»Fridays For Future«

Schülerproteste gegen Klimawandel von linksextremen Gruppen unterlaufen

Klimaproteste: Linksextremisten nutzen die Gutgläubigkeit der Schüler und Eltern aus

Hinter der Maske des »braven« Schülerprotestes verbirgt sich eine linksextreme Kampagne, deren Verbündete auch am Kabinettstisch der Bundeskanzlerin sitzen. Aus den Reihen der »Fridays For Future«-Demonstrationen kam es auch schon zu Übergriffen auf AfD-Politiker. Nach Recherchen des Deutschland Kurier ist klar: Die Spuren führen ins linksextreme »Antifa«-Lager.

Angelika Becker* beschlich ein merkwürdiges Gefühl an jenem Freitag auf dem Münchner Marienplatz. »Antifa-Flaggen« auf einer Demonstration gegen den vermeintlich menschgemachten Klimawandel schienen der Kauffrau und Mutter eines Münchner Schülers suspekt.

Kampagne schon seit 2015 unter Beobachtung

Das Unbehagen ist mehr als berechtigt. In vielen deutschen Städten bis hin zur Hauptstadt sind die Proteste der »Fridays For Future« durch linksextreme Gruppen unterwandert. Dabei tut sich insbesondere »Ende Gelände« hervor. Dies ist eine schon 2015 in einem Newsletter des Bundesamtes für Verfassungsschutz erwähnte Kampagne, die den sofortigen Kohleausstieg fordert.

Doch nicht diese zwar aberwitzige, aber dennoch legitime Forderung brachte der Kampagne die Einschätzung der Verfassungsschützer ein, sondern vor allem der Hintergrund der Gruppe. Denn die Kampagne wird durch die Interventionistische Linke betrieben. Diese will den »revolutionären Bruch«, um den Sozialismus etablieren zu können.

Vom G20-Gipfel bis zu »Schüler«-Protesten: Die Interventionistische Linke ist vorneweg

Das dies nicht reine Rhetorik ist, konnte man während der brutalen Ausschreitungen in und am Rande der Demonstrationen gegen den G20-Gipfel in Hamburg sehen. Dort wurden – auch klimapolitisch durchaus fragwürdig – Straßen und Autos in Brand gesteckt, Geschäfte überfallen, zerstört und geplündert.

Hinter den Schülern verbergen sich Extremisten: (Bild: Screenshot Facebook »Ende Gelände München«)

Eine der Triebkräfte hinter den »Protesten« von Hamburg: Die Interventionistische Linke (IL). Schon zuvor war die IL beobachtet worden; etwa weil sie Geld für Waffen sammelte. Nun ist sie wieder in Hamburg aktiv. Dieses Mal im Rahmen der Schülerproteste »Fridays For Future«.

Bejubeln von Gewalt und Straftaten

Die Schüler, die mit den Extremisten in Berührung kommen und sich weiter über diese auf ›Facebook‹- oder ›Twitter‹-Seiten der Linksextremisten informieren, können dort Artikel lesen, die sich mit begangenen Straftaten im Rahmen des Kampfes für das Klima und gegen den Kapitalismus widmen. Aber auch der Solidarität mit jenen, die etwa wegen Gewalt gegen Polizisten im Hambacher Forst oder sonstiger Straftaten derzeit in Untersuchungshaft einsitzen.

Zu Übergriffen der Kämpfer für ein menschenfreundliches Klima kam es auch in Magdeburg. Dieses Mal jedoch im Rahmen einer »Fridays For Future«-Demonstration. Am 1. Februar protestierten Schüler und Linksextremisten gegen die Großwetterlage. Direkt vor dem Landtag.

Attacken gegen AfD-Politiker

Als der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD, Ulrich Siegmund, und der Abgeordnete Jan Wenzel (AfD) das Gespräch mit den Schülern suchten, wurde die Diskussion nach wenigen Minuten durch »Antifa«-Mitstreiter unterbrochen. »Wir wurden auf den Kopf geschlagen, mit Fahrrädern angefahren, angeschrien«, beschreibt Siegmund die Gewalt.

Zu der Demonstration hatte nicht nur »Ende Gelände Magdeburg«, sondern auch »Zusammen Kämpfen Magdeburg« (ZK) aufgerufen. Das ZK veröffentlichte denn auch vier Tage später eine Stellungnahme auf der eigenen Internetseite. Darin wird auch deutlich, wie es die Linksextremisten verstehen, die Schüler auf ihre Seite zu ziehen:

Sie redeten auf 2!! SchülerInnen ein, als ihre Anwesenheit von einigen AntifaschistInnen bemerkt wurde. Diese machten lautstark ihren Unmut deutlich und schotteten die Nazis von der Demo ab. Schnell solidarisierten sich die umstehenden SchülerInnen mit den handelnden AntifaschistInnen durch Parolen wie »Nazis Raus« oder »Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda«.

Der gesamte Text erschien zeitgleich noch einmal auf der extremistischen und eigentlich durch das Bundesinnenministerium verbotenen Plattform ›indymedia‹. Unter dem ›indymedia‹-»Artikel«: Fotos der beiden AfD-Abgeordneten, aber auch das einer Fraktionsmitarbeiterin, die die Politiker zu dem Gespräch mit den Schülern begleitet hatte. Auf ›indymedia‹ fanden sich auch schon Aufrufe zu Mord an AfD-Politikern.

Hinführung ins extremistische Lager

Nicht nur bei der »Klima«-Debatte gilt: Anschlussfähige Themen werden durch Linksextremisten aufgegriffen und in ihrem Sinne besetzt, bürgerlicher Protest unterwandert. Nichtextremistische Gruppen werden so an das extremistische Lager herangeführt.

Der Verfassungsschutz spricht, insbesondere in Bezug auf die IL, deshalb von einer »Scharnierfunktion«. Es wird kaum eine Protestform geben, die besser geeignet ist, um hinter deren Fassade den »revolutionären Bruch« anzustreben als eben diese »Schülerproteste«, deren Idol die schwedische Jugendliche Greta Thunberg ist. Für den einen oder anderen Schüler führt daher der Weg von »Schülerprotesten« wohl schon bald in die linksextreme Szene.

Lob der Kanzlerin für eine extremistisch unterwanderte Kampagne

Unterstützung und Lob bekommen die Jugendlichen, die für ihren Protest die Schule schwänzen, hingegen von Politik und Mainstream-Medien. Insbesondere von Bundeskanzlerin Angela Merkel: »Ich glaube, dass das eine sehr gute Initiative ist.« Da will Justizministerin Katarina Barley nicht hintanstehen. Auch sie lobt die Schüler ausdrücklich.

Bei der SPD-Politikerin überrascht dieses Lob nicht. Die Spitzenkandidatin ihrer Partei für die EU-Wahl im Mai gehört unter anderem dem Bündnis »Aufstehen gegen Rassismus« an. Dort ebenfalls von Anfang an engagiert: Die Interventionistische Linke. Vielsagend daher die Einschätzung der Linkspolitikerin: »Solche jungen Leute wünschen wir uns!«

* Name durch die Redaktion geändert

Von Christian Jung

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