Es kommt noch dicker:

Das ARD-»Framing Manual« ist ein Soros-Produkt

Das umstrittene Framing Manual der ARD sorgt seit seiner Enthüllung durch die Welt am 11.2. für Diskussionen. WDR-Intendant Tom Buhrow musste sich jetzt von dem 120.000-Euro-Manipulationshandbuch distanzieren. Nun wird klar: Die Autorin Elisabeth Wehling ist Stammgast bei George Soros’ Open Society.

Am 19.02.2019 veröffentlichte der Autor Michael Klonovsky auf seinem Blog Acta diurna einen Screenshot der Sponsoren von Elisabeth Wehlings »Berkeley Framing Institute«, der mittlerweile auf der offiziellen Website gelöscht wurde. Demnach zählen zu Elisabeth Wehlings Sponsoren die Open-Society-Stiftungen, die laut eigenen Angaben von George Soros mit 32 Milliarden US-Dollar für linke Projekte ausgestattet wurden.

Die umstrittene Framing-Expertin Elisabeth Wehling ist eng mit den Soros-Stiftungen vernetzt (links oben Logo der in Gruppe von Soros-Stiftungen »Open Society Foundations, Quelle: wikimedia/Open Society)

Das dürfte eigentlich gar nicht verwundern, wenn man Frau Wehlings akademischen Hintergrund kennt. Elisabeth Wehling studierte an der Universität Berkeley unter dem Linguisten George Lakoff, der von 2003 bis 2008 für die sorosnahe Stiftung Rockridge Institute arbeitete. Mit dem Amtsantritt der Obama-Regierung wechselte Lakoff zu Felton Communications, einem Thinktank, der laut SourceWatch für alle wichtigen NGOs der sorosnahen amerikanischen Linken arbeitet: Open Society, People for the American Way, MoveOn, Sierra Club, Amnesty International etc.

2012 schrieb Lakoff zusammen mit Elisabeth Wehling »The Little Blue Book: The Essential Guide to Thinking and Talking Democratic« (»Das kleine blaue Buch: Wie man als Demokrat denken und reden sollte«). Herausgeber war die linke Stiftung Free Press, die u. a. von Open Society und der Ford Foundation finanziert wird. Der Titel ist angelehnt an Mao Tse-tungs »Kleines rotes Buch«. George Soros sagte dazu laut Klappentext: »Ich habe sehr viel von Lakoff gelernt, und Sie sollten das auch.«

Das »Kleine blaue Buch« war ein Handbuch für die Obama-Linke und nimmt vieles vorweg, was Wehling im »Framing Manual« der ARD empfahl: Vor allem, dass man seine Argumente emotional aufladen soll, anstatt sachlich mit Fakten zu argumentieren. »Nicht das Vokabular der Gegner übernehmen« ist eine weitere solche Kernthese.

Der konservative Kommentator Glenn Beck kritisierte diese Vorgehensweise schon 2012 scharf.

Laut der österreichischen Bloggerin Alexandra Bader trafen Lakoff und Wehling »immer wieder mit George Soros zusammen«. Elisabeth Wehling war 2015 geladene Rednerin bei Open Society in Brüssel: Am 23.2.2015 zum Thema »The Moral Motives of Left- and Right-Wing Populism« (Moralische Motive des Linken und Rechten Populismus), am 24.2. zum Thema »Bringing Cognitive Science to Politics« (Kognitive Forschung in der Politik), und beim »Treffen der Sozialdemokratischen Akademiker & Künstler« am 17.9.2015 zum Thema »Framing, Regionalwahlkampf und die Flüchtlingskrise«.

Problematisch ist nicht nur die Tatsache, dass die ARD sich einer Autorin bedient, die derart eng mit der Demokratischen Partei in den USA, der Sozialdemokratie in Europa und den Open-Society-Stiftungen von George Soros verbunden ist, sondern auch, dass sie sich eines Ansatzes bedient, der die völlige Subjektivität aller Aussagen und die Unmöglichkeit einer objektiven Wahrheit postuliert. So zweifelt ihr Mentor Lakoff sogar die Objektivität der Mathematik (2+2=4) an. Sein Kollege Stephen Pinker kritisierte im New Republic Lakoffs Methode als »kognitiven Relativismus, in dem Mathematik, Wissenschaft und Philosophie nichts weiter sind als konkurrierende Deutungsrahmen (frames) anstatt Versuche, dem Wesen der Realität auf den Grund zu gehen«.

Für einen postmodernen Akademiker ist das sicher kein Problem, für die meinungsmachende Nachrichtenredaktionen der ARD ein sehr großes. Denn wenn die ARD-Nachrichtenmacher davon ausgehen, dass es keine objektive Wahrheit zu berichten gibt, können sie alle heimgehen.

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