AfD-Demo in Berlin: 10.000 Patrioten demonstrieren für die Zukunft Deutschlands

Am Sonntag, 27. Mai, rief die AfD zur Groß-Demo nach Berlin. Mindestens 10.000 AfD-Mitglieder und -Anhänger kamen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist.

Das Motto hieß „Zukunft Deutschland“. Die Redner der Demo, darunter die AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen und Alexander Gauland, sowie die Bundesvorstandsmitglieder Georg Pazderski und Beatrix von Storch, beleuchteten unterschiedliche Aspekte dieses Mottos: Deutschland, seine Kultur und Identität sollen erhalten werden. Islamisierung und unkontrollierte Masseneinwanderung müssten gestoppt und die Bestrebungen, die Nationen Europas in die „Vereinigten Staaten Europas“ aufgehen zu lassen, unterbunden werden. Beatrix von Storch ging auf die Causa „Özil“ und „Gündoğan“ ein. Diese beiden Fußballspieler hätten zwar einen deutschen Pass, im Herzen seien sie aber keine Deutschen. Sie würden Erdoğan als „ihren Präsidenten“ bezeichnen und gehörten nicht in die deutsche Nationalmannschaft – Musterbeispiele der gescheiterten Integration!

Während der Reden gab es von den Demoteilnehmern immer wieder tosenden Applaus. Bei strahlendem Sonnenschein wurden Hunderte Deutschland-Fahnen geschwenkt: Ein Meer aus Schwarz-Rot-Gold. Zwischen Auftakt und Abschlusskundgebung zogen die Demonstranten friedlich und in feierlicher Stimmung vom Berliner Hauptbahnhof bis zum Brandenburger Tor.

Derweil fanden mehr als ein Dutzend Gegendemonstrationen statt. Die größte von ihnen war eigentlich eine verkappte „Love Parade“. „AfD wegbassen“ mobilisierten Zehntausende Party-Liebhaber. Allerdings konnte die AfD-Demo ungestört durchgeführt werden – dank eines professionellen Polizeieinsatzes und aufmerksamer Ordner.

Wobei es auch wieder verstörende Attacken seitens der „Antifa“ gab: Ein Bus mit Demoteilnehmern wurde mit Stein- und Farbbeutelwürfen auf die Windschutzscheibe an der Fahrt nach Berlin gehindert. Und während des Demozuges wurde eine Art Öl/Teer-Mischung auf Demonstranten gespritzt. Mehrere Demoteilnehmer berichteten zudem, dass sie Flammen gesehen hätten, mit denen offenbar die begossenen Demonstranten angezündet werden sollten. Gott sei Dank ist nichts Schlimmeres passiert.

Tausende „Gegendemonstranten“ bebrüllten die bürgerlich-konservativen Patrioten mit ausgestrecktem Mittelfinger und Parolen wie „Nazis raus“ und „Stoppt den Hass“. Der Hass ging jedoch – wie so oft – sichtbar von den Linken aus. Eine RTL-Meldung zu den Demoereignissen in Berlin brachte es dann auf den Punkt: „AfD demonstriert für Freiheit und Demokratie. Zehntausende Berliner gehen dagegen auf die Straße“.


Dr. Malte Kaufmann

Sprecher AfD Kreisverband Heidelberg

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