Windkraft und Grüne – die Totengräber für Milliarden Insekten

Forscher schlagen Alarm: Windparks scheinen in wesentlich größerem Ausmaß für das beklagte Insektensterben verantwortlich sein als die von den Grünen beschuldigte moderne Landwirtschaft. Bis zu 1,2 Billionen Insekten sollen durch die ideologiegetriebene Windkraft pro Jahr so zu Tode kommen.

Die Errichtung von immer mehr Windindustrieanlagen ist ein massiver Eingriff in die Ökosysteme

Seit Jahren bereits wird ein Insektensterben beklagt und ist immer wieder Thema in den Massenmedien. So auch in der vergangenen Woche in der  öffentlich-rechtlichen Politikshow »Maischberger«. Dort stellte Katharina Schulze (Grüne), die nicht nur wegen ihrer Vielfliegerei in massive Kritik geratene bayerische grüne Landtagsabgeordnete, fest: Die Welt würde gerade »»das größte Aussterben seit den Dinosauriern« erleben.

Dieser ideologiegetriebenen Begründung zum angeblich massiv angestiegenen Insektensterben – laut grünem Mantra durch die konventionelle Landwirtschaft bedingt – scheinen aktuell Wissenschaftler in einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu widersprechen.

Studie nimmt an: 1.200 Milliarden Insekten jährlich durch Windkraftanlagen geschreddert

Die aktuelle wieder aufflammende Diskussion über einen Rückgang der Fluginsekten sowie Berichte über Effizienzverluste von Windkraftanlagen aufgrund von Verschmutzungen der Rotorblätter mit Insektenresten hätten eine Überprüfung beider Phänomene bezüglich eines möglichen Zusammenhangs nahegelegt, so das DLR. Sich auf die Aussage von Insektenkundlern stützend, die von einem Rückgang der Gesamtmasse an Insekten um mehr als 75 Prozent innerhalb der letzten 27 Jahre ausgehen, stellt die Studie in ersten Rechercheergebnissen fest:

Die Annahmen von vor 30 Jahren, die zum Verzicht eines Verträglichkeitsnachweises von Windkraftanlagen gegenüber Fluginsekten im Luftraum geführt haben, sind falsch. Vor dem Bau der ersten großen Windparks ging man davon aus, dass ausgewachsene, flugfähige Insekten auf ihren Pfaden zu Brutplätzen nicht den Rotorblättern großer Windkraftanlagen in die Quere kommen würden. Heute indes gilt es als gesichert:

Alle ausgewachsenen, flugfähigen Insekten suchen kurz vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen auf, um sich vom Wind zu entfernten Brutplätzen tragen zu lassen. Die Jahrmillionen alten Pfade, die sie dabei nutzen, werden seit etwa 30 Jahren zunehmend von den Rotoren großer Windkraftanlagen gesäumt, deren Rotorblätter mit Blattspitzengeschwindigkeiten von mehreren hundert Stundenkilometern die Luft durchschneiden, wobei eine bisher unbekannte Menge an Fluginsekten verletzt wird. Gemäss Berechnungen und Recherchen der Wissenschaftler Franz Trieb, Thomas Gerz und Matthias Geiger, die für die Studie verantwortlich sind, bewegt sich die Größenordnung der Verluste um 1.200 Milliarden Insekten pro Jahr. Das entspreche durchschnittlich 5 bis 6 Milliarden Insekten pro Tag während der warmen Jahreszeit – zwischen April und Oktober.

»»Besorgniserregende Entwicklung«

Die Forscher benennen dies als eine »»besorgniserregende Entwicklung««, da Verluste in dieser Größenordnung »»durchaus relevant für die Stabilität der gesamten Population sein« könnten«, heißt es hierzu in den u. a. im Magazin ›»Energiewirtschaftliche Tagesfragen«‹ Ausgabe November 2018 veröffentlichten Ergebnissen. Die benannte Schätzung sei konservativ, die Forscher gehen von einem Vermeidungspotenzial von bis zu 3600 Milliarden Insekten pro Jahr aus. Einschränkend wurde bemerkt, dass es bisher unmöglich sei, die Auswirkung der geschätzten Verluste auf die Gesamtpopulation der Fluginsekten zu quantifizieren, weil die Größe der Gesamtpopulation unbekannt sei.

Die Forscher fordern dazu auf, dass die durch sie in der Theorie berechneten Verluste »»dringend empirisch verifiziert und umfassende Maßnahmen zum Monitoring und zur Vermeidung von Insektenschlag an Windkraftanlagen getroffen werden müssen««. Der anhaltende Verzicht eines Verträglichkeitsnachweises von Windkraftanlagen gegenüber migrierender Fluginsekten sei »»keine gesellschaftlich akzeptable Option«« und stehe zudem im Konflikt mit dem in Artikel 20a des Grundgesetzes verankerten Vorsorgeprinzip.

Durch das milliardenfache Insektenschreddern leide, wie die Studie weiter ausführt, auch die Wirtschaftlichkeit der Windkraftanlagen dauerhaft, da die Leistung der Anlagen um bis zu 50 Prozent zurückfallen.

Grüne – die Totengräber der Insekten

Dass es eine Korrelation zwischen zunehmenden Windkraftausbau und dem postulierten Insektensterben gibt, beantwortet die Vernunftkraft-Hessen-Hessen aktuell ebenfalls mit eindeutigem »Ja«. Die Bundesinitiative, die sich für eine sinnvolle Energiepolitik und gegen die ideologiegetriebene Merkel’sche Energiewende ausspricht, ist sich sicher, wie die Befürworter der Energiewende auf die Studienergebnisse reagieren werden: »»Alles sei vermutlich nur Zufall und wer weiß schon, ob die Zahlen überhaupt stimmen, da die Berechnung ja nicht in einem anerkannten Fachjournal erschienen sind und auch nicht die Mehrheit der führenden Forscher die Korrelationen abgesegnet hat«.« Das komme immer als Todschlagargument.

Hauptberufliche Chefideologen wie die bayerische Grünen-Politikerin Katharina Schulze werden – wie bei benannter »Maischberger«-Sendung geschehen – jedoch immer öfter Opfer ihrer eigenen Kampagnen. So bemerkte das konservative Feigenblatt des ›Spiegels‹, Jan Fleischhauer (ab Min. 48:00), dass die tatsächlichen Schuldigen am Insektensterben die Grünen – und zwar in Person von Renate Künast – seien. In Künasts Zeit als Landwirtschaftsministerin habe sie den Bauern versprochen, dass diese die »Ölscheichs von morgen« werden können. Dazu müssten sie nur nachwachsende Rohstoffe setzen. Also seien Nutzflächen, die bisher vielfältig bebaut wurden, in riesige Monokulturen verwandelt worden, so Fleischhauer weiter. Damit sei der Grundstock für das Artensterben gelegt worden. Windkraft und Grüne – die Totengräber der Insekten.

Drucken