Alles was Sie über die Hexenjagd auf Donald Trump wissen müssen

10 verschwiegene Fakten zur Spygate-Affäre

Nachdem der Sonderermittler Robert Mueller keine Anhaltspunkte für eine »Trump-Russland-Verschwörung« gefunden hat, wendet sich nun das Blatt: Die US-Ermittler können nun die potenziell kriminellen Machenschaften der Obama-Clinton-Fraktion untersuchen. Der Deutschland Kurier listet die 10 wichtigsten Fakten.

Hillary Clinton und die Administration von Ex-Präsident Barack Obama spielen eine höchst zweifelhafte Rolle bei der Affäre um die angebliche Russland-Verschwörung von US-Präsident Donald Trump (Montage: Deutschland Kurier)

Von Collin McMahon

»Das Ganze war ein illegal veranlasstes Märchen, eine gigantische Verschwendung von Zeit und Geld: 30 Millionen Dollar, um genau zu sein. Nun werden wir den Spieß umdrehen und diesen kranken, gefährlichen Leuten das Handwerk legen, die schwerwiegende Verbrechen begangen haben, bis hin zu Spionage und Hochverrat. So etwas darf nie wieder vorkommen!«, kommentierte Donald Trump am 19. April auf Twitter die Ermittlungen zur angeblichen Affäre seines Wahlkampf-Teams.

Was genau lauten die Vorwürfe gegenüber den Trump-Jägern und der Obama-Clinton-Fraktion? Der Deutschland Kurier fasst zusammen, was die Mainstream-Medien nach über zwei Jahren immer noch leugnen oder ignorieren:

1.) Die Clinton-Stiftung ist eine notorisch korrupte Einflussvermittlung.

Als Bill und Hillary Clinton im Jahr 2000 das Weiße Haus verließen, waren sie nach eigenen Angaben »pleite, sogar verschuldet« (Hillary Clinton zu ›ABC News‹ im Jahr 2014). Die Lösung des Problems war schnell gefunden: Die Clinton-Stiftung, die seitdem über eine Milliarde Dollar an Spenden eingenommen hat. Obwohl angeblich gemeinnützig, diente die Clinton-Stiftung Kritikern zufolge in erster Linie, anrüchigen Despoten und zwielichtigen Geschäftsleuten Einfluss zu verschaffen und den guten Namen der Clintons zu verkaufen mit der Aussicht, die Clintons könnten bald ins Weiße Haus zurückkehren. Obwohl sie ihr Leben lang in öffentlichen oder »gemeinnützigen« Ämtern verbracht haben, haben die Clintons in wenigen Jahren ein Vermögen von etwa 230 Millionen Dollar angehäuft.

Als Hillary Clinton 2008 nach ihrer Niederlage im Nominierungswahlkampf der Demokraten gegen Barack Obama zwar nicht Präsidentin, aber Außenministerin wurde, war eine großzügige Spende an die Clinton-Stiftung diesen Kritikern zufolge der Schlüssel zu einer erfolgreichen Lobbyarbeit im US-Außenministerium. Bill Clinton hielt hochbezahlte Reden für eine Gage von bis zu 750.000 Dollar für Gruppen, die oft »zufälligerweise« ein wichtiges Anliegen bei seiner Frau, der Außenministerin, hatten.

Diese Einflussnahme dokumentiert der Korruptionsforscher Peter Schweizer ausführlich in seinem akribisch recherchierten Buch Clinton Cash: Die unbekannte Geschichte, wie ausländische Regierungen Bill und Hillary Clinton reich gemacht haben, zu dem es auch einen sehenswerten Dokumentarfilm gibt. Schweizers Recherchen verstörten besonders linke Clinton-Wähler, da er darin sehr fundiert belegt, wie die Clintons keine Kontaktscheu an den Tag legten gegenüber Regenwaldzerstörern und Gewerkschafter-Mördern in Kolumbien, dem kasachischen Diktator Nursultan Nasarbajew, der russischen Rosatom, den Großbanken Barclays und UBS und welche Nonchalance sie beispielsweise angesichts saudischer Waffenlieferungen oder Milliarden Dollar veruntreuter Erdbebenhilfe in Haiti an den Tag legten.

Vor dem Wahlkampf 2016, als die Demokraten in den USA nach 8 Jahren Obama feststellen mussten, dass sie pleite waren, spendete die Regierung von Angela Merkel schlagartig und einmalig mindestens 4,7 Millionen Euro deutsche Steuergelder an die Clinton-Stiftung, wie die Bloggerin Vera Lengsfeld 2016 enthüllte.

