Angela Merkel: Sie hat eine neue Liebe!

Gerüchte über eine Ehekrise geistern schon länger durch das Berliner Regierungsviertel. Sie tauchen in etwa so oft auf wie im Sommer das Ungeheuer von Loch Ness: Angela Merkel und ihr Mann Joachim Sauer sollen sich getrennt haben, spekulieren die Klatschblätter auch jetzt wieder.

Ist dieses Mal mehr an der Sache dran? Sogar die ›Bild‹-Zeitung spekulierte eifrig mit, wenn auch in Frageform («Ehekrise?«). Grund: Merkel reiste nicht wie üblich mit ihrem Mann in den Südtirol-Urlaub. Der emeritierte Chemie-Professor gondelte heuer mit seinem Sohn aus erster Ehe allein durch die Berge. Sagt auch er jetzt: »Merkel muss weg…?«

Deren Urlaub jedenfalls wurde im Kanzleramt wie eine geheime Kommandosache behandelt. Fakt ist: Laut »Münchner Merkur« wurde Merkel am vorvergangenen Dienstag von Zuschauern in der Münchner Staatsoper gesichtet. Gerätselt wird, wer an ihrer Seite war.

Auch das Publikum tuschelte: »Ehekrise.«

Dass die Ehe Merkel&Sauer nur noch auf dem Papier besteht und für die obligatorischen Urlaubs- und Bayreuth-Fotos herhalten muss, ist seit Jahren allzu offensichtlich. Neu ist, dass beide erstmals »solo« urlauben.

Dafür macht der im freien Umfrage­fall befindliche bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Merkel jetzt den Hof. Eigentlich wollte Söder im Landtagswahlkampf nicht mit der Masseneinwan­derungskanzlerin gesehen werden. Nun
hat er es sich offenbar anders überlegt.
Söder wird nach Informationen des Deutschland-KURIER mindestens einmal gemeinsam an der Seite von Merkel auftreten. Auf Einladung des CSU-»Ehrenvorsitzenden« Theo Waigel kommt die CDU-Chefin am 30. September zu einem Europa-Forum nach Ottobeuren (Landkreis Unterallgäu) – und trifft dort auf Söder, der ein »Grußwort« sprechen wird.

Wenn man der seriösen konservativen »Preußischen Allgemeinen Zeitung« glauben darf, bahnt sich da sogar mehr an: eine neue politische Ehe!

Merkel und Söder sollen den Schulterschluss im Hinblick auf das absehbare CSU-Debakel bei der Landtagswahl suchen  – zu Lasten eines Dritten. Beide könnten sich auf CSU-Chef Horst See­hofer »als Sündenbock für das drohende CSU-Desaster in Bayern einigen«, schreibt das ›Ostpreußenblatt‹.

Die Masseneinwanderungskanzlerin wäre dann wohl auch ihren ungeliebten Heimatminister los, der sie ständig mit seinen Asyl-Alleingängen nervt. Söder wiederum, so heißt es in München, sähe es gerne, wenn der blasse bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) wie ursprünglich geplant doch noch nach Berlin entsorgt wird.

Was auch Merkel begrüßen würde, denn Herrmann gilt anders als der sprunghafte Seehofer als pflegeleicht.

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