Ex-Mitarbeiter der Amadeu Antonio Stiftung soll Brandanschlag auf AfD-Politiker verübt haben

Berlin-Neukölln – Das Auto eines AfD-Politikers brennt. Unter dringendem Tatverdacht, den Anschlag verübt zu haben, steht ein ehemaliger Mitarbeiter der politisch weit linksstehenden Amadeu Antonio Stiftung.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben drei Personen in Berlin-Neukölln einen Brandanschlag auf das Fahrzeug eines AfD-Politikers verübt. Eine Zivilstreife der Polizei konnte einen der verdächtigen Männer fassen. Bei dem mutmaßlichen Brandstifter handelt es sich um einen 39-Jährigen, der nach Informationen des ›Tagesspiegels‹ als Rechtsextremismus-Experte und Autor für die Amadeu Antonio Stiftung (AAS) tätig war.

Die AAS distanzierte sich bereits am Donnerstag via ›Twitter‹ maximal von dem ehemaligen Mitarbeiter und schrieb:

»Wir verurteilen den Brandanschlag auf das Auto eines #AfD-Politikers aufs Schärfste, wie wir auch alle anderen Formen von pol. Gewalt verurteilen. Sie ist kein Mittel der Auseinandersetzung, egal aus welcher Richtung sie kommt. Der Verdächtige war nie bei der Stiftung angestellt!«

Der Verdächtige war jedoch nach Informationen des ›Tagesspiegels‹ nicht nur für die durch die ehemalige Stasi-Zuträgerin Anetta Kahane geleitete AAS tätig. Ebenfalls habe der mutmaßliche Brandstifter für die dem Innenministerium zugeordnete Bundeszentrale für politische Bildung (bpp) Beiträge verfasst.

Nach Angaben der bpp aus dem Jahr 2014 soll dieser für Projekte des »Vereins für Demokratische Kultur in Berlin« (VDK) tätig gewesen sei. Der VDK wiederum ist Träger der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR). Für die MBR habe der betreffende Mann zu dieser Zeit gearbeitet, jedoch sei er »seit geraumer Zeit kein Mitarbeiter mehr«, so die Auskunft gegenüber dem ›Tagesspiegel‹. Der VDK und infolge der MBR gehören zu den weitverzweigten und mit beachtlichen staatlichen Geldern versorgten linken- bis linksextremistischen Netzwerken. So betreibt der VDK unter anderem die Plattform »Berlin gegen Nazis«, die immer wieder massiv zu Protesten gegen die AfD aufruft und in Zusammenarbeit mit dem »Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum Berlin e. V.« (apabiz) Broschüren fertigt, die sich in erster Linie gegen die AfD richten. Finanziert und gefördert wird das apabiz wiederum im Rahmen des Berliner Landesprogrammes gegen Rechtsextremismus.

Im Zusammenhang mit dem Vorfall sprach der stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD, Georg Pazderski, von einer »Gewaltspirale« gegen seine Partei und erinnerte an den Ausspruch des Berliner Innensenators Andreas Geisel (SPD) nach linken Tumulten bei der AfD-Wahlparty im September 2017. Geisel kommentierte diese damals mit den Worten: »Wer austeilt, muss auch einstecken können.«

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