Deutsche Bischöfe reißen sich das Kreuz vom Leib und eine Muslimin preist Allah im Mainzer Dom

»In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.« – Matthäus 26, Verleugnung des Petrus

Es gibt Fotos, bei denen muss der Betrachter dreimal hinschauen, um die ihnen innewohnende Ungeheuerlichkeit zu erfassen. Und selbst dann noch will man die geradezu perverse Dimension des Gesehenen nicht glauben. So ein Foto entstand vor einem Jahr bei einer Pilgerreise evangelischer und katholischer Bischöfe durch das Heilige Land. Es zeigt die obersten Repräsentanten der beiden deutschen Amtskirchen vor dem Felsendom in Jerusalem: den Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz; den bayerischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Beide Bischöfe tragen Kleidung, die sie als Männer des Glaubens ausweisen. Das Bemerkenswerte an dem Foto ist allerdings das, was man nicht sieht:

Das Kreuz, das die höchsten deutschen Kirchenvertreter sonst um den Hals tragen, fehlt.

Sie haben es sich in einem Akt der Unterwerfung vom Leib gerissen. Denn in der Bildmitte gibt es einen dritten Herrn: Scheich Omar Awadallah Kiswani. Die muslimischen Autoritäten hatten die deutschen Würdenträger gebeten, das Symbol ihres Glaubens abzulegen, um die religiösen Gefühle des Scheichs nicht zu verletzen. Einer Aufforderung, der die beiden christlichen Würdenträger eilfertig und devot nachkamen. Wochenlang machten danach Gläubige ihrer Empörung, ihrem Entsetzen, im Internet Luft.

Ein Jahr später folgte ein weiterer tiefer Bückling vor dem Islam:

Beim ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit im Mainzer Dom führte eine Muslima den Ein- und Auszug der Gläubigen beider christlichen Kirchen an. Während des Gottesdienstes im Angesicht des gekreuzigten Jesus Christus durfte sie »die Barmherzigkeit und die allumfassende Liebe Allahs zu uns Menschen« preisen. Kein Wort darüber, dass im Namen Allahs hunderttausende Christen in islamischen Ländern blutig verfolgt und ihre Gotteshäuser niedergebrannt werden; dass der Terror im Namen Allahs (»Allahu Akbar«) jedes Jahr in Europa die Menschen in Angst und Schrecken versetzt.

Es sind dies zwei Beispiele von vielen, die in erschreckender Weise davon Zeugnis ablegen, wie die deutschen Amtskirchen vor dem Islam im wahrsten Sinne des Wortes zu Kreuze kriechen. Lebte Peter Scholl-Latour noch, er würde sich auf tragische Weise bestätigt sehen: »Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt.«

Keiner wirft sich dabei so tief in den Staub wie die beiden Gutmenschen Marx und Bedford-Strohm. Statt sich zu fragen, warum ihre Gotteshäuser oft gähnend leer sind, scheint den beiden Kirchenfürsten offenbar mehr daran gelegen, die Moscheen in Deutschland zu füllen. So sprach sich Marx in kaum unterdrückter Vorfreude auf eine Jamaika-Koalition für einen weitreichenden Anspruch auf Familiennachzug aus. Eine »Obergrenze für Flüchtlinge« – so etwas kann sich ohnehin nur der Leibhaftige ausgedacht haben!
Ist der Leibhaftige womöglich in den Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki gefahren? Der mächtige Kölner Kirchenfürst, der einst dem konservativen Flügel der Amtskirche zugerechnet wurde, verstieg sich unlängst zu dem Satz:

»Wer ›Ja‹ zu Kirchtürmen sagt, der muss auch ›Ja‹ sagen zum Minarett.«

Bedford-Strohm will, dass der Islam »flächendeckend« an öffentlichen Schulen gelehrt wird. Er ist voll der Freude, wenn islamische Funktionäre in evangelischen Gottesdiensten sprechen. Da wundert nicht, dass sich dieser protestantische Amtskirchenfunktionär in ein Gremium zum Bau eines islamischen Zentrums berufen ließ.

Nun ja, hielt doch auch schon dessen Amtsvorgängerin, Margot Käßmann, die Angst vor einer Islamisierung Deutschlands für »Unsinn«. Als eine der ersten »Kirchenvertreter*innen« machte sich die evangelische Ex-Bischöfin für eine breite »#Willkommenskultur« in Deutschland stark: »Die Kraft ist sicher endlich, aber das Engagement muss es nicht sein…«

Blicken wir nach Rom: Franz Josef Strauß hätte den politisierenden Papst-Darsteller Franziskus wohl einen »Herz-Jesu-Marxisten« genannt. Flüchtlingsunterkünfte vergleicht das Oberhaupt der Katholiken mit »Konzentrationslagern«. Beim Besuch des deutschen Grüßaugust Frank-Walter Steinmeier vorvergangene Woche im Vatikan äußerte sich Franziskus »besorgt« über die hohe Akzeptanz der AfD in der deutschen Bevölkerung.

Dieser Papst, der Muslimen am Gründonnerstag die Füße wäscht, lässt die schleichende Islamisierung des Abendlandes widerspruchslos geschehen. Er verspielt die Autorität, mit der sich Benedikt XVI. Achtung und Respekt im Islam verschafft hatte.

PS: 2016 hielt die hohe Zahl der Kirchenaustritte weiter an. Mehr als 162.000 deutsche Katholiken kehrten ihrer Kirche den Rücken. Die EKD meldete 190.000 Austritte. Es gibt Zahlen, die kommentieren sich selbst.

Dem Gender-Gaga verfallen
Eigentlich sollte der Fall klar sein: Eine irre Theorie, die den Unterschied zwischen Mann und Frau zum bloßen »gesellschaftlichen Konstrukt« erklärt und von mal 60, mal 4.000 oder sonst wievielen »Geschlechtern« faselt, die man sich nach Belieben aussuchen können soll, widerspricht dem Naturrecht und der Schöpfungsordnung, man könnte auch sagen: Der Realität. Die christlichen Kirchen sollten daher schon aus ihrem Selbstverständnis entschiedene Gegner von Gender-Gaga und der dahinterstehenden menschenfeindlichen Ideologie sein. Eigentlich.
Tatsächlich pfeifen die beiden Amtskirchen auch hier die Zeitgeist-Melodie. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz verordnet sich »Geschlechtersensibilität« und verharmlost mit Tagungen und Propagandabroschüren die Gender-Theorie als irgendwas mit Gleichberechtigung. Nur wenige Bischöfe protestieren gegen den Unfug. Und die EKD leistet sich seit etlichen Jahren nicht nur »Frauenquoten«, sondern sogar ein ganzes »Studienzentrum für Genderfragen«. Der Kirchensteuerzahler hats ja.
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