Die Klimahysterie wird immer irrer – die Notenpresse soll es richten:

Aus dem Euro wird jetzt der »Öko«

Der in die Billionen gehende »Green Deal« von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) ist vor allem eines: Ein warmer Geldregen für die EU-Nomenklatura zulasten von Sparern und Steuerzahlern

Der Missbrauch des europäischen Finanzsystems tritt nach Banken- und Staatsrettungen in die nächste Phase. Heute will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) ihren Aktionsplan für ihren in die Billionen gehenden »Green Deal« präsentieren. Derweil dröhnt das Klima-Panikgetrommel immer lauter.

Am heutigen Mittwoch tritt das EU-Parlament vor seiner ausgiebigen Weihnachtspause zu einer Sondersitzung zusammen. Der vom Parlament ausgerufene »Klimanotstand« duldet schließlich keinen Zeitaufschub.

► Rund eine Billion Euro will von der Leyen bis 2030 offiziell mobilisieren, um den globalen Temperaturanstieg zu bekämpfen – im Klartext: die Notenpresse anwerfen. Inoffiziell werden sogar bis zu drei Billionen Euro genannt. Gut möglich also, dass aus dem Euro bald der »Öko« wird.

► Für das EU-Ziel, im Jahr 2050 in einem »klimaneutralen« Europa zu leben, soll die EU-Bürokratie bis zum Jahr 2022 eine »Taxonomie« anlegen. Das ist ein Kataster, das Unternehmen sozusagen in Umweltfreunde und Umweltteufel einteilt. Banken und privaten Geldanlegern soll dieses Verzeichnis beim Investieren als Richtlinie dienen.

► Um das Label »grün« zu bekommen, müssen Unternehmen u. a. folgende Ziele erfüllen: Anpassung an den sogenannten Klimawandel, Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, Abfallvermeidung und Schutz der Ökosysteme.

Nur Fliegen ist schöner als Klima

Derweil geht in Madrid der sogenannte Weltklimagipfel zu Ende. 25.000 »Klima-Schützer« sind anlässlich dieses Spektakels teilweise um die halbe Welt geflogen (nicht gesegelt) und dies, obwohl der letzte themenbezogene UN-Gipfel gerade einmal acht Wochen her ist. Die Mainstream-Medien bemühen sich unablässig, den Eindruck von anstrengenden, hektischen Konferenzen und harten Sitzungen zu verbreiten.

UN-»Klimachefin« Patricia Espinosa etwa sagte in Madrid, die Wissenschaft bestätige »überwältigend«, dass die Welt nicht auf dem richtigen Weg sei. Der sogenannte Weltklimarat zeige, dass die Menschen »vergiften« würden, was sie auf diesem Planeten am Leben halte. Trommelwirbel: »Wir handeln nicht schnell genug, um die tief greifende Veränderung in unserer Gesellschaft zu verordnen, die die Zukunft der Menschheit auf diesem Planeten retten wird.«

Madame Espinosa hat übrigens ihren Amtssitz in der Bundesstadt Bonn, wo für sie gerade ein 18-stöckiges Hochhaus entsteht.

»Unsere moralische Pflicht«

Zwei durften natürlich bei der UN-Klimakonferenz in Madrid nicht fehlen: die schwedische sogenannte Klimaaktivistin Greta Thunberg und ihre linksgrüne deutsche Mitstreiterin Luisa Neubauer. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz schworen sie den Weltuntergang herauf: »Die Klimakrise wird uns nicht nur in der Zukunft treffen, sie betrifft schon heute unzählige Menschen, die schon jetzt leiden und sterben.«

Thunberg und Neubauer zur Seite standen sechs verschiedene Klimaaktivisten aus verschiedenen Weltregionen – unter anderem von den Marshallinseln, den Philippinen, aus Russland und Chile. Sie berichteten von »Überschwemmungen, Dürren, Überfischung und Krankheiten in ihren Heimatländern«, meldete der Mainstream. »Wir haben bemerkt, dass wir einige Medienaufmerksamkeit bekommen, deshalb ist es unsere moralische Pflicht, unsere Stimmen denen zu leihen, die ihre Geschichte erzählen müssen«, erklärte Thunberg vor rund 500 Journalisten aus aller Welt, die überwiegend auch nach Madrid geflogen waren.

Fazit dieser Woche: Die EU hat den »Klimanotstand« ausgerufen, die neue Kommissionspräsidentin von der Leyen schickt sich an, die EZB-Notenpresse anzuwerfen. Wie das geht, ein gründliches Desaster anzurichten, hat sie ja im Verteidigungsministerium unter Beweis gestellt. Der kleine, aber feine Unterschied jetzt: Das »d« streichen – und herauskommt ein grünliches Desaster! (hh/lol)

Drucken