Grenzschutz und Aufbauhilfe

Blick ins Innenleben der »Identitären Bewegung«: Im Interview mit Erfolgsautor Matthias Matussek berichten zwei Aktive über ihre Motivation und ein Hilfsprojekt im Nahen Osten

Die »Identitäre Bewegung« (IB) ist ihrem Selbstverständnis nach »eine europaweite patriotische Jugendbewegung«, welche für »Heimat, Freiheit und Tradition einsteht«. Nach Ansicht der etablierten Medien und Parteien ist die IB rechtsradikal oder sogar rechtsextrem. Mit spektakulären aber stets gewaltlosen Aktionen – wie z.B. der kurzzeitigen Besetzung des Brandenburger Tors – protestieren die meist jungen Aktivisten gegen Massenzuwanderung und für den Erhalt der europäischen Kulturen. Mit der »Alternative Help Association« (»AHA!«) haben im vergangenen Jahr Mitglieder der IB einen Verein gegründet, der in Krisengebieten Hilfe vor Ort leisten möchte, um Menschen davon abzuhalten, ihre Heimat zu verlassen. Was motiviert junge Leute, sich bei der IB zu engagieren? Der erfolgreiche Autor und ehemalige ‘Spiegel’- und ‘Welt’-Kolumnist Matthias Matussek hat dazu für den Deutschland Kurier zwei Mitglieder der IB befragt.

Matthias Matussek (ganz li.) im Gespräch mit den Identitären Sebastian Zeilinger (2. v.re.) und Mario Müller (re.)

Matthias Matussek: Wie seid ihr eigentlich zu den Identitären gestoßen? Es ist ja sicher nicht leicht, mit einer Gruppe zu arbeiten, die in unseren Medien so geächtet wird.

Mario Müller: Ich bin in Westdeutschland aufgewachsen. Die Probleme mit der Einwanderung, die man im Osten im Grunde erst seit 2015 kennt, gab es da bei uns schon lange.

Mario Müller

 

Matussek: Nun ja, im Osten gab es die Propaganda der »Sozialistischen Völkerfreundschaft«, was dazu führte, dass Vietnamesen, Mozambiqaner oder Kubaner in überwachte Wohnghettos importiert wurden, ohne großen Kontakt zu Einheimischen, was nach der Wende zu Randalen führte.

Müller: Ich glaube, was mein politisches Bewusstsein geweckt hat, war das Zusammenspiel aus der eigenen Familiengeschichte und diesen Problemen: während man uns Gymnasiasten gelehrt hat, unsere eigene Geschichte und Identität zu hassen, sind die jungen Türken an der Hauptschule nebenan wie die Herren im Haus aufgetreten.

Matussek: Wie sah das konkret aus?

Müller: Sprüche wie »Du Scheiß Deutscher« waren an der Tagesordnung. Einige Male musste die Polizei an die Schule ausrücken, um Schlimmeres zu verhindern. Da habe ich angefangen zu rebellieren: Ich wollte mir selbst nicht vorwerfen, nichts gegen diese Zustände getan zu haben. Leider gab es damals keine aktivistische Gruppe wie die Identitären heute, zu denen ich erst 2014 über Um- und manchmal auch Irrwege gekommen bin.

Matussek: Sebastian, hattest du ähnliche Erfahrungen gemacht?

Sebastian Zeilinger: Ich wuchs behütet in einem echten Hippie Haushalt im Chiemgau auf. Sellerieschnitzel, Hirse mit Karotten (selbst angebaut), keinen Fernseher, alte Klamotten, das alles begleitete meine Kindheit und die meiner beiden Geschwister. Trotz der Erziehung meiner Eltern und deren Selbstverständnis als Linke oder vielmehr Grüne wurde ich irgendwann zum »Rechten«. Wie so oft sind es Schlüsselszenen. Während einer zunächst harmlosen Schneeballschlacht wurde ich von einem türkischen Mitschüler brutal verdroschen. Ich war wehr- und machtlos. Und wütend. Ich erzählte die Szene meinen Eltern, diese reagierten komisch und glaubten mir nicht.

