»Führen Sie den Fangschuss aus!«

General Flynn – das erste Opfer der Hexenjagd auf Donald Trump

Obama-nahen Beamten ist er ein Dorn im Auge: Mike Flynn, hochdekorierter General und erster nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump

Der hochdekorierte US-amerikanische General Mike Flynn, in den USA als Kriegsheld gefeiert, war das erste und prominenteste Opfer der Hexenjagd auf Donald Trump um eine angebliche Russland-Verschwörung. Jetzt veröffentlichte Gerichtsdokument belegen auf erschütternde Weise, wie Flynn zum Opfer der Justiz und trumpfeindlichen Obama-Beamten wurde.

Flynns Anwältin Sidney Powell veröffentlichte am 24. Oktober 2019 ihre 37 Seiten lange Klageschrift, mit der sie den Irak- und Afghanistan-Veteranen Flynn entlasten will. Darin wird deutlich, wie die Obama-FBI-Beamten Lisa Page, Peter Strzok und Andrew McCabe sich verschworen haben, den ersten Nationalen Sicherheitsberater der Trump-Regierung zu Fall zu bringen, weil er vor seinem Amtsantritt mehrmals mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak telefoniert hatte.

Der Deutschland Kurier berichtete ausführlich über diese Affäre.

Am 10. Januar 2017 veröffentlichten die linksliberalen Medien ›CNN‹ und ›Buzzfeed‹ das hanebüchene Steele-Dossier, das von Clinton-Wahlkämpfern in Auftrag gegeben wurde und dem Kandidaten Donald Trump u. a. obszöne Sexpraktiken in einem Moskauer Hotel vorwarf. Auch die deutschen Medien wiederholten diesen Unsinn dankbar, der, wie man jetzt weiß, von der Clinton-Detektei Fusion GPS lanciert wurde, um dem politischen Gegner zu schaden. »Besonders schockierend ist eine Szene, die sich im ›Ritz-Carlton-Hotel in Moskau zugetragen haben soll. Demnach soll Trump mit Bedacht die Suite angemietet haben, die die Obamas bei einem ihrer Besuche benutzt haben sollen. Trump soll eine Gruppe von Prostituierten angeheuert haben, um das von den Obamas benutzte Bett zu ›besudeln‹«, schrieb damals die ehemals konservative ›Welt‹ atemlos.

»Ich sitze mit Bill (Priestap, FBI-Abwehrchef) und gucke ›CNN‹«, schrieb der FBI-Agent Peter Strzok daraufhin an seine Geliebte Lisa Page. »Da kommt noch jede Menge. Wir besprechen, wie man das als Vorwand benutzen kann, um ein paar Leute zu befragen.« Strzok traf sich dann mit dem stellvertretenden FBI-Chef Andrew McCabe, um »Strategien« gegen den Sicherheitsberater Mike Flynn zu besprechen. Am 23. Januar 2017 traf sich die Führungsriege des FBI unter Andrew McCabe, Justiziar James Baker, Strzok, Page sowie FBI-Mitarbeiter David Bowdich, Trish Anderson und Jen Boone, um die Befragung von Flynn am 24. Januar zu besprechen.

Sogar die Obama-Justizministerin Sally Yates – die die ersten Lauschangriffe und Leaks gegen Trump genehmigt hat – bezeichnete die Vernehmung Flynns als »problematisch«. Dies wurde jedoch nie in die Akten gegen Flynn aufgenommen. FBI-Chef James Comey soll laut Aussage seines damaligen Assistenten Josh Campbell über alle Bedenken hinweggesetzt haben mit den Worten »Screw it« (Scheiß drauf).

Bei ihrem »inoffiziellen« Gespräch im Situation Room des Weißen Hauses sagte Peter Stzrok Gen. Flynn, er brauche keinen Anwalt. Nach dem Interview schrieb er an seine Geliebte, Flynn »sagte die Wahrheit, wie er sie sah, auch wenn ihm nicht mehr alles einfiel«. Am 30. Januar schrieben das FBI und Justizministerium ein Memo, das Flynn entlastete.

Am 9. Februar 2017 berichtete David Ignatius in der ›Washington Post‹, Flynn hätte Kisljak Erleichterungen bei den Sanktionen gegen Russland im Gegenzug für politisches Entgegenkommen angeboten – der Ursprung der öffentlichen Russland-Vorwürfe gegen Trump. Einen Monat davor, am 10. Januar, hatte Pentagonoberst James Baker Abhörprotokolle von Flynn an den ›Washington Post‹-Reporter David Ignatius geleakt, eine Straftat. Geheimdienstchef James Clapper gab Ignatius an diesem Tag laut Powell die Anweisung, an Flynn »den Fangschuss auszuführen«.

Nun ging die Hexenjagd los: Nach der ›Washington Post‹-Veröffentlichung wurde das FBI-Vernehmungsprotokoll – vermutlich von Peter Strzok und Lisa Page – nachträglich geändert, um zu behaupten, Flynn hätte ausgesagt, nicht auf das russische Abstimmungsverhalten in der UNO eingewirkt zu haben. Ein Eintrag zu einer angeblichen Antwort Kisljaks wurde ebenfalls eingefügt, ebenso wie die Aussage Flynns »vier- bis fünfmal« mit Kisljak telefoniert zu haben. Diese Passagen bildeten die Grundlage für die Anklage gegen Flynn, die ihn beruflich und finanziell zerstört haben.

Wie sich jetzt herausstellt, waren sie von ebenjenen Agenten frei erfunden, die einen Weg suchten, Flynn dranzukriegen. Strzok schrieb am nächsten Tag an Page: »Hat Andy (McCabe) das (geänderte) Vernehmungsprotokoll abgenommen?« Page schrieb zurück: »Kann raus.«

Am 10. Mai 2017 eröffnete McCabe eine offizielle Untersuchung des amtierenden Präsidenten aufgrund von nicht näher definierter »Kollusion« mit Russland und »Behinderung der Justiz«. Am selben Tag schrieb Strzok: »Wir müssen [geschwärzte Textstelle] jetzt drankriegen. Bald!« Der geschwärzte Name ist vermutlich Flynn, so seine Anwältin. Page schrieb zurück: »Sehe ich auch so. Ich hake bei [stv. FBI-Chef Bill] Priestap nach.«

Diese Informationen wurden alle der Verteidigung absichtlich vorenthalten. Am 1. Dezember 2017 musste Flynn sich in einem Deal mit Sonderermittler Robert Mueller der Falschaussage schuldig bekennen, um weitere persönliche und berufliche Vernichtung zu verhindern – über eine Aussage, die er nie getätigt hat und die nachträglich ins Protokoll eingefügt wurde, wie jetzt dokumentiert ist. Präsident Trump hat dazu aufgerufen, alle Anklagen gegen Flynn fallenzulassen.

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