Windräder-Irrsinn:

Grüne legen »Rettungsprogramm« vor

Windpark-Dämmerung: Die Grünen wollen den ins Stocken geratenen Windkraft-Ausbau mit aller Kraft und viel Steuergeld wiederbeleben

Angesichts des gottlob ins Stocken geratenen Windräder-Irrsinns fordern die Ökosozialisten verstärkte Anstrengungen für den Windkraft-Ausbau in Deutschland.

Das geht laut ›Redaktionsnetzwerk Deutschland‹ aus einem vierseitigen »Rettungsprogramm« hervor, das u. a. von der Parteivorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock, und dem Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, erarbeitet wurde. In dem Papier üben die Ökosozialisten scharfe Kritik an den ihrer Meinung nach unzureichenden Windkraft-Plänen der Bundesregierung – vor allem mit Blick auf die geplanten schärferen Abstandsregelungen.

»Nach der Fotovoltaik treibt die Bundesregierung nun die nächste Zukunftstechnologie aus dem Land«, beklagen die Autoren. Die derzeit geltenden Abstandsregelungen aufgrund von Lärm- und Sichtschutzvorgaben seien sachlich begründet und angemessen.

Außerdem fordern die Grünen vergünstigte Stromtarife für Anwohner von Windkraftanlagen und einen Fonds mit öffentlichen Geldern zur Anschubfinanzierung von »Bürger-Energieprojekten«. Für derlei Vorhaben soll es nach dem Willen der Grünen künftig eine Einspeisevergütung geben und keine Ausschreibungen.

Außerdem dringen die Ökosozialisten auf beschleunigte Verfahren für Windkraftanlagen, die bestehende Windparks ersetzen sollen. Wie nicht anders zu erwarten, schreien die Ökosozialisten nach staatlichen Finanzhilfen für die Windkraftindustrie: »Aufgrund der unsicheren Bedingungen für den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland fällt es Projektierern und Herstellern zunehmend schwer, gute Konditionen oder überhaupt Kredite bei Banken zu erhalten, um Windenergieprojekte umsetzen zu können«, heißt es in dem Papier. »Um weiterhin Projekte realisieren zu können, könnten KfW-Bürgschaften eine kurzfristige Übergangslösung sein.« Zudem sollten Genehmigungshürden entfallen, Bürokratie abgebaut und gerichtliche Verfahren gestrafft werden. (hh)

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