Vor diesem Grusel-Kabinett* schaudert Deutschland

»Das Grauen kehrt zurück«, heißt ein Horror-Klassiker aus dem Jahr 1981. Die (dritte) Neuauflage der Merkel-GroKo stellt alle vorherigen Grusel-Schocker in den Schatten:

Was Angela Merkel (CDU) und Horst Seehofer (CSU) nach 13 Tagen GroKo-Gewürge und 135 Tage nach der Bundestagswahl auf 177 Seiten als „Verhandlungserfolg“ präsentierten, ist der endgültige politische Offenbarungseid einer durch und durch vermerkelten Union. Es ist die Selbstkastration einer einst bürgerlich-konservativen Volkspartei. Die CDU ist, wie AfD-Fraktionschef Alexander Gauland treffend feststellte, „nur noch eine leere Hülle.“

Abbruch statt Aufbruch!

Noch nie haben Unterhändler von CDU und CSU so schlecht verhandelt. Noch nie haben machtversessene und machtvergessene Polit-Funktionäre so rücksichtslos alles an Versprechen über Bord geworfen, wofür ihre (Alt-) Parteien antraten: Steuersenkungen, Stopp der Masseneinwanderung, mehr innere Sicherheit, Bildungsoffensive.

Einmal mehr hat die Union ihre Wähler verschaukelt wie ein betrügerischer Reiseunternehmer: Statt Strandurlaub gibts Urlaub am Baggersee!

Und gebaggert wurde bis zuletzt – vor allem um die Ministerposten:

Noch-CSU-Chef Seehofer zieht sich als Innen- und „Heimat“-Minister auf das politische Altenteil zurück. Mehr Polit-Folklore zulasten des Steuerzahlers geht nicht! Der bayerische Löwe, schon lange zahnlos, schnappt fortan die Brosamen, die ihm die Masseneinwanderungskanzlerin am Berliner Kabinettstisch zuwirft.

Konnte die CSU vor vier Jahren noch ihr (bis heute nicht realisiertes) Maut-Projekt vorweisen – so steht heuer auf ihrem politischen Konto in Berlin außer ein paar erbärmlichen Ministerposten: NICHTS!

Die SPD hingegen bringt reichlich Beute heim. Alfred Tetzlaff würde wohl so sagen: „Der Sozi ist nicht grundsätzlich dumm. Er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken.“ So wie Martin Schulz, der sich unter Bruch aller Schwüre, nicht in ein Kabinett Merkel einzutreten, schamlos am Amt des Außenministers bereichern wollte.

FAZIT: Die Genossen besetzen in der neuen GroKo, so die SPD-Mitglieder wollen, außer Innen und Wirtschaft alle wichtigen Schlüsselressorts. Das personelle Tableau findet sein Pendant inhaltlich in einem linksgespülten Koalitionsvertrag:

  • Eine Begrenzung der illegalen Einwanderung findet nicht statt. Sie wird im Gegenteil unter dem Deckmantel der Legalisierung de facto ausgeweitet (Zuwanderungskorridor, Familiennachzug)!
  • Auf Steuersenkungen dürfen Arbeitnehmer und Wirtschaft weiterhin hoffen bis Sankt Nimmerlein!
  • Reformen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland: Fehlanzeige auch hier, außer ein paar Glasfaserkabeln mehr!
  • Im Arbeitsrecht werden neue Bürokratiehürden aufgetürmt, Arbeitnehmer werden noch mehr in die Zeitarbeit abgedrängt.

Das Beste allerdings kommt wie immer zum Schluss: Noch mehr deutsche Milliarden-Transfers nach Brüssel, Zementierung der EU-Schuldenunion, Enteignung der deutschen Sparer durch Vergemeinschaftung der Einlagensicherungsfonds!

Gibt es ein Hilfsmittel gegen diese politische Vampirseuche? Ja, Neuwahlen – lieber heute als morgen!

Vergrößern

*Stand der Berliner Kabinetts-Spekulationen bei Redaktionsschluss

QUELLEBilder: imago
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