Erschütternde Bilder

»›Sea-Watch‹ hat Menschenleben auf dem Gewissen«

»Schlepper wie Rackete und Reisch haben Menschenleben auf dem Gewissen«, sagte der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron, heute auf einer Online-Pressekonferenz für die freien Medien zur aktuellen Debatte um sogenannte »Seenotschlepper« und dokumentierte, wie die »Sea-Watch« 2017 für den Tod von 5 Menschen, darunter ein zwei Jahre altes Kind, verantwortlich war.

Die »Sea-Watch« lockte die bereits geretteten Migranten auf hoher See wieder ins Wasser

»Große Teile der deutschen Medien stilisieren die illegalen Aktionen von ›Sea-Watch‹ & Co. als Rettung von Schiffbrüchigen. Das ist eine Verdrehung der Tatsachen. Das Ziel dieser NGOs ist nicht, Ertrinkende zu retten und sie in den nächsten sicheren Hafen zu bringen, sondern Migranten nach Europa zu schleusen. Das Schlimmste dabei ist: Sie verleiten die Menschen dazu, sich auf seeuntauglichen Gefährten in Lebensgefahr zu begeben«, so Bystron.

Die Aussage von Bystron wird durch Video-Aufnahmen eines Falls bestätigt, die »Sea-Watch« selber veröffentlicht hat. Darauf ist deutlich zu sehen, wie am 6.11.2017 die »Sea-Watch 3« unter der Leitung der Deutschen Pia Klemp eine laufende Rettungsaktion der libyschen Küstenwache störte. Das Video dokumentiert unverkennbar, dass erst die Anwesenheit der »Sea-Watch 3« Dutzende Migranten dazu verleitete, auf hoher See ins Wasser zu springen. Dabei sind 5 Menschen gestorben, darunter 2 Kinder, eines davon ein 2-jähriger Junge. Die Migranten wurden zuvor von der libyschen Küstenwache aus ihrem seeuntauglichen Gummiboot gerettet und sollten zurück nach Afrika gebracht werden.

»Als die deutsche NGO ›Sea-Watch‹ dort auftauchte, wo die libysche Küstenwache bereits mit der Rettung beschäftigt war, stürzten sich die Migranten ins Wasser, sogar die, die schon gerettet waren, was zum Tod von fünf Migranten führte,« so die libysche Küstenwache.

Auf dem von »Sea-Watch« veröffentlichten Video des Vorfalls ist eindeutig zu sehen, dass die libysche Küstenwache bereits vor Ort war und die vorwiegend nigerianischen Migranten aufgegriffen hatte, als die »Sea-Watch 3« dazustieß und mit Gummibooten und Aufrufen die Migranten dazu ermutigte, ins Wasser zu springen und ihr Leben zu riskieren.

Bereits gerettete Migranten sprangen sogar vom Deck der libyschen Küstenwache, um das deutsche Schiff zu erreichen:

Die Beamten der libyschen Küstenwache versuchten verzweifelt, die Störaktion der deutschen NGO abzuwenden, erst mit Rufen, dann warfen sie sogar mit Rettungsringen und Gegenständen nach den Gummibooten der »Sea-Watch«, während diese die Migranten ins Wasser lockten.

Selbst als alle Migranten längst an Bord des Schiffes der libyschen Küstenwache waren, fuhren die sogenannten »Retter« mit Schlauchbooten direkt an das Schiff der Küstenwache heran, um sie ins Wasser zu locken. Die libyschen Beamten versuchten teils mit Gewalt, die Migranten davon abzuhalten, in einer Massenpanik wieder ins Wasser zu springen. Schließlich war die Küstenwache genötigt, mit voller Kraft davonzufahren, um zu verhindern, dass alle Migranten nochmal ins Wasser springen, wobei ein Mensch sich noch an der Leiter des Schiffes festklammerte.

»Entgegen der Darstellung von ›Sea-Watch‹ wurde diese lebensgefährliche Massenpanik durch die Störaktion der deutschen NGO ausgelöst«, so Bystron. »Dabei sind mindestens 5 Menschen, darunter ein 2-jähriger Junge, ertrunken. ›Sea-Watch‹ und Pia Klemp sind persönlich für den Tod dieses unschuldigen nigerianischen Kindes verantwortlich.«

Der Sprecher der libyschen Küstenwache, Ayoub Qassim, gab ebenfalls der deutschen NGO die Schuld an dem Tod der Migranten und nannte sie »einen Wolf im Schafspelz«.

Auch Nichtschwimmer versuchten die deutsche NGO zu erreichen

Pia Klemp war auch die Kapitänin der »Iuventa« der Berliner NGO »Jugend rettet«, als dokumentiert werden konnte, wie die »Iuventa« sich am 18.6.2017 mit Schleppern vor der libyschen Küste traf, um illegale Migranten an Bord zu nehmen. Diese befanden sich ganz offensichtlich nicht »in Seenot«, sondern sind zu einem verabredeten Treffpunkt gebracht worden. Daraufhin wurde die »Iuventa« am 2.8.2017 auf Lampedusa von den italienischen Behörden beschlagnahmt. Zehn der damaligen Besatzungsmitglieder, darunter die Bootsführerin Pia Klemp, werden vermutlich noch diesen Sommer auf Sizilien angeklagt werden.

»Europaweit besteht Konsens darüber, dass die illegalen Aktivitäten beim Menschenschmuggel nach Europa unterbunden gehören«, so Bystron. Dementsprechend erklärte sich kein Land zur Aufnahme der Migranten bereit. Auch hat kein Land dem Schiff eine Erlaubnis zum Einlaufen erteilt. »Nur in Deutschland versuchen linke Politiker, Hand in Hand mit einigen Journalisten, diese Kriminellen zu Helden hoch zu stilisieren«, so der AfD-Außenpolitiker.

Das Verhalten der deutschen Journalisten erklären die Verhältnisse in den Trägervereinen: Gründungsträger der nun in Italien angeklagten »Jugend rettet« waren 2015 u. a. »Jugendpresse Deutschland«, zu deren Kuratorium ›ARD‹-Programmchef Volker Herres, Panorama-Redakteurin Anja Reschke und Ex-Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert gehören. Auch an Bord der »Sea-Watch 3«, die nun auf Lampedusa festgesetzt wurde, befand sich seit etwa zwei Wochen ein Kamerateam des ›NDR‹, das tendenziell über die Versuche der deutschen NGO berichtete, das italienische Recht auszuhebeln. Linke Politiker wie Heiko Maas und Frank-Walter Steinmeier (beide SPD) mischten sich ebenfalls in die Politik des souveränen Staates Italien ein.

»Die Statistiken belegen eindeutig: Seitdem Innenminister Matteo Salvini das geltende Recht durchsetzt, sind die Todesfälle auf dem Mittelmeer dramatisch zurückgegangen«, sagte Bystron. »Laut den aktuellen Zahlen der UNHCR sind im Jahr 2018 im selben Zeitraum 262 Menschen auf der Italien-Route gestorben, im Jahr 2019 waren es dank Salvinis konsequenter Grenzpolitik nur noch 99. Effektiver Grenzschutz rettet Leben – auf beiden Seiten. Maas und Steinmeier befördern mit ihrer Unterstützung der ›Sea-Watch‹ nicht nur die illegale Migration ins deutsche Sozialsystem – sie tragen aktiv zum Tod von Frauen und Kindern bei.«

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