»Pleite, sogar verschuldet«: Das Ehepaar Clinton im November 2000 kurz vor ihrem Auszug aus dem Weißen Haus

2.) Hillary Clinton hat deshalb ihre E-Mails illegal vernichtet

Anstatt diese dubiosen Geschäfte über die offiziellen E-Mail-Konten des Außenministeriums abzuwickeln, richtete Außenministerin Hillary Clinton im Keller ihres Privatwohnsitzes in Chappaqua, New York, einen geheimen E-Mail-Server ein, der unter einer anonymen Domain lief und von ihren eigenen IT-Spezialisten verwaltet wurde, die keine Geheimhaltungsstufe hatten. Barack Obama behauptete zwar, von diesem Arrangement nichts gewusst zu haben, kommunizierte aber unter einem Pseudonym mit Clinton auf diesem Weg. Nachdem am 11. September 2012 bei einem Anschlag in Bengasi, Libyen, vier Amerikaner getötet wurden, entdeckten die Ermittler die Existenz dieses E-Mail-Servers. Als der Kongress am 4.3.2015 Einsicht in den geheimen E-Mail-Verkehr der Außenministerin verlangte, löschten Hillary Clintons IT-Mitarbeiter bis zum 25.3.2015 ganze 31.839 E-Mails mit dem extra dafür vorgesehenen Programm BleachBit, zerstörten alle Computer und BlackBerrys und auch ihre eigenen Geräte mit einem Hammer. Dies war offensichtlich illegal. Die FBI-Agenten, die den Fall untersuchen sollten und ihn stattdessen begraben haben, waren dieselben, die später für die angebliche »Trump-Russland-Verschwörung« verantwortlich waren: Peter Strzok, Lisa Page, Andrew McCabe und James Comey.

3.) Das FBI hat bei Hillary Clinton beide Augen zugedrückt

Am 27.6.2016, mitten im Wahlkampf, traf sich die US-Justizministerin Loretta Lynch auf dem Rollfeld des Flughafens in Phoenix, Arizona, heimlich mit Bill Clinton, dem Ehemann der Frau, gegen die vom FBI und dem Justizministerium gerade wegen Geheimnisverrats ermittelt wurde. Das geheime Treffen wäre nie bekannt geworden, hätte ein Lokalreporter in Phoenix nicht davon Wind bekommen. Lynch und ihr FBI-Chef Comey hätten niemals die Clinton-E-Mail-Ermittlungen übernehmen dürfen, da sie beide mit den Clintons privat und beruflich verbandelt waren. Lynch wies den FBI-Chef an, statt »Ermittlungen« lieber »Angelegenheit« zu sagen und Clintons Verhalten in seinem Bericht »sehr nachlässig« statt »grob fahrlässig« zu nennen. Clinton-Mitarbeitern, die als Beschuldigte hätten gelten sollen, wurde grundlos Immunität gewährt, und sie durften ihre Chefin bei der nur dreieinhalbstündigen Vernehmung beraten. Das FBI half sogar mit, die Computer von Clinton-Mitarbeitern zu zerstören, die eigentlich Beweismittel gewesen wären. Comey hatte angefangen, sein Presse-Statement zur Entlastung Clintons zu schreiben, noch bevor er die Präsidentschaftskandidatin überhaupt verhört hatte.

Andrew McCabe, der die Clinton-Untersuchung leitete, musste die Leitung nur eine Woche vor der Wahl am 9.11.2016 abgeben, nachdem bekannt wurde, dass seine Frau Jill McCabe 2015 eine Wahlkampfspende in Höhe von 675.000 Dollar von Clinton-Freund Terry McAuliffe angenommen hatte. McCabes ermittelnde Beamte Peter Strzok und Anwältin Lisa Page einte ein außereheliches Verhältnis und ein brennender Hass auf den Kandidaten Donald Trump, der sich in sage und schreibe 50.000 SMS widerspiegelt. Am Tag, als Trump gewählt wurde, schrieb Strzok an Page: »OMG das ist furchterregend.« Eine Woche später schrieb ihm seine Geliebte, sie müssten die Amtsenthebung von Richard Nixon im Zuge der Watergate-Affäre studieren: »Wir haben eine große Aufgabe vor uns.« Strzok war vermutlich derjenige, der in Comeys Clinton-Bericht die Worte »grob fahrlässig« durch »sehr nachlässig« ersetzt hat und die FBI-Untersuchung gegen Donald Trump wegen angeblicher Russland-Verbindungen veranlasst hat. Einziges Beweismittel: Das völlig abstruse »Steele-Dossier«.