Matussek: Tja, Linke glauben dann wohl auch eher dem Migationskind als dem eigenen.

Zeilinger: Das erstaunte mich, wusste ich doch um meine Unschuld. Von da an beobachtete ich. Schon damals war Ausländergewalt ein Thema. Leider lernte ich an der Schule die falschen Leute kennen, rasierte mir die Haare und kam in Kontakt mit der rechtsradikalen Szene. Das entsprechende Outfit konnte ich mir gottlob nicht leisten. Zu Hause gab es gewaltigen Ärger mit meinem Vater, der mich ein Jahr später rausschmiss. Diese Sturm- und Drangzeit habe ich allerdings bald hinter mir gelassen. Ich begann viel zu lesen und verschaffte mir ein eigenes Urteil.

Matussek: Hast du dich irgendwelchen Gruppen angeschlossen?

Zeilinger: Hätte es die Identitären damals schon gegeben, ich wäre Ihnen mit Freuden beigetreten. So lernte ich im Studium einige Burschenschafter kennen, von denen einige immer in ferne Länder auf »Fahrt« gingen und die sich als Wandervögel bezeichneten. Geprägt durch einige Lager bei den christlichen Pfadfindern war mir die Szenerie vertraut.

Matussek: Du kommst aus einer katholischen Gegend und bist katholisch aufgewachsen.

Zeilinger: Sicher. Auch daraus besteht meine Identität. Ich habe in Oberbayern ein Gipfelkreuz ersetzt, das von irgendwelchen Vandalen umgeholzt wurde. Die ‘Süddeutsche Zeitung’ schrieb damals: »Warum brauchen wir überhaupt Gipfelkreuze?«. Da wusste ich, dass was schief läuft bei uns.

Matussek: Wie kam es, dass du dich mit den Identitären identifizieren konntest?

Zeilinger: Auf einer großen Asienreise, die ich in den Jahren 2009/2010 mit Freunden unternahm, erzählten uns viele Einheimische, mit denen wir ins Gespräch kamen, sie wollten am liebsten nach Europa und dort v.a. nach Deutschland. Wir versuchten meist, es ihnen auszureden. Denn augenscheinlich fehlte es den Leuten an nichts, der Wunsch wurde an reich gedeckten Tafeln geäußert, umgeben von der im Ort ansässigen Großfamilie. Damals überraschte uns das, aber die Grenzen waren ja noch weitestgehend dicht und es gab keinen Exodus.

Matussek: Das sollte sich bald ändern

Zeilinger: Richtig. Lybien, Ägypten, Syrien waren in Aufruhr – im Iran scheiterte der Versuch vorerst. Der Krieg in Syrien und v.a. die Lügen darüber waren für mich greifbarer, da ich über Facebook Kontakt mit Syrern hielt, wo ich mich vor dem Krieg aufgehalten hatte.

Sebastian Zeilinger (re.)

Matussek: Wie ging es mit dir weiter?

Zeilinger: Als dann 2015 die Dämme brachen, konnte ich es einfach nicht glauben, was erzählt wurde. Die Märchen von den Frauen und Kindern aus Syrien waren Quatsch. Es kamen wütende junge Männer aus Schwarzafrika, Afghanistan und von überall her. In Prien saßen sogar Inder und Usbeken als vermeintliche Asylbewerber. Es war verrückt. Es ist verrückt.

Matussek: Nun aber zu den Identitären…

Zeilinger: Im Spätsommer 2015 wurden bei uns in Bayern die Grenzen überrannt. Nicht irgendwo, sondern das war bei mir zu Hause. In unserem kleinen Dorf in Oberbayern begegnete ich auf Schritt und Tritt fremden Gestalten. Sie kamen nicht als Touristen, die wieder gehen wollen, nein, sie kamen, um zu bleiben. So war ich auf einen Schlag umzingelt: hier ein Heim mit 40 Afghanen, dort ein Heim mit Albanern, Somaliern und Pakistanern, dort immerhin ein paar Syrer. In Prien war die Turnhalle voll, in Chieming ebenso. Die Züge nach München und Salzburg fuhren nicht mehr. Es war eine chaotische Zeit.

Matussek: Das war der Moment, als du dir sagtest, du wolltest aktiv werden?

Zeilinger: Ich hatte die Aktionen der IB zuvor auf Facebook verfolgt. Ziemlich kurzfristig lud man mich zu einer »Aktion an der Grenze« ein – ich wusste gar nicht was mich erwartet. Aber »Aktion« und »Grenze« klang gut, angesichts dessen, was an den Grenzen los war. Augenscheinlich perfekt organisiert, trafen wir uns, schlenderten in Gruppen zur deutsch – österreichischen Grenze, ein Auto fuhr vor, eine Leiter wurde ausgefahren, einige Personen kletterten aufs Dach und entrollten ein Banner: »Einwanderung zerstört Europa, Auswanderung zerstört Afrika«. Der Spruch leuchtete mir sofort ein.

Matussek: Wie waren die Reaktionen?

Zeilinger: Die Autos fuhren im Stop und Go an uns vorbei und wir ernteten Applaus! Natürlich gab es auch Pöbeleien, aber viele klatschten und ich war begeistert. Und infiziert. Ich las mich ein: Alain de Benoist, Jean Raspail und andere – ich wurde Identitärer. Und ich war erleichtert, die Ohnmacht war verschwunden. Das war der Beginn einer sehr intensiven, zwei bis dreijährigen Aktivistenphase, die ich nie mehr missen wollte.

Matussek: Du ziehst dich allmählich aus der Bewegung zurück, erzähltest du mir.

Zeiliner: Ja, nun, ich habe einen Beruf, und ich habe mittlerweile eine Familie, die meine Zeit verdient. Trotzdem widme ich mich nun voll der »Alternative Help Association« und nutze dazu auch meine Kontakte in Syrien. Ansonsten, ich gebe zu, ich verbürgerliche, wenn du so willst. Aber die IB hat nach wie vor meine Sympathie und Unterstützung. Sie ist gewaltfrei, und ist nach wie vor eine eminent wichtige politische Kraft.

Matussek: Mario, was war dein abenteuerlichster Trip als Identitärer?

Müller: Politischer Aktivismus ist immer abenteuerlich. Besonders spannend war unsere Mittelmeermission »Defend Europe« vor der Küste Libyens im Sommer letzten Jahres. Ich glaube, das hat alle, die dabei waren geprägt, die Erinnerung daran verbindet sie noch heute auf eine besondere Weise. Wir hatten ein eigenes Schiff gechartert und die Schlepper-Aktivitäten deutscher NGOs beobachtet, welche illegale Migranten nach Europa bringen. Dabei haben wir uns mit mächtigen Gegnern angelegt, konnten in keinem europäischen Hafen einlaufen. In Port Suez wurde das Schiff durchsucht, in Zypern die Crew verhaftet, auch in Tunesien sind zwei unserer Jungs im Knast gelandet.

Matussek: Aber ihr hattet dennoch Erfolg?

Müller: Auf alle Fälle. Wir waren die ersten, die mit einer waghalsigen Aktion auf das Thema aufmerksam gemacht haben. Und wir wissen, dass dies auch von Politikern wie Matteo Salvini (dem heutigen italienischen Innenminister, Anm. d. Red.) aufmerksam beobachtet wurde – immerhin hatten wir ständigen Kontakt mit Salvinis Anwalt… Ein Jahr später wurde das NGO-Treiben durch die neue italienische Regierung endlich beendet, zumindest zu einem großen Teil. Wie heißt es so schön: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Matussek: Um auf die Aktion »AHA!« zurückzukommen: Ihr habt letztes Jahr den Verein »Alternative Help Association« gegründet, der Syrern, welche im Flüchtlingslager im Libanon gestrandet sind, die Rückkehr in ihre Heimat ermöglichen will. Wir haben die Familien ja gemeinsam besucht – Seid ihr soweit zufrieden mit der Aktion?

Müller: Die AHA! ist derzeit das einzige deutsche Hilfsprojekt, das im Nahen Osten aktiv ist, um Hilfe vor Ort zu leisten, statt die Auswanderung nach Europa zu befördern. Wir wollen zeigen, dass es anders geht, dass Masseneinwanderung nach Europa keine Probleme löst, sondern im Gegenteil nur neue schafft. Jeder Euro, den wir in Deutschland für die Sozialleistungen, Integrations- und Sicherheitskosten rund um das Thema Asyl ausgeben, kann in den Herkunftsländern ein Vielfaches bewirken. Dieser Ansatz stößt besonders in Syrien auf Gegenliebe, weil das Land die Flüchtlinge jetzt dringend für den Wiederaufbau braucht, um nach Jahren des Bürgerkrieges wieder zur Normalität zurückzufinden.

Blick nach vorne: Mitglieder des Vereins »AHA!« besuchen einen verwundeter syrischen Kriegsveteranen

Matussek: Besonders Joseph Absi, der Patriarch der syrisch-melkitischen Katholiken, bei dem wir zu Gast waren, hat einen dringenden Apppell an seine Landsleute im Ausland gerichtet, zurückzukehren und beim Aufbau zu helfen.

Müller: In wir wollen genau diesen Aufbau unterstützten: Gemeinsam mit unseren syrischen Partnern helfen im christlich geprägten Maaula, einem Ort, der Geschichte atmet. Wir sind uns allerdings auch bewusst, dass unsere Hilfsmaßnahmen – so wichtig und nötig sie im Einzelfall sein mögen – vor allem Symbolpolitik sind. Sie appellieren an unsere Medien und Politiker: hört endlich auf den Krieg unnötig zu verlängern und helft den Menschen vor Ort, anstatt sie mit falschen Versprechen nach Europa zu bringen. Andernfalls schaffen wir in Deutschland genau die ethnisch und religiös gespaltene Gesellschaft, die in Syrien überhaupt erst zum Bürgerkrieg geführt hat. Die Zukunft der Syrer liegt in Syrien, nicht in Europa.

Matussek: Könnt ihr denn abseits der »Symbolpolitik« auch konkrete Erfolge nachweisen?

Müller: Durchaus: Die ersten Familien, die wir im Libanon unterstützt haben, kehren nun heim. Derzeit prüfen wir gemeinsam mit unseren syrischen Partnern, wo Hilfe am Dringendsten benötigt wird. Im Gespräch sind zum Beispiel der Wiederaufbau eines Gemeindehauses, Hilfe für Kriegsversehrte oder auch die Anschaffung eines Busses – denn Transport ist ein wichtiger Beitrag zu einer funktionierenden Infrastruktur, die eine Rückkehr auch in ländliche Regionen erleichtert. Außerdem wollen wir freiwillige Helfer für den Wiederaufbau vermitteln. Wir haben ein bestimmtes Budget und lassen dann die Syrer entscheiden, was sie brauchen. Allerdings haben wir Spendeneinbrüche, weil PayPal gerade unser Konto gesperrt hat – mit dem Verweis auf einen Verstoß gegen die »Nutzungsbedingungen«. Diese Willkür schadet am Ende nur den Menschen vor Ort, die unsere Hilfe dringend gebrauchen können. Die Tatsache, dass diese Maßnahme von links beklatscht wird, zeigt uns, dass es den Linken überhaupt nicht darum geht, Syrien zu helfen. Für sie sind die Migranten lediglich ein Instrument im Kampf gegen die europäische Identität.

Matussek: Zum Abschluss: Wir sind ja nun eine Woche lang durch Syrien gefahren, haben Damaskus gesehen, das erstaunlich ruhig war und ein Fest in Maalula mitgefeiert. Was war für dich, Sebastian, das wichtigste Erlebnis?

Zeilinger: Die intensivsten Eindrücke aus unserem Syrientrip: Ganz sicher das Gespräch mit dem Patriarchen. Und die Freundlichkeit der Menschen. Und wie sie den Frieden genießen. Und dann natürlich das Wiedersehen mit den Freunden. Ich war ja schon vor sieben Jahren in Maalula, kurz vor Kriegsausbruch, und habe im Kloster zur Hl. Thekla gearbeitet. Leider ist Padre Paolo inzwischen von den sogenannten moderaten Rebellen hingerichtet worden. Der Höhepunkt für mich war die Nacht unter dem brennenden Kreuz auf dem Westhügel mit den jungen Kämpfern, die Maalula wieder befreit haben.

Einer der Höhepunkte der Syrienreise: Sebastian Zeilinger (vorne li.) und Mario Müller (vorne re.) bei der Feier zur Befreiung des bedeutenden christlichen Wallfahrtsortes Maalula

Matussek: Mario, was hat dich am meisten bewegt?

Müller: Das ist gar keine leichte Frage. Es gab so viele bewegende Geschichten, die es verdienen, erzählt zu werden. Ich denke spontan an Dany, der als 19-Jähriger schwer verwundet wurde und im Rollstuhl sitzt, dessen Bruder von Islamisten ermordet wurde und der trotzdem nie daran gedacht hat, seine Heimat zu verlassen. Bei der Feier in Maalula wurde er in seinem Rollstuhl von der Menge gefeiert und in die Höhe gehoben, er wirkte wirklich glücklich in diesem Moment. Unbesiegt. Was alle diese tragischen Schicksale – besonders der Christen – gemeinsam haben ist der unerschütterte Glaube an eine Zukunft der Syrer in Syrien.

Matussek: Danke für das Gespräch. Abschließend möchte ich noch einen persönlichen Eindruck schildern: Wie ich es erlebt habe, gibt es keinen Grund, nicht nach Syrien zurückzukehren. Soeben habe ich eine gute Nachricht erhalten: von der Generalamnestie Assads für alle, die sich vor dem Kriegsdienst gedrückt haben. Die Menschen im Bazar sind fröhlich, die Restaurants voll – und alle versichern, dass Assad die Religionsfreiheit schützt. Deshalb war wohl auch der Patriarch so aufgebracht über die einseitige Politik unseres Parlaments und die Predigten unserer Bischöfe in Deutschland. Und er begrüßte sehr, dass es nun eine politische Alternative in Deutschland gebe.

Mario Müller (29), Studium der Politikwissenschaften und Geschichte in Halle, Freiberufler, seit 2014 bei der IB, Autor des Buches »Kontrakultur«, einer Art subkulturelles Lexikons der IB (Verlag Antaios), beteiligt an der Aktion »Defend Europe« im Jahr 2017

Sebastian Zeilinger (38), verheiratet, 3 Kinder, Dipl. Volkswirt, aktiv beim »Wandervogel«, seit 2015 bei der IB, vom Frühjahr 2016 bis Ende 2017, deren Co-Leiter in Deutschland, Mitbegründer der »AHA!« und dort seit Ende 2017 aktiv

Matthias Matussek

ist preisgekrönter Reporter und Bestsellerautor, war 26 Jahre lang für den ›Spiegel‹ tätig, bis er sich 2014 entschloss, das Neue zu wagen – er wechselte zu Springers ›Welt‹. Doch dort spürte er schnell, wie sehr ideologische Haltungen und die freiwillige Selbstzensur einer neuen Generation von Journalisten die Presselandschaft verändert haben: Die Zusammenarbeit wurde nach siebzehn Monaten beendet. Seither arbeitet er als freier Autor u. a. für die ›Weltwoche‹, den ›Focus‹ sowie ›Tichys Einblick‹ und den DeutschlandKurier.

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