Wieder auf großer Schleppfahrt:

»Alan Kurdi« fischt vor Libyen 150 Migranten auf

Das sogenannte Rettungsschiff »Alan Kurdi« hat vor Libyen 150 Migranten aufgenommen. Das bestätigte die deutsche NGO »Sea-Eye«. Zunächst seien 68 Menschen von einem Holzboot und ohne Schwimmwesten »gerettet« worden. Ein Schiff unter libyscher Flagge habe die Aktion angeblich behindert. Nach diesem prächtigen Fang wurden den Angaben zufolge später weitere 82 Migranten von einem anderen Holzboot aufgenommen. Die »Alan Kurdi« müsse nun einen sicheren Hafen anlaufen, betonte ein »Sea-Eye«-Sprecher. Er wies vorsorglich darauf hin: Sollte ein Corona-Fall auftreten, sei man »umso mehr« auf Hilfe angewiesen.

Das Migrantenrettungsschiff »Alan Kurdi« stach wieder in See
print