Loretta Lynch, unter Barack Obama US-Justizministerin, trifft sich mitten im Wahlkampf 2016 heimlich mit Bill Clinton, während gegen dessen Frau Hillary wegen Geheimnisverrats ermittelt wird

4.) Das Steele-Dossier

Im April 2016 beauftragte der Clinton-Anwalt Marc Elias die Firma »Fusion GPS« von Glenn Simpson, um »Oppositionsforschung« zu betreiben (eine gängige Praxis in US-Wahlkämpfen). Fusion GPS beauftragte dazu den britischen Ex-Spion Christopher Steele. Elias‘ Kanzlei erhielt 12,6 Millionen Dollar von der Clinton-Kampagne, Fusion GPS bekam 1,92 Millionen Dollar und Steeles Firma Orbis 168.000 Dollar für seine Arbeit. Das sogenannte Dossier, das er dafür ablieferte, war im Grunde nur eine Serie von 17 Memos, eines absurder als das andere. Das erste Memo vom 20.6.2016 trug den Titel »Die Aktivitäten des Kandidaten Donald Trump in Russland und dessen kompromittierendes Verhältnis mit dem Kreml«. Steele behauptete darin, Trump sei seit mindestens 5 Jahren eine Marionette des Kremls und beschuldigte ihn außerdem, in Russland abartigen Sexpraktiken nachgegangen zu sein. Es war ein reines Lügenkonstrukt, aufgebaut auf anonymen russischen Quellen, obwohl Steele bei der Erstellung niemals nach Russland gereist war! Steele trat mit diesem abstrusen Dokument an das FBI heran und traf sich am 5.7.2016 mit FBI-Agenten, am selben Tag, als FBI-Chef James Comey Hillary Clinton von allen Vorwürfen bezüglich ihrer E-Mails freisprach. Am 31.7.2016 eröffnete das FBI aufgrund dieser dürftigen Beweislage Ermittlungen gegen den Präsidentschaftskandidaten Donald Trump wegen des Verdachts ausländischer Geheimdiensttätigkeit.

5.) Das FISA-Gericht und der Lauschangriff

Lauschangriffe gegenüber den eigenen Staatsbürgern ist in den USA an und für sich illegal. Um diese Hürde zu umgehen, beantragten FBI-Chef James Comey und Justizministerin Loretta Lynch im Herbst 2016 vor dem Gericht für Auslandsspionage (FISA) einen Lauschangriff gegen die Trump-Kampagne aufgrund des Steele-Dossiers. Laut dem Memo des Geheimdienstausschusses des Repräsentantenhauses, das am 2.2.2018 veröffentlicht wurde, sagte der stellvertretende FBI-Chef Andrew McCabe aus, dass »ohne das Steele-Dossier kein Lauschangriff genehmigt worden wäre«. Christopher Steele hatte gegenüber dem stellvertretenden Generalbundesanwalt Bruce Ohr zugegeben, dass er »unbedingt verhindern wollte, dass Trump Präsident wird«. Das Justizministerium und das FBI wussten von Steeles Hintergrund und der Tatsache, dass das Steele-Dossier von der Clinton-Kampagne in Auftrage gegeben wurde, doch hielten sie diese Information dem FISA-Gericht vor. Nellie Ohr, die Frau von Bruce Ohr, war Mitarbeiterin von Fusion GPS und bei der Erstellung des Steele-Dossiers involviert. Steele stach Infos aus dem Dossier an die Presse durch, unter anderem wurden diese auf ›Yahoo News‹ veröffentlicht. Das Justizministerium und der FBI benutzten diese Pressemeldungen wiederum als »unabhängige Quelle«, um den Lauschangriff gegen die Trump-Kampagne zu begründen. Trump hat vor Kurzem angekündigt, den FISA-Beschluss zu veröffentlichen.

