Vorwürfe des Asylbetrugs gegen Somali-stämmige US-Abgeordnete:

Hat Ilhan Omar ihren Bruder geheiratet und ihre Identität verschleiert?

Hat die umstrittene US-Abgeordnete Ilhan Omar bei der Einreise in die USA falsche Angaben über ihre Herkunft und ihre Familie gemacht. Ein mittlerweile gelöschter Tweet erhärtet den Verdacht

Hinweise verdichten sich, dass die US-Abgeordnete aus Minnesota, Ilhan Omar, über ihre Herkunft und Familie gelogen hat, als sie als »Flüchtling« aus Somalia in die USA kam. Judicial Watch fordert eine Kongressuntersuchung.

In einem inzwischen gelöschten Tweet hat Ilhan Omar ihrem Vater, Nur Said, zum Vatertag gratuliert. Der Islamkritiker Imam Tawhidi wies darauf hin, dass ihr richtiger Name dann Ilhan Nur Said wäre. (Im Islam ist der Nachname der Name des Vaters.)

Im Jahr 2009 heiratete Ilhan Omar einen Ahmed Nur Said, von dem sie seit 2011 geschieden ist. Sie heiratete 2018 zum zweiten Mal – Ahmed Hirsi, mit dem sie drei Kinder hat. Dieses Jahr wurde bekannt, dass sie eine Affäre mit dem politischen Berater Tim Mynett habe.

 

Glückwünsche von Ilhan Omar zum Vatertag an Nur Said (der Original-Tweet ist zwischenzeitlich gelöscht worden)

Laut den neuesten Vorwürfen hat Ilhan den Namen Omar angenommen, um im Rahmen des Familiennachzugs in den USA Asyl zu bekommen, da es die Familie Omar bereits nach Amerika geschafft hatte. Nach den jüngsten Vorwürfen hätte sie damit beim Asylantrag gelogen und dann ihren Bruder geheiratet, um diesem ebenfalls Asyl in den USA zu sichern.

Tom Fitton von der NGO Judicial Watch hat eine Untersuchung der Ethikkommission im US-Repräsentantenhaus beantragt, um die Vorwürfe gegen Omar zu klären.

Omar ist eine der ersten muslimischen Frauen im US-Kongress und Mitglied der linken »Squad« um Alexandria Ocasio-Cortez und Palästinenserin Rashida Tlaib. Sie provoziert gerne mit antisemitischen Äußerungen und beantragte im August vergebens eine Reise nach Palästina, um die »Grausamkeit der Besatzung« zu sehen, gesponsert von der NGO Miftah. Diese Organisation unterstützt die anti-israelische Boykottbewegung BDS und lobt Selbstmordattentäter als Märtyrer. Miftah wurde bisher u. a. finanziert von der EU, der GIZ (BMZ/Auswärtiges Amt) und der Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU.

In einem Interview 2013 sprach Ilhan Omar lächelnd über al-Qaida. Die Anschläge vom 11. September bezeichnete sie in einer Rede vor der Hamas-nahen US-Muslimlobby CAIR am 9. April 2019 als »irgendwer hat irgendwas getan«. Ihre Landsfrau, die Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali, forderte sie am 12. Juli 2019 in einem Beitrag im ›Wall Street Journal‹ auf, ihren »anerzogenen Antisemitismus« zu überwinden.

Die Obama-Regierung hat 43.000 somalische Flüchtlinge in den USA angesiedelt, schwerpunktmäßig im Raum um Minneapolis, Minnesota – Ilhan Omars Wahlkreis. Laut FBI sind davon mindestens 45 US-Somalier ausgereist, um sich Terrorgruppen wie al-Shabaab und IS anzuschließen, ein Dutzend weitere wurden vorher verhaftet.

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