Geht’s noch? Polizisten müssen als Hüpfburgen-Aufbauer, Pizzabote oder TV-Komparse jobben:

Die Deppen der Nation

Michael F., ein wegen psychischer Erschöpfung frühpensionierter Kriminaler (vollständiger Name der Red. bekannt) sagt es ohne Umschweife: »Als Polizist hast du in Deutschland nur noch die Arschlochkarte!« Um die horrenden Mieten in Großstädten bezahlen zu können, müssen sich Beamte das karge Gehalt u. a. mit dem Aufbau von Hüpfburgen aufbessern.

Bei Demonstrationen von Linksextremisten müssen deutsche Polizisten Gesundheit und Leben riskieren: Und in ihrer Freizeit müssen sie zum Beispiel Hüpfburgen aufbauen, um ihr karges Gehalt zu verbessern

Als Polizist kann man es im Merkel-Land niemandem Recht machen: Wenn Straftaten begangen werden, hat man versagt; wenn man dagegen vorgeht, wie etwa bei den Gewaltexzessen anlässlich des G20-Gipfels 2017 in Hamburg oder bei den Migranten-Krawallen 2018 im baden-württembergischen Ellwangen, ist man Faschist/Rassist. Kein Wunder, dass immer weniger junge Bewerber noch Bock auf die Drecksarbeit haben. Die Nachwuchssorgen bei der Polizei sind groß und sie werden immer größer:

Mehr Abgänge aus dem Polizeidienst als Zugänge

Jeder fünfte Polizist geht in den kommenden fünf Jahren in den Ruhestand. Regulär, die Fälle von Frühpensionierungen (s. o.) nicht mitgerechnet. Das sind rund 55.400 der insgesamt 270.000 Beamten. Gleichzeitig kommen deutlich zu wenig neue Beamte nach – nur 42.000 Beamte sollen nach den Personalplanungen der Länder neu eingestellt werden.

Eine alternde Gesellschaft, in der die Kriminalitätsraten demografisch bedingt eigentlich zurückgehen müssten, könnte damit ganz gut leben – wenn da nicht erstarkende Parallelgesellschaften und immer mehr rechtsfreie Räume als Folge vor allem der unkontrollierten Einwanderung wären; wenn da nicht eine zunehmende linksextremistische Gewaltbereitschaft wäre; wenn da nicht eine jetzt schon Überforderung der völlig unterbesetzten Bundespolizei wäre durch die vergleichsweise lächerlich niedrige Zahl von Abschiebungen (spucken, treten, beißen).

22 Millionen Überstunden

Hinzu kommen Dauereinsätze wie am Hambacher Forst, Großeinsätze wie beim Migranten-Aufstand von Ellwangen im Mai 2018, Staatsanlässe wie bei der »Antifa«-Gewaltorgie zum G20-Gipfel 2017 in Hamburg oder der umstrittene »Staatsbesuch« des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan vor gut einem Jahr. Vor allem wegen solcher »Großlagen« haben Polizisten in Deutschland einen gigantischen Berg an 22 Millionen Überstunden (Stand 2018) angehäuft.

Trotz neuer Stellen bleibt die Zahl der Überstunden von deutschen Polizisten damit auf Rekordniveau. Daran werde sich absehbar auch nichts ändern, so der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow. »Wir rechnen fest damit, dass sich die Lage auch in Zukunft nicht entspannen, sondern eher verschärfen wird.«

Beschimpfungen und Respektlosigkeit gehören für Polizeibeamte zum traurigen Alltag

Wer sich den Job trotzdem antut, steht dazu oft auch finanziell auf der Verliererseite. Die Gehälter für Polizisten reichen in Metropolen wie Berlin, Hamburg, München oder Bremen kaum noch aus, um die horrenden Mieten bezahlen und die Familie ernähren zu können. Laut ›Bild‹-Zeitung, die nach den sogenannten Flüchtlingen (»refugees welcome«) jetzt ihr Herz für die Polizei entdeckt zu haben scheint, sind immer mehr Beamte auf Nebenjobs angewiesen.

► Hamburg: »Viele junge Polizistinnen und Polizisten haben einen Nebenjob, können sich das Leben in der Metropole kaum leisten«, beklagt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Situation. In der Hansestadt beträgt das Einstiegsgehalt eines Polizeimeisters ca. 2.440 Euro brutto/Monat. Oft bleiben davon nicht mehr als 1.700 Euro netto übrig.

Der Hamburger GdP-Chef Horst Niens: »Die Lebenshaltungskosten sind für viele Kollegen nicht mehr zu stemmen.« Nicht wenige Beamte müssen nebenher als Pizzabote, Heizungsableser oder Hausmeister jobben oder auf Kinderfesten Hüpfburgen aufbauen wie der Hamburger Polizeimeister Patrick E. (24).

Krass ist zudem: Die Bezahlung junger Polizisten schwankt von Bundesland zu Bundesland um bis zu 500 Euro brutto. Weil sich viele Polizisten die Großstadt-Mieten nicht leisten können, pendeln sie bis zu 150 Kilometer zur Dienststelle.

► Berlin: Hier ist das Einstiegsgehalt mit 2.299 Euro brutto besonders schlecht – und das angesichts explodierender Mieten in der Hauptstadt. Benjamin Jendro, Sprecher GdP Berlin: »Es ist ein Armutszeugnis für unser Land, dass viele Polizeibeamte einen Nebenjob brauchen, um sich mal einen Familienurlaub zu ermöglichen.«

► München: Hier beginnt der Verdienst immerhin bei 2.516 Euro Monatsbrutto. Und der Freistaat zahlt 120 Euro »Ballungsraumzulage«. Laut Statistik hat in der Landeshauptstadt trotzdem etwa jeder siebte Polizist einen Nebenjob – wenn nicht als Hüpfburgen-Aufbauer oder Pizzabote dann als Kassierer, Fahrer, Trainer in Sportklubs oder als Komparse beim Fernsehen. (hh/lol)

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