6.) Das Trump-Tower-Treffen

Am 9.6.2016 traf sich die russische Anwältin Natalia Veselnitskaya im Trump Tower mit dem Präsidentensohn Donald Trump Jr., um angeblich belastendes Material über die Clinton-Wahlkampagne zur Verfügung zu stellen. Das angebliche Material erwies sich jedoch als Vorwand, beim Meeting ging es eher um Adoptionsverfahren russischer Waisenkinder und das Magnitsky-Gesetz. Trump Jr. wunderte sich etwas über den seltsamen Termin, ließ es aber auf sich beruhen – bis die New York Times am 8.7.2017 daraus einen Beweis für die angebliche Russland-Verschwörung machen wollte. Nun scheint es klar, dass Veselnitskaya mit Fusion GPS und der Clinton-Kampagne in Verbindung stand. Veselnitskaya arbeitete in Washington aus dem Büro von Cozen O’Connor, einem Clinton-Anwalt und Unterstützer. Am Tag vor und nach dem Treffen im Trump Tower aß Veselnitskaya mit Fusion-GPS-Chef Glenn Simpson zu Abend. Simpson und Veselnitskaya bestreiten, dass ihr Treffen mit dem Trump-Termin in Verbindung steht.

7.) Der FBI-Informant und der »Honigtopf«

FBI-Informant Stefan Halper hat gezielt versucht, Trump-Mitarbeiter mit Russland in Verbindung zu bringen. Halper war Leiter der Politologischen Fakultät an der Universität Cambridge in England und ein Kollege von Sir Richard Dearlove, Ex-Chef des britischen Geheimdienstes MI-6, für den auch Christopher Steele arbeitete. Halper traf sich im Juli 2016 mit Steele, Bruce Ohr und seiner Frau Nellie Ohr kurz vor dem Beginn der FBI-Ermittlungen gegen Trump unter dem Decknamen »Crossfire Hurricane«. Zuvor und danach versuchte Halper, Treffen mit den Trump-Mitarbeitern George Papadopoulos, Carter Page und Mike Flynn zu arrangieren, um diese mit russischen Agenten in Verbindung zu bringen. Halper lud 2014–2016 mehrmals gezielt die russische Historikerin Svetlana Lokhova ein, um Flynn mit Russland in Verbindung zu bringen, und arrangierte einen Gastauftritt bei Russia Today 2015, bei dem Flynn am Tisch mit Wladimir Putin saß und 45.000 Dollar für seine Rede erhielt. Lokhova sagt heute, dass sie gezielt benutzt wurde, um Flynn zu diskreditieren.

8.)   Mike Flynn: Mit Russen reden ist kein Verbrechen

Am 10.1.2017 meldete die Washington Post, dass der designierte Nationale Sicherheitsberater General Mike Flynn sich am 29. Dezember 2016 mit dem russischen Botschafter Sergei Kisljak unterhalten hätte – an sich kein ungewöhnlicher Vorgang, solche Treffen gehören zum Standard jeder neuen Regierung. Der scheidende Präsident Barack Obama wollte auf den letzten Drücker verschärfte Sanktionen gegen Russland verhängen und in der UNO die Verurteilung Israels zulassen, zwei Maßnahmen, die Trump unbedingt verhindern wollte. Flynn gelang es, die Russen dazu zu bewegen, keine Sanktionsspirale in Gang zu setzen – eigentlich ein Erfolg für die neue Regierung. Was der hochdekorierte 3-Sterne-General Flynn jedoch nicht wissen konnte, war, dass er – vermutlich illegalerweise – bei seinem Telefonat mit dem russischen Botschafter vom FBI belauscht wurde. Trump-Hasser Peter Strzok und Agent Joseph Pientka konfrontierten ihn Anfang 2017 ohne Termin im Weißen Haus und ohne jeden Anlass mit diesem Transkript und befragten ihn dazu. Wie nun durch den Mueller-Bericht bekannt wurde, hatte das FBI den verdienten General, der auch unter Obama gedient und im Streit um Obamas Al-Qaida-Politik den Hut genommen hatte, schon seit dem Sommer 2016 unter Beobachtung gehabt. Flynn wurde daraufhin Opfer einer Hexenjagd , bei der er erst seinen Posten verlor und dann finanziell ruiniert wurde, am Ende sogar sein Haus verkaufen musste, obwohl die FBI-Agenten zur Einsicht gekommen waren, dass Flynn über sein Treffen mit dem russischen Botschafter die Wahrheit gesagt hatte, wie James Comey dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses am 2.3.2017 mitteilte. Auf Wikipedia heißt es per heute immer noch über Flynn, er sei ein »vorbestrafter Krimineller« und Teil von »Donald Trumps Verschwörungstheorie um Spygate«, obwohl Flynn mittlerweile als komplett rehabilitiert gelten muss.

Muss vor Reportern für seine rätselhaften Entscheidungen Rede und Antwort stehen: der ehemalige FBI-Chef James Comey

9.) Trump musste James Comey entlassen

FBI-Chef James Comey hätte an dem Tag entlassen werden sollen, als er im Juli 2016 auf einer spontanen Presskonferenz verkündete, die Ermittlungen gegen Hillary Clinton einzustellen. Zu entscheiden, wer strafrechtlich verfolgt wird, ist die Aufgabe der Staatsanwaltschaft, nicht jedoch die eines Polizisten, auch nicht des obersten Polizisten der Vereinigten Staaten. Comey nahm diese Entscheidung, die Ermittlungen einzustellen, eigenmächtig vorweg, ohne mit irgendjemandem darüber gesprochen zu haben.

Die Demokraten wiederum forderten die Entlassung Comeys, als er – ebenso rätselhaft – im Oktober 2016, kurz vor der Wahl ankündigte, die Ermittlungen gegen Hillary Clinton wieder aufzunehmen. Teils waren es dieselben Demokraten, die später forderten, der Präsident müsse wegen seiner Entlassung Comeys gehen. Schlussendlich war es die Empfehlung des stellvertretenden Generalbundesanwalts Rod Rosenstein, Comey zu entlassen: »Fast jeder ist der Ansicht, dass der FBI-Direktor schwerwiegende Fehler begangen hat«, schrieb Rosenstein am 9.5.2017. Trump hatte Comey zwar angeregt, General Flynn zu verschonen (»Er ist ein guter Kerl«), aber nicht in einer Weise, die die Russland-Ermittlungen behindern würde. Am 30.3.2017 hatte Trump Comey sogar ermutigt, mit den Russland-Ermittlungen fortzufahren: »Es wäre gut zu wissen«, ob Mitarbeiter seines Teams mit Russland kollaboriert hätten. Am 9.5.2017 entließ Trump auf Rosensteins Anraten den FBI-Chef, der daraufhin illegalerweise Dokumente bezüglich seiner Gespräche mit Trump entwendete und an die Presse weitergab. »Es gibt keinen Zweifel, dass James Comey mehrere Straftaten begangen hat. Wenn das Justizministerium ihn wie jeden anderen Bürger behandeln würde, würde er wegen Meineids vor dem Kongress und wegen Behinderung der Justiz angeklagt werden,« sagte der U.S.-Bundesanwalt Joe diGenova dem Autor und Anwalt Gregg Jarrett.

10.) Robert Mueller ist eine krasse Fehlbesetzung als Sonderermittler

Der Posten des Sonderermittlers wurde 1973 anlässlich der Watergate-Ermittlungen geschaffen, um eine neutrale, objektive Untersuchung jenseits von Parteipolitik zu gewährleisten. Robert Mueller war jedoch niemals ein neutraler, unabhängiger Sonderermittler. Vielmehr ist er mit dem FBI-Chef James Comey und dem stellvertretenden Generalbundesanwalt Rod Rosenstein befreundet. Wenige Tage nach seiner Entlassung durch Donald Trump veranlasste Comey Rosenstein dazu, am 17.5. Mueller als Sonderermittler einzusetzen, und benutzte seine illegal entwendeten FBI-Dokumente, um Druck aufzubauen.

Dabei gab es zu diesem Zeitpunkt gar keinen Anhaltspunkt, dass eine Straftat begangen worden war. Die FBI-Ermittlung »Crossfire Hurricane« gegen die Trump-Kampagne war eine nachrichtendienstliche Ermittlung, keine strafrechtliche. Es gibt auch heute, zwei Jahre später, immer noch keine Beweise, dass durch die Trump-Kampagne eine Straftat begangen wurde. Normalerweise ist aber die Existenz von überzeugenden Beweisen – irgendwelcher Beweise – die Voraussetzung für strafrechtliche Ermittlungen.

In einem Memo vom 2.8.2017 gestand Rosenstein, dass seiner ursprünglichen Ernennung Muellers als Sonderermittler kein ausreichender Anfangsverdacht zugrunde gelegen hatte und dass bewusst schwammig formuliert worden war: »Die Anweisung vom 17.5. war kategorisch formuliert, um die Veröffentlichung zu ermöglichen, ohne spezifische Ermittlungen gegen Einzelpersonen zu benennen.«

Die Mueller-Hexenjagd war also eine Ermittlung auf der Suche nach einem Verbrechen. Nur der Beschuldigte stand von Anfang an fest: Donald Trump.

Nach US-Recht ist nicht nur der Interessenskonflikt, sondern schon der Anschein eines Interessenkonflikts ein Ausschlusskriterium für einen Juristen. Rechtsexperten forderten während der Ermittlung immer wieder die Ablösung Muellers durch einen neutralen Ermittler. Die Ermittler, die Robert Mueller eingesetzt hatten, waren durch die Bank Demokraten und Clinton-Obama-Unterstützer. Von den 16 ermittelnden Anwälten waren lediglich drei keine Demokraten, kein einziger gehörte der republikanischen Partei an. Ganz vorne dabei fanden sich jedoch wieder die Clinton-Vertuscher Lisa Page und Peter Strzok. Als Mueller im Sommer 2017 vom skandalösen SMS- und Sexual-Verkehr zwischen Strzok und Page erfuhr, stellte er sie frei, verschwieg aber den Grund dafür gegenüber dem Kongress und der Öffentlichkeit, bis ihre Korrespondenz im Dezember 2017 öffentlich wurde.

Die Mueller-Kommission war voller Obama- und Clinton-Veteranen. Mueller holte u. a. seine Ex-Partnerin Jeannie Rhee, die die Clinton-Stiftung sowie Andrew McCabe und Clinton-Berater Ben Rhodes verteidigt hatte; Aaron Zebly, der Clintons geheimen E-Mail-Server eingerichtet und später ihre Geräte und BlackBerrys mit einem Hammer zerstört hatte; und Kyle Freeney, der die Obama-Einwanderungspolitik so irreführend vor Gericht verteidigt hatte, dass er eine Verwarnung des Richters Andrew Hansen kassierte.

Ermittler Andrew Weissmann, »Muellers Pitbull« bei den Ermittlungen, hatte bereits durch seinen Übereifer als Staatsanwalt mehrere große Fälle in den Sand gesetzt und viele unschuldige Leben ruiniert. »Die Wahrheit spielt für Weissmann keine Rolle«, so der Bundesanwalt Sidney Powell. »Respekt vor dem Gesetz, Anstand und Wahrheitsliebe sind für ihn Fremdwörter. Wenn unser Recht missbraucht wird, um politische Freunde zu belohnen und Feinde zu bestrafen, verlieren alle Amerikaner.«

Robert Mueller hat durch seine Amtsführung die Einrichtung des »unabhängigen Sonderermittlers« zum Treppenwitz degradiert. Das Positive an dieser Tatsache, nach der ergebnislosen Beendigung der Ermittlungen: Wenn die Mueller-Ermittlung trotz offensichtlicher  Kompetenzüberschreitung, samt zerstörten Leben, Karrieren und Familien, trotz schwerer Beschädigung der amerikanischen Demokratie durch eine parteipolitische Hexenjagd in seinem 448 Seiten langen Abschlussbericht keinen Anlass für ein Strafverfahren gefunden hat, dann kann man getrost davon ausgehen, dass es keine Russland-Verschwörung gab. Oder wie Trump auf Twitter schrieb:

»Obwohl der Mueller-Bericht nie hätte genehmigt werden sollen und von 13 (später 18) wütenden, Trump-hassenden Demokraten, darunter dem höchst voreingenommen Bob Mueller selbst, so negativ wie möglich verfasst wurde, ist das Ergebnis: Keine Russland-Verschwörung, keine Behinderung der Justiz!«

Trotz des ergebnislosen Ausgangs der Untersuchung kündigte Senatorin Elizabeth Warren am Samstag auf Twitter an, ein Amtsenthebungsverfahren gegen den gewählten Präsidenten den Vereinigten Staaten anstreben zu wollen.

Denn das war immer das Ziel. Beweise braucht es dafür keine.

Donald Trump triumphiert am 8. November 2016: Seine Präsidentschaft zu verhindern bzw. vorzeitig zu beenden, war und ist Ursprung und Ziel der gesamten »Spygate«-Affäre

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Epoch Times hat eine Gesamtübersicht über die Spygate-Affäre veröffentlicht:

Epoch Times Deutsch, Oktober 2018: Spygate: Die wahre Geschichte des Komplotts

Epoch Times Englisch, Februar 2019: Spygate: The Inside Story Behind the Alleged Plot to Take Down Trump

Video Teil 1 und Teil 2

 

Verwendete Literatur:

Peter Schweizer, „Clinton Cash: The Untold Story of How and Why Foreign Governments and Businesses Helped Make Bill and Hillary Rich“, Juli 2016

Ed Klein, „All Out War: The Plot to Destroy Trump”, Oktober 2017 

Gregg Jarrett, “The Russia Hoax: The Illicit Scheme to Clear Hillary Clinton and Frame Donald Trump”, Juli 2018

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