Zum Gleismord in Frankfurt

Eritreer als Scheinflüchtlinge in der Schweiz

Jugendliche Eritreer in Zürich: Die große Zahl der Migranten aus Eritrea wird zunehmend zu einem Problem für die Schweiz

von Karl Alpnacher, Zürich 

In der Schweiz herrscht über die unfassbare Tat im Frankfurter Hauptbahnhof ebenso grosse Erschütterung wie in Deutschland. Dies umso mehr, als es sich beim Täter um einen Eritreer handelt, der 2006 illegal in die Schweiz eingereist ist, dem aber die hiesige Asylindustrie (Asylorganisationen, zuständige Ämter und Gerichte) dennoch ein ständiges Bleiberecht zugesprochen hat. Besonders abscheulich ist, dass der vierzigjährige Afrikaner seine Opfer offenbar gezielt unter schwächeren Gliedern unserer Gesellschaft ausgesucht hat: Neben dem achtjährigen Knaben stiess er auch dessen Mutter vor den einfahrenden Zug, und er versuchte es zusätzlich bei einer 78-jährigen Frau. Auffallend ist, wie das Verbrechen in den Medien sofort auf eine Geisteskrankheit zurückgeführt wurde. Einmal mehr läuft es wohl auf Schuldunfähigkeit hinaus, womit der Täter therapiert statt bestraft wird.

Von linkem Sozialfilz verhätschelt 

Dass der betreffende Eritreer geistesgestört ist, dürfte zutreffen. Nur sollte man die Augen nicht vor der Tatsache verschliessen, dass sämtliche Gleis-Stosser der letzten Zeit einen Migrationshintergrund hatten. Dass die Eritreer in der Schweiz Probleme haben und Probleme machen, ist offensichtlich. Sie haben sich seinerzeit auf eine lange, teure Reise aufgemacht und müssen erkennen, dass sie bei uns nicht wirklich willkommen sind. Wegen ihrem völlig anderen kulturellen Hintergrund sind sie kaum integrierbar und für unseren Arbeitsmarkt viel zu wenig qualifiziert. Absurderweise ist ausgerechnet der Mörder von Frankfurt in einer Broschüre des linken Arbeiterhilfswerks Solidar Suisse als Beispiel einer gelungenen Integration abgefeiert worden. Vor seiner Abreise Richtung Frankfurt hat er in seiner Wohngemeinde am Zürichsee eine Nachbarin mit einem Messer bedroht und sie sowie seine Ehefrau mit den drei kleinen Kindern in der Wohnung eingesperrt.

Der Mord in Frankfurt hat den Blick der Schweizer einmal mehr auf die Problemgruppe der Eritreer gerichtet. Fast 40.000 von ihnen leben hier, also mehr als die Kantonshauptorte Freiburg, Schaffhausen, Chur, Neuenburg oder Sitten Einwohner haben. Um die 90 Prozent der Eritreer leben von der Sozialhilfe. Ihre Kriminalität liegt weit über dem Durchschnitt. Dass die Eritreer echte Flüchtlinge sind, wird von der Bevölkerung zu Recht bezweifelt. Im kleinen afrikanischen Land mit etwa sechs Millionen Einwohnern gibt es weder akute Kriege noch Krisen. Viele junge Männer wollen sich vor allem dem langen Militärdienst entziehen, doch Desertion und Dienstverweigerung stellen in der Schweiz gesetzlich ausdrücklich keinen Asylgrund dar.

Die Migranten strömen aus Eritrea hauptsächlich in die Schweiz, weil sie hier auf ein intensives Kontaktnetz stossen. Das war in den Achtziger- und Neunzigerjahren bei den Tamilen ganz ähnlich, von denen hier 50.000 leben, die man aber etwa in Österreich kaum findet. Eritrea war im ersten Quartal 2019 erneut das wichtigste Herkunftsland aller Asylsuchenden in der Schweiz – sogar mit 25 Prozent mehr Gesuchen als im letzten Quartal 2018. Das von unseren Asylbehörden den meisten Eritreern erteilte Bleiberecht hat eine beunruhigende Antragsspirale ausgelöst. Dabei betreffen die Asylgesuche bei rund 40 Prozent Kinder von Asylbewerbern. Weitere fast 40 Prozent reisen aufgrund des Familiennachzugs in die Schweiz.

Dramatische Zunahme

Wegen der grossen Zahl von Eritreern in der Schweiz ist es schwierig, den weiteren Zustrom zu stoppen. Man müsste vor Ort aufklären, dass grundsätzlich kein Asyl gewährt wird. Der Familiennachzug sollte unterbunden, die Sozialleistungen müssten massiv eingeschränkt werden. Selbstverständlich erfolgt der Auszug aus Eritrea gezielt in jene Länder, wo am ehesten damit zu rechnen ist, dass die Migranten auch bleiben können. In der Schweiz ist dies vor allem der Fall, weil 2005 die Asylrekurskommission unter dem Vorsitz eines sozialdemokratischen Richters entschieden hat, dass Militärdienstverweigerer politisch verfolgt seien. Fortan nahm die Zahl der Asylbewerber dramatisch zu. Doch im neuen Asylgesetz wurde 2013 die Verweigerung des Wehrdienstes von 78 Prozent des Stimmvolks ausdrücklich als Asylgrund verneint. Dennoch entscheiden die Behörden meistens, die Betroffenen müssten bei einer Rückführung mit Gefängnis und Folter rechnen.

Große Aufmerksamkeit erregte in der Schweiz ein Fall einer eritreischen Flüchtlingsfamilie im kleinen Dorf Hagenbuch im Kanton Zürich. Diese Gemeinde musste monatlich 60.000 Franken allein für diese eine Familie bezahlen, sodass deswegen eine Steuererhöhung drohte. Für negative Schlagzeilen sorgt regelmässig auch die Tatsache, dass Eritreer nach Hause zu Familienfesten oder in die Ferien reisen. Oder gar zur eigenen Hochzeit, um mit einer Ehefrau wieder zurückzukommen. Das wäre wohl kaum möglich, wenn sie – wie sie behaupten – an Leib und Leben bedroht wären. Auch sickerte durch, dass das eritreische Generalkonsulat von den »Flüchtlingen« regelmässig Steuern eintreibe. Da die Eritreer fast ausschliesslich von der Sozialhilfe leben, finanziert also – wie die ›Weltwoche‹ feststellte – der Schweizer Steuerzahler nicht nur die riesige Eritreer-Kolonie, sondern gleich auch noch das autoritäre Regime in Eritrea, das die eigenen Landleute in die Flucht nach Europa und in die Schweizer Sozialhilfe treibt. Es handelt sich um eine Geschichte ohne Ende, an der die Schweizer Politik ganz wesentlich Schuld trägt. Denn dumm sind nicht jene, die sich am grenzenlosen Sozialstaat bedienen. Sondern jene, die allen Immigranten dieser Welt einen grenzenlosen Sozialstaat zur Verfügung stellen.

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