Wird die Gesundheitsgefahr durch Elektrosmog heruntergespielt?

Im E-Auto fährt die Strahlenbelastung mit – vor allem bei Kindern!

Es ist ein Thema, um das die E-Auto-Lobby einen großen Bogen macht: Die Strahlenbelastung durch sogenannten Elektrosmog fährt mit, sagen Experten. Vor allem Kinder auf der Rückbank sind besonders stark betroffen.

Elektrosmog-Falle? Das E-Auto birgt schwerwiegende gesundheitliche Risiken

Experten weisen im Netz auf eine Problematik hin, die im allgemeinen Hype um das E-Auto geflissentlich unterschlagen wird: In elektrisch betriebenen Autos ist demnach die Belastung durch Strahlung signifikant höher! Entsprechende Warnhinweise diskreditiert die E-Lobby schnell mit der »Fake News«-Keule.

Faktencheck. Mit dem Begriff »Elektrosmog« werden in Fachkreisen mehrere, grundverschiedene Felder zusammengefasst, die allerdings eine Gemeinsamkeit aufweisen: Sie entstehen durch den elektrischen Strom. Gleichspannungen sorgen für statische elektrische und statische magnetische Felder. Bei Wechselspannung hingegen verändert sich ein Feld ab einer bestimmten Frequenz. Bei einer sehr hochfrequenten Wechselspannung entsteht elektromagnetische Strahlung, die sogar größere Entfernungen überbrückt.

In einem elektrisch betriebenen Auto liegen alle Arten von Strahlung vor. Die meisten Verbrauchsquellen innerhalb des Autos benötigen eine Gleichspannung, die von der Batterie bereitgestellt wird. Die Lichtmaschine erzeugt im Regelfall eine dreiphasige Wechselspannung, welche dann gleichgerichtet wird. Die Zündspule hingegen liefert eine sehr hochfrequente Spannung im Takt der Zündungen. Bei der Zündanlage im Verbrennungsmotor geht es um wenige Watt. Bei der Steuerung des E-Motors aber um zig kW und das auch noch mit höherer gepulster Frequenz.

Im Käfig gefangen

Die Karosserie eines Autos bildet einen sogenannten Faraday‘schen Käfig. Das ist ein überwiegend geschlossener, elektrisch leitender Körper mit einem Hohlraum im Inneren. Dieser »Faraday‘sche Käfig« hat die Eigenschaft, elektrische und magnetische Felder sowie Spannungen aufzuhalten.

Das bedeutet: Es dringt keine Spannung von außen nach innen, aber innen erzeugte Felder können auch nicht heraus. Positiver Nebeneffekt: Das infolge seiner Gummibereifung nicht geerdete Auto ist vor Blitzeinschlag geschützt.

Der Nachteil an dieser Konstruktion ist allerdings, dass die Strahlungsquellen im Fahrzeuginneren auch nicht nach außen dringen können. Sie werden innerhalb des Fahrzeugs reflektiert. Die kumulierte Strahlenbelastung durch Handys, Tablets und die Bordelektronik ist dadurch in Fahrzeugen ohnehin schon deutlich höher, als sie es im Außenbereich wäre. In Elektroautos ist die Strahlungsintensität noch einmal signifikant höher aufgrund des Antriebs.

Da bei elektrischen Fahrzeugen die gesamte Antriebskraft in Form von Strom umgesetzt wird, entsteht in E-Autos im Vergleich zu Verbrennungsmotoren deutlich mehr Elektrosmog. Bei Hybridautos soll das Problem nur geringfügig kleiner sein. Hier wird ein Elektromotor zusätzlich zum Verbrennungsmotor eingesetzt.

Schwachstellen im E-Auto

Die Strahlungswerte sind laut dem Online-Portal ›ESMOG-MAGAZIN‹ nicht überall gleich. Das liege vor allem daran, dass die Belastung mit zunehmender »Entfernung« innerhalb des Fahrzeugs sinke. Hier wirke sich schon jeder Zentimeter aus.

Beunruhigend sei allerdings, dass die höchsten Elektrosmogwerte bei den meisten E-Autos im Bereich der Rückbank – in der Regel der Platz, wo die Kinder sitzen – gemessen werden. Kinder reagieren zudem weit empfindlicher auf Elektrosmog als Erwachsene. Ihr Körper ist noch nicht voll ausgebildet und generell leichter angreifbar. Außerdem befinden sich Immun- und Nervensystem noch in der Entwicklung. Gerade bei Kindern könne die Strahlung große Auswirkungen hinterlassen, warnt das Onlineportal ›ESMOG-MAGAZIN‹. (lol)

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