreten. Unter »Flinten-Uschi« hat natürlich längst auch der Gender-Gaga beim »Bund« Einzug gehalten. Nervfaktor:

W

Manfred Weber (46, CSU), gemeinsamer Spitzenkandidat der Union für die Europawahl, ist die Aalglattheit in Person. Seit 14 Jahren sitzt dieser opportunistische Politwellenreiter für die CSU im Europaparlament. Als christsozialer Tugendbold darf er die scheinkonservative EVP-Fraktion nur deshalb anführen, weil er Merkels verlängerter Arm im CSU-Vorstand ist. Da macht sich Weber regelmäßig zum Fürsprecher der Masseneinwanderung: »Rückendeckung für Angela Merkel ist wichtig.« Nervfaktor:

Z

Paul Ziemiak (33), CDU-Generalsekretär, Sohn polnischer Einwanderer, ist sozusagen der krönende Abschluss. Apropos Abschluss: Es ist nicht so, dass dieser Studienabbrecher ohne Berufserfahrung überhaupt keine Qualifikationsmerkmale hätte: Er verfügt über flexible Überzeugungen und eine große Klappe. Treffender als Hermann Hesse, Bundesschatzmeister der CDU-Mittelstandsvereinigung MIT, hätte man es nicht formulieren können: Ziemiak als CDU-Generalsekretär sei ein »Griff ins Klo«. Wenn solche Pfeifen unsere Zukunft sind, dann »Gute Nacht, Deutschland!«. Wegen absoluter Belanglosigkeit nur geringer Nervfaktor